Seminar für Deutsche Philologie
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Universität Göttingen
Seminar für deutsche Philologie
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Neuerscheinungen




Frieder von Ammon, Peer Trilcke, Alena Scharfschwert (Hg.): Das Gellen der Tinte. Zum Werk Thomas Klings.



2012 - Trilcke - Kling - Cover klein

Obwohl Thomas Kling (1957-2005) heute weithin als einer der zentralen Lyriker der letzten Jahrzehnte gilt, ist das philologische Forschungsaufkommen zu dessen Werk bisher gering. Entlang der Schlagworte ›Überblicke‹, ›Herkünfte‹, ›Bergungsarbeiten‹, ›Medialitäten‹ und ›Einzelheiten‹ erkundet nun ein erster literaturwissenschaftlicher Sammelband die Dimensionen des klingschen Œuvre. Mehr ...







Stefan Scherer, Claudia Stockinger (Hg.): Ludwig Tieck. Leben - Werk - Wirkung.



Ludwig Tieck Leben - Werk - Wirkung

Das Lexikon stellt Leben und Zeit Tiecks dar, ordnet sein Werk in die ästhetische Tradition ein und beschreibt seine Poetik und sein Engagement als Literaturkritiker, Editor und Philologe. Einzelne Texte werden im Kontext des Gesamtwerks sowie im Kontext ihrer Zeit interpretiert, und auch die Wirkung von Tiecks Œuvre wird dargestellt. Der Artikelteil wird ergänzt durch eine vollständige Forschungsbibliographie. Mehr ...







Judith Mohr: Zwischen Mittelerde und Tintenwelt. Zur Struktur Fantastischer Welten in der Fantasy.



Zwischen Mittelerde und Tintenwelt klein

Die Untersuchung befasst sich mit der Struktur Fantastischer Welten und fragt, welchen Einfluss sich die jeweiligen Weltgestaltungen verdanken. Im Einzelnen werden Raum, Zeit und Figurenzeichnung behandelt. Zur Sprache kommen zudem die Auswirkungen des seriellen Schreibens wie des Genremixes.
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Matthias Beilein, Claudia Stockinger, Simone Winko (Hg.): Kanon, Wertung und Vermittlung. Literatur in der Wissensgesellschaft.



Kanon, Wertung und Vermittlung

Es wird untersucht, in welcher Weise ‚außerliterarische‘ Faktoren wie Macht und Ökonomie die Wertung und Kanonisierung literarischer Werke der Gegenwart steuern, welche Wirkung medialen Bedingungen, z.B. dem Web 2.0, zuzuschreiben ist und wie sich literaturinterne Faktoren auf Wertungsprozesse auswirken. Mehr ...







Wolfgang Wangerin (Hg.): Der rote Wunderschirm.



Der rote Wunderschirm

Die Sammlung Seifert enthält eine Vielzahl kostbarer alter Kinderbücher, von den Anfängen der Kinderliteratur im 18. Jahrhundert bis zur Zeit des Nationalsozialismus. Diese Sammlung, ein einzigartiges kulturhistorisches Dokument mit insgesamt mehr als 10.000 Büchern, wird ab Herbst 2011 in einer Ausstellung in Göttingen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Mehr ...







Gabriele Radecke (Hg.): Theodor Storm - Theodor Fontane. Briefwechsel. Kritische Ausgabe.



Storm - Fontane. Briefwechsel 1

Der Briefwechsel mit Theodor Fontane gehört zu den bedeutenden Korrespondenzen Theodor Storms. Er ist eine wichtige Quelle für die Beschäftigung mit den beiden Schriftstellern und wird hier erstmals in einer textkritischen und umfangreich kommentierten Edition vorgelegt. Die 104 Briefe, die zwischen Ende Dezember 1852 und Oktober 1887 geschrieben wurden, informieren nicht nur über die existentiellen Sorgen Storms und Fontanes; sie berühren auch zentrale literarische und politische Themenbereiche und geben Einblicke in das gesellschaftliche Leben um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie werden ergänzt durch Rezensionen und Essays von Storm und Fontane, die hier zum Teil erstmals nach dem Erstdruck oder der Handschrift veröffentlicht werden.
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Yehong Zhang (Hg.): Erzählung, Kognition und Kultur. Eine Untersuchung interkultureller Verstehensmuster am Beispiel von Märchenlektüren.



