Dr. Mareike v. Müller


Curriculum Vitae:

Seit Oktober 2018 Post-Doc im Rahmen des Dorothea-Schlözer-Postdoktorandinnen-Programms. Februar 2016 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Seit Wintersemester 2012/13 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Hartmut Bleumer; Wintersemester 2009/10 bis Sommersemester 2012 Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Abteilung Germanistische Mediävistik. Juli 2009 Magisterabschluss an der Georg-August-Universität Göttingen; 2003-2009 Studium der Deutschen Philologie, Politikwissenschaft und Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie in Göttingen und Groningen.


Arbeitsschwerpunkte:

  • Leib und Körper
  • Krankheit, Metapher und Narration
  • Artusroman
  • mittelalterliche Kurzerzählungen
  • Komik im Spätmittelalter



Aktuelle Projekte:

  • Vulnerabilitätskonzepte in vormoderner Literatur
  • Gründung von „Brevitas. Gesellschaft zur Erforschung mhd. Kleinepik“



Publikationen:

Monographien:

  • Schwarze Komik. Narrative Sinnirritationen zwischen Märe und Schwank. Heidelberg 2017 (Studien zur historischen Poetik 24).


Aufsätze:

  • Vulnerabilitätsmetaphern und Narrativierungsstrategien zwischen den Offenbarungen und der Vita Elsbeths von Oye [in Vorbereitung]
  • mit sehenden augen plind. Kalkulierte Sinnirritation und poetische Dunkelheit im Märe, in: Mären als Grenzphänomen, hrsg. von Silvan Wagner. Berlin 2018 (Bayreuther Beiträger zur Literaturwissenschaft 37), S. 191-208.
  • Vulnerabilität und Heroik – Zur Bedeutung des Schlafes im „Ortnit/Wolfdietrich“ A, in: Zeitschrift für Deutsche Philologie 136 (2017) H. 3, S. 387-421.
  • zus. mit Matthias Wermeling: Geschichten ohne Ende – Präsentationsstrategien narrativierter Krankheitserfahrungen, in: Diegesis 5.2 (2016), S. 35-62.
  • Schwarze Komik in Heinrich Kaufringers 'Drei listige Frauen B', in: ZfdA 142 (2013), S. 194-216.
  • Verletzte Körper und gestörte Rituale in schwankhaften Erzählungen des späten Mittelalters, in: Körper und Ritual. Sozial- und kulturwissenschaftliche Zugänge und Analysen, hrsg. von Robert Gugutzer und Michael Staack. Wiesbaden 2015, S. 361-388.


Mitarbeit:

  • Gestimmte Texte. Hrsg. von Christiane Ackermann und Hartmut Bleumer, unter Mitarbeit von Mareike von Müller. Stuttgart / Weimar 2013 (Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 43, H. 170 [2013]).



Vorträge:

  • Interdisziplinärer Workshop: Register des Religiösen, 06.-07-07.2018, an der Georg-August-Universität Göttingen: „Marter als Ereignis? Narrativierungsstrategien zwischen Offenbarungen und Vita Elsbeths von Oye“.
  • Gastvortrag im Seminar „Vornovellistisches Erzählen“, 15.06.2018, an der Goethe-Universität Frankfurt: „Kastrierte Enden und devaluierte Ereignisse im Märe“.
  • Kolloquium - 4. Meisterklasse: Entwertung und Ende, 04.-06.10.2017, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz: "slâfen und sterben – (Un-)möglichkeiten eines heroischen Endes"
  • Tagung: Mären als literarisches Grenzphänomen, 30.10.2016, an der Universität Bayreuth: "mit sehenden augen plind – Kalkulierte Sinnirritation zwischen Märe und Schwank"
  • Mediävistisches Kolloquium, 15.06.2016, an der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf: "Ereignis und Ende. Irritationen des narrativen Sinns im Märe"
  • Altgermanistisches Kolloquium, 29.01.2014, an der Georg-August-Universität Göttingen: "Das Ende der Pointe. Spielerische Sinnirritation in mittelalterlichen Kurzerzählungen".
  • Nachwuchsworkshop "Neue Perspektiven in der Märenforschung" vom 8.-9. Dezember 2012 an der FU Berlin: "Literarische Dunkelheit und Komik in spätmittelalterlichen Mären".



Lehre:

Aktuelle Veranstaltungen im UniVZ