Formulierung eines erfolgversprechenden Antrags auf Förderung


Ein gut geschriebener Antrag ist für eine erfolgreiche Einwerbung von Fördergeldern unerlässlich - daher sollte in seinen Entwurf ausreichend Zeit und Sorgfalt investiert werden. Die Fachkompetenz des Antragstellers bzw. der Antragstellerin ist dabei ebenso erforderlich wie die Beachtung der formalen Struktur und der Ausgestaltung eines Antrags. Hierzu sind diverse Hinweise und Tipps zu beachten. Eine sehr gute Zusammenfassung der Punkte, die man beim Formulieren eines Antrags beachten sollte, findet sich in der Broschüre Wie stelle ich einen Forschungsantrag? des Forschungsreferats der Universität Kassel.

Die Struktur eines Antrags wird von manchen forschungsfördernden Institutionen vorgegeben. Sollte man sich bei einer Institution bewerben, die keine solchen Vorgaben hat, bietet die Broschüre Leitfaden für die Antragstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine gute Orientierungshilfe für die Gliederung. Interessant sind auch die Hinweise für die schriftliche Begutachtung, welche die DFG für ihre Fachgutachter und Fachgutachterinnen erstellt hat. Die Broschüre gibt einen Einblick darin, auf welche Kriterien die Gutachter bei der Beurteilung der Anträge besonderen Wert legen. Auch wenn diese Kriterien speziell für die DFG erstellt wurden, lassen sich aus ihnen durchaus auch allgemeine Rückschlüsse zur Antragserstellung ziehen, die für viele Förderinstitutionen gelten.

Bitte bedenken Sie bei der Vorbereitung eines Antrags auch die zeitlichen Dimensionen!

Bei den meisten der Begabtenförderungswerke dauert das Auswahlverfahren ungefähr vier Monate, bei einigen Stiftungen muss man jedoch eher mit fünf bis sieben Monaten rechnen.

Ein frühzeitiger Start der Planungen und Vorbereitungen eines Förderantrags ist daher unbedingt zu empfehlen!

Für weitere Hilfe bei der Antragserstellung stehe ich Ihnen gern in einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung.