Hinweise zur Probenvorbereitung
Bitte senden Sie uns Ihre Proben zusammen mit einem Analysenauftrag und einer Excel-Tabelle mit den Probeneinwaagen und -bezeichnungen
Hinweise zur Probeneinwaage für die δ15N (bzw. δ13C)-Bestimmung nach Elementaranalyse
- Proben müssen homogen (fein gemahlen) und trocken sein. Die Homogenisierung erübrigt sich, wenn die Probe komplett analysiert wird (z.B. ganze Individuen bei Ameisen, Collembolen etc.)
Bei der Homogenisierung ist darauf zu achten, dass nicht einzelne Fraktionen der Probe verloren gehen (z.B. die Lipidfraktion bei Tierproben, die beim Mahlen gern im Mörser kleben bleibt).
- Proben mit natürlichen 15N- (oder 13C)-Gehalten und markierte Proben müssen getrennt voneinander verarbeitet und angeliefert werden
- Bitte die eingewogenen N- bzw. C-Mengen und ggf. die zu erwartende Anreicherung angeben
- Die in Zinnkapseln eingewogenen Proben sollten in 96-Loch Kulturschalen angeliefert werden. Zu jeder eindeutig(!) gekennzeichneten Kulturschale sollte eine Datei mit Probenbezeichnung und Einwaagemengen und ein Ausdruck mitgegeben werden. Bitte darauf achten, dass die Kulturschalen fest verschlossen sind, damit die Proben nicht durcheinandergeraten können.
- Zinnkapseln (möglichst kleine Kapseln verwenden) zu kleinen Kugeln formen (flache Kapseln bleiben im Probengeber hängen)
- Zinnkapseln dicht verschließen (streuende Proben führen zu Kontaminationen im Probengeber)
- Jeder Nutzer sollte sich einen eigenen Standard von der Substanz herstellen, die zur Messung angeliefert wird. Dieser Standard sollte bei etwa jeder 20. Probe mitgemessen werden und dient dazu, die Reproduzierbarkeit der Messung zu erfassen
- Für die Messung sind 50µg N bzw. 100µg C ausreichend. Bei schwer homogenisierbarem Material mit hohem N- bzw. C-Gehalt kann es sinnvoll sein, höhere Einwaagen zu wählen. Bei sehr kleinen Proben oder Proben mit extrem geringem N- bzw. C-Gehalt sind Messungen im Bereich ab 20 µg N bzw. C möglich.
- Einwaagemengen über 100mg müssen vorher mit dem Laborpersonal abgesprochen werden.
- Die Einwaagen sollten so gewählt sein, dass die C- und N-Mengen der Proben einer Charge sich nicht zu stark unterscheiden.
Aufbereitung von Wasserproben Analyse von 18O und/oder 2H
- Proben sollten frei von Partikulärer Substanz sein (filtrieren über 0,45µm Filter. Achtung: Kein Vakuum anlegen, da dies zu Fraktionierung führen kann!)
- Proben sollten nicht vergiftet oder angesäuert werden.
- Proben sollten in möglichst kleinen Behältern verschickt werden, so dass kein Headspace in den Behältern ist. Es sollten Glasbehälter verwendet werden, um Verdunstung und Fraktionierung zu verhindern.