Erzählung, Kognition und Kultur klein

Der globale Wandel und die Internationalisierung der literarischen und medialen Produkte ermöglichen und erfordern zugleich das Verstehen über kulturelle Grenzen hinweg. Was aber geschieht genauer, wenn derselbe Text mit seinen Figuren, Symbolen und Handlungen in einem anderen Kulturkreis weitererzählt wird? Gibt es überhaupt kulturübergreifende Muster des Verstehens und wie verhalten sich diese zu kulturspezifischen? Am Beispiel des wechselseitigen Verstehens von Märchen in China und Deutschland versucht das Buch Antworten auf diese grundlegenden Fragen des interkulturellen Verstehens zu finden.
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Gerard J. Steen, Aletta G. Dorst, J. Berenike Herrmann, Anna A. Kaal, Tina Krennmayr, Trijntje Pasma (Hg.): A Method for Linguistic Metaphor Identification.



Linguistic Metaphor klein

This book presents a complete method for the identification of metaphor in language at the level of word use. It is based on extensive methodological and empirical corpus-linguistic research in two languages, English and Dutch. The method is formulated as an explicit manual of instructions covering one chapter, the method being a development and refinement of the popular MIP procedure presented by the Pragglejaz Group in 2007. The extended version is called MIPVU, as it was developed at VU University Amsterdam. Its application is demonstrated in five case studies addressing metaphor in English news texts, conversations, fiction, and academic texts, and Dutch news texts and conversations. Two methodological chapters follow reporting a series of successful reliability tests and a series of post hoc troubleshooting exercises.
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Christoph Jürgensen, Gerhard Kaiser (Hg.): Schriftstellerische Inszenierungspraktiken -Typologie und Geschichte.



Jürgensen Kaiser - Inszenierungspraktiken - klein

Wer literarische Texte schreibt, will auch wahrgenommen werden. Aufmerksamkeit erlangen Autoren jedoch nicht allein durch ihre Texte, sondern auch (heute vielleicht mehr denn je) durch prägnante Selbstdarstellungen. Der Inszenierungsdruck auf Autoren wächst seit der Etablierung des literarischen Marktes im 18. Jahrhundert, und die Medienevolution sowie der Boom massenkultureller Unterhaltungsangebote seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erweitern die Formensprache und den Hallraum der Inszenierungspraktiken. Mehr ...







Hartmut Bleumer, Caroline Emmelius (Hg.): Lyrische Narrationen – narrative Lyrik.



Bleumer Lyrische Narrationen

In der europäischen Literatur des Mittelalters kommt einerseits die Lyrik immer wieder ins Erzählen, andererseits können Erzählungen auf unterschiedliche Weise lyrische Qualitäten annehmen. Solche generischen Interferenzbeziehungen verweisen auf ein Problem, dem in aktuellen literaturtheoretischen Debatten verstärkte Aufmerksamkeit zukommt: der paradoxen Wechselbeziehung von narrativer Struktur und lyrischer Qualität. Die Beiträge des Bandes erörtern zum einen theoretische Grundbegriffe und Positionen zum Verhältnis von Lyriktheorie und Narratologie; zum anderen skizzieren sie an Fallbeispielen aus der europäischen Literatur des Mittelalters unterschiedliche Möglichkeiten der Narrativierung im Bereich der Liebeslyrik. Mehr ...







Stefan Engelberg, Anke Holler, Kristel Proost (Hg.): Sprachliches Wissen zwischen Lexikon und Grammatik.



