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Auf einen Kaffee - Wenn’s mit Informatik schwierig wird: 6.6.19, 12:30 - 14:00 Uhr im Cafe der SUB (ganz oben)


Von Unterstützungsmöglichkeiten im Fach bis Studienfachwechsel: Offene Sprechstunde für Informatik- und Data Sicence-Studierende.
Du bist unsicher, ob du mit Informatik oder Data Science weitermachst? Anne-Kathrin Schultz, Henrik Brosenne (Studienberatung Informatik) und Rainer Schultz (Zentrale Studienberatung) geben Tipps und wichtige Informationen.

Wann: am Donnerstag, 6. Juni 2019, von 12:30 - 14:00 Uhr
Wo: im Café der SUB (ganz oben)

Weitere Informationen gibt es auf dem Blog des Studiendekanats.

Wir freuen uns auf Euch!
Euer Studienbüro der Informatik



Pressemitteilung: Dr. Patrick Harms, Informatiker der Universität Göttingen, entwickelt automatisiertes Verfahren zur Überprüfung


Virtual Reality, die virtuelle Welt, erobert immer mehr Anwendungsgebiete. Daher ist es wichtig, dass auch virtuelle Welten benutzerfreundlich sind. Um dies zu überprüfen, waren bisher manuelle Tests mit Probandinnen und Probanden nötig, die sowohl zeit-, als auch kostenintensiv sein können. Dr. Patrick Harms vom Institut für Informatik der Universität Göttingen hat eine Technologie entwickelt, die viele Probleme bei der Benutzerfreundlichkeit im virtuellen Raum automatisiert erkennt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift ACM Journal „Transactions on Computer-Human Interaction“ erschienen.
Zur Überprüfung seiner neuen Technologie wählte Harms zwei virtuelle Szenarien: Bei der „Kaffee-Szene“ sollte der Benutzer eine Tasse holen, sie genau unter die Kaffeemaschine platzieren und den passenden Knopf drücken. In einem anderen virtuellen Szenario musste der Benutzer einen Zettel kopieren. Die neue Technologie der automatisierten Evaluation läuft in drei Schritten ab. Zunächst werden die einzelnen Aktivitäten und Bewegungen von Probanden mit einer Virtual Reality (VR) detailliert aufgezeichnet. Das Ergebnis sind Aktivitätslisten.
In diesen Listen sucht das von Harms entwickelte Computerprogramm MAUSI-VR im zweiten Schritt automatisiert nach typischem Nutzerverhalten. Dieses Verhalten wird vom Programm im dritten Schritt hinsichtlich definierter Auffälligkeiten bewertet. „So ist es unter anderem möglich, festzustellen, wie gut Nutzerinnen und Nutzer einer VR von dieser geleitet werden, und ob sie bei der Bedienung üblicherweise ergonomisch ungünstige Abläufe durchführen müssen“, sagt Harms. Zudem erkennt das Programm Interaktionsprobleme, die dazu führen, dass Nutzer bestimmte Abläufe mehrfach wiederholen oder abbrechen müssen.
Das Konzept von MAUSI-VR basiert auf Vorarbeiten der Forschergruppe „Softwaretechnik für verteilte Systeme“ um Prof. Dr. Jens Grabowski, Institut für Informatik der Universität Göttingen, zur automatisierten Usability-Evaluation von Webseiten und Desktopsoftware. Diese Arbeiten wurden von Harms in die virtuelle Welt überführt und ergänzt. „Automatisierte Evaluationen können, anders als manuellen Evaluationen, häufiger, kostengünstiger und ohne besondere Vorbereitungen sowohl in der Entwicklung einer VR, als auch nach deren Veröffentlichung kontinuierlich stattfinden.“ Damit haben Entwickler die Möglichkeit, auch kurzfristig Verbesserungen der VR in der jeweils nächsten Überarbeitung der Software zu berücksichtigen.
Originalveröffentlichung: Patrick Harms. Automated Usability Evaluation of Virtual Reality Applications. ACM Transactions on Computer-Human Interaction (2019). DOI: https://doi.org/10.1145/3301423



Prof. Dr. Delphine Reinhardt ist in den Rat der Cyber-Weisen berufen worden


Prof. Dr. Delphine Reinhardt, Leiterin der Forschungsgruppe „Computersicherheit und Privatheit“ an der Universität Göttingen, ist in den Weisenrat des Cyber Security Clusters Bonn e.V. berufen worden. Der Rat will künftig Politik und Wirtschaft Empfehlungen in Sachen Cybersicherheit geben. In ihm sind Security-Experten versammelt. Weitere Mitglieder des Rates sind Prof. Dr. Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) in München und Professorin an der Technischen Universität München, Lehrstuhl für IT-Sicherheit in der Fakultät für Informatik, Prof. Dr. Matthias Hollick, Leiter des „Secure Mobile Networking Lab (SEEMOO)“ im Bereich Computer-Wissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt, Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Professor für Verteilte Systeme und Informationssicherheit im Fachbereich Informatik und geschäftsführender Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Prof. Dr. M. Angela Sasse, Stiftungsprofessorin für Human-Centred Security am Horst-Görtz-Institut für ITSicherheit an der Ruhr-Universität Bochum, sowie Prof. Dr. Matthew Smith, Professur für “Usable Security and Privacy” an der Universität Bonn und bei Fraunhofer FKIE. Der Cluster setzt im ersten Schritt bewusst auf Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft. Durch die Zusammenarbeit aller in Deutschland existierenden Cluster sollen Hackerinnen und Hacker in ihre Schranken gewiesen werden. Daher sind zahlreiche Kompetenzzentren für Cybersicherheit aus verschiedenen Regionen Deutschlands im Weisenrat vertreten.



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