Holler Sprachliches Wissen

Phänomene im Bereich von Valenz, Argumentstruktur, Diathesen, Kollokationen und Phrasemen dienen von jeher zur Bestimmung der Schnittstelle zwischen Lexikon und Grammatik. Mittlerweile sind allerdings grundsätzliche Zweifel an der Berechtigung der sprachtheoretischen Zweiteilung in Lexikon und Grammatik aufgekommen, auch weil die Entwicklungen im Bereich empirischer Methodik einen zunehmend besseren Einblick in die differenzierte Natur sprachlichen Wissens ermöglichen und uns mit semiproduktiven Prozessen, graduellen Kategoriezuordnungen, instabilen sprachlichen Mustern und frequenzgesteuerten Usualisierungen eigentlich regelhafter Strukturen konfrontieren. Mehr ...







Lars-Thade Ulrichs: Die andere Vernunft



Die andere Vernunft

Die ideengeschichtlich orientierte, interdisziplinär angelegte Studie fragt nach dem spannungsreichen Verhältnis von Philosophie und Literatur zwischen Spätaufklärung und Romantik. Dabei verfolgt sie das Anliegen, einerseits zwischen Philosophie und Literatur eine systematisch begründete Kontinuität herzustellen und andererseits zwischen Aufklärung und Romantik eine historische Kontinuität zu etablieren. Das ideengeschichtliche Grundproblem, welche Diskursform in der Krise der Metaphysik am besten geeignet ist, die Selbstaufklärung der Vernunft und die Selbstverständigung des Menschen in der Moderne zu befördern, wird auf breiter Textbasis diskutiert und in unterschiedlichen Reaktionen ausgeleuchtet... Mehr ...







Annika Herrmann / Markus Steinbach: Nonmanuals in Sign Language. Special Issue of Sign Language & Linguistics 14.1.



Sign Language and Linguistics

The articles of this special discuss various formal and functional properties of nonmanuals in different sign languages from different perspectives. This special issue is a collection of original papers on empirical, theoretical, experimental, and applied aspects of nonmanuals and it contributes findings and arguments that will foster future studies and discussions. All of the articles are based on presentations given at the conference ‘Nonmanuals in Sign Languages (NISL)’, held in April 2009 at the University of Frankfurt am Main, Germany.
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Christine Ruhrberg / Gerhard Lauer (Hg.): Lexikon Literaturwissenschaft. Hundert Grundbegriffe.



Lexikon Literaturwissenschaft

Die Fachsprache der Literaturwissenschaft, deren Kenntnis unverzichtbar ist im wissenschaftlichen Diskurs, sieht sich zwei Schwierigkeiten gegenüber: zum einen dem "romantischen" Vorurteil, man könne Kunst und Literatur gar nicht begrifflich erfassen, zum anderen ihrer Herkunft aus antiken Traditionen, die vielen Schülern und Studentinnen heute nicht mehr geläufig ist. Um dem zu begegnen bzw. abzuhelfen bietet dieses Lexikon kurze und handhabbare Definitionen und Darstellungen der 100 wichtigsten Begriffe. Weiterführende Literaturhinweise runden das kurzgefasste »Reallexikon der Literaturwissenschaft« ab. Mehr ...







Jörg Meibauer / Markus Steinbach: Experimental Pragmatics/Semantics.



Experimental Pragmatics/Semantics klein

In recent years, a lively debate ensued on an old issue, namely the proper distinction between semantics and pragmatics against the background of the classical Gricean distinction between ‘what is said’ and ‘what is implicated’. From a linguist’s point of view, however, there has always been a regrettable lack of empirical data in this otherwise sophisticated debate. This volume brings together work by scholars engaging in experimental research on the semantics/pragmatics distinction. The contribution of experimental pragmatics to pragmatic and semantic theory is discussed from a number of different angles, ranging from implicature and pragmatic enrichment to pragmatic acquisition, pragmatic impairment, and pragmatic processing. Mehr ...







Elke Brendel / Jörg Meibauer / Markus Steinbach: Understanding Quotation.



Understanding Quotation klein

Studies on the nature of quotation have become a topic of growing interest among linguists and philosophers of language. What is the function and logical status of quotations? How can an analysis of quotation help to develop a general theory of the semantics-pragmatics interface? This volume is a collection of original papers by leading researchers in the field on such issues and related linguistic and philosophical aspects of quotations. Mehr ...