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Studienbotschafter*innen der Uni Göttingen - Studierende besuchen Schulen

Die Schule beenden und ein Studium beginnen. Wer vor dieser aufregenden Lebensphase steht, hat viele Fragen. Hierbei können unsere Studienbotschafter*innen unterstützen: Sie wissen aus eigener Erfahrung, welche Fragen die Schüler*innen bewegen, schließlich ist es noch nicht lange her, dass sie selbst in dieser Situation waren.

Lernen Sie unsere Studienbotschafterinnen und Studienbotschafter persönlich kennen!

Klicken Sie auf die Bilder, um mehr über die Studienbotschafter*innen zu erfahren:
Studienbotschafter_Rebecca_klein
Rebecca
BWL
M.Sc.
Studienbotschafter_Rebecca_Studienalltag

So bin ich zum meinem Studienfach gekommen: In der Schule habe ich bereits früh angefangen, mich gelegentlich über für mich in Frage kommende Berufsperspektiven und Studiengänge zu informieren. Zeitgleich habe ich begonnen, auch außerschulisch aktiv zu werden, mich ehrenamtlich zu engagieren und mich auszuprobieren, um meine persönlichen Interessen und Stärken zu entdecken. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass diese vor allem im wirtschaftlichen Bereich liegen. Daher habe ich mich schließlich für ein Studium in der Betriebswirtschaftslehre entschieden.

Ich studiere Betriebswirtschaftslehre in Göttingen, weil ich hier den nötigen Entscheidungsfreiraum erhalte, um mich sowohl fachlich als auch persönlich zu entfalten. Durch die Vielfältigkeit der Module sowie der angebotenen Spezialisierungsmöglichkeiten und Zusatzqualifikationen kann ich persönliche Schwerpunkte setzen und das Studium nach meinen Interessen gestalten.

Göttingen mag ich, weil in der schönen, kleinen Studentenstadt alles in nächster Nähe ist, was man braucht. Und wenn ich doch mal Sehnsucht nach einer größeren Stadt habe, dann kann ich schnell und mit dem Semesterticket sogar kostenlos zum Beispiel nach Kassel oder Hannover fahren.

Johanna Studibo
Johanna
Forstwissenschaften und Waldökologie B.Sc.
Johanna Studibo 1

So bin ich zum meinem Studienfach gekommen: Ich bin schon immer gern durch den Wald spazieren gegangen und finde es interessant, wie man einen Wald nachhaltig bewirtschaften kann. Ich möchte auch etwas machen, womit ich mich noch in fünfzig Jahren beschäftigen kann. Der starke Praxisbezug dieses Faches hat bei der Studienwahl eine wichtige Rolle gespielt.

Was gefällt dir besonders gut? Man ist viel in der Natur und durch die Lehrinhalte kann ich draußen nahezu jede Pflanze bestimmen. Es ist kein rein gedankliches Studium, damit meine ich, dass das Fach auch praktisch zum Anfassen ist. Diese Mischung aus Praxis und Theorie finde ich einfach toll.

Deine beruflichen Vorstellungen: Die sind noch ziemlich ungenau. Ich kann mir vorstellen im Forstamt zu arbeiten, ich kann mir aber auch vorstellen mich auf Holz zu spezialisieren. Aber zuerst möchte ich den Master in Göttingen studieren und mich dann an meinen Präferenzen beruflich orientieren. Das sind dann auch meine nächsten Schritte nach dem Bachelor.

Gerrit
Gerrit
Humanmedizin
Staatsexamen
Gerrit Studienbotschafter

So bin ich zum meinem Studienfach gekommen: In der neunten Klasse habe ich ein Praktikum in der Altenpflege gemacht und, weil mir das gut liegt mit Menschen umzugehen war mir klar, dass ich dem Bereich Medizin arbeiten möchte. Im Laufe der Zeit hat mich besonders das Naturwissenschaftliche an der Medizin interessiert und in der elften Klasse wusste ich, dass ich das Fach studieren möchte. Ich habe dann über Zulassungsvoraussetzungen informiert und mir in der Schule die größte Mühe gegeben.

Deine berufliche Vorstellungen? Ich bin nicht so der handwerkliche Typ, daher möchte ich kein Chirurg werden. Aber genauer kann ich das auch noch nicht sagen.

Was gefällt dir besonders gut? Mir gefällt, dass wir hier den Zentralcampus haben. Dadurch sind alle Uni-Gebäude recht nah beieinander. Hier sind viele Fakultäten, zwei Mensen, Cafés und einige Bibliotheken. Dadurch fühlt sich alles ein bisschen übersichtlicher und familiär an. Das Medizinstudium in Göttingen ist inhaltlich gut mit den Prüfungen des 1. Staatsexamens angepasst. Auch die Organisation des Studiums ist sehr schlüssig. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich allein gelassen werde. Ich wusste immer, was ich zu tun habe, wodurch mein Studium auch sehr flüssig verlief.

Jana Studibo
Jana
Kulturanthropologie
M.A.
Jana Studibo 1

Was gefällt dir besonders gut? Mir gefällt sehr gut, dass es ein offener Studiengang ist und man in unterschiedliche Themenbereiche Einblicke bekommt; von Tourismusforschung über Migrationsforschung, interkulturelle Zusammenarbeit oder Kommunikationsforschung. Dabei setzt man sich auch mit der Vergangenheit und der Gegenwart dieser Themen auseinander und stellt aktuelle Bezüge zu den Themen her.

Deine nächsten Schritte: Ich möchte im Master-Studium noch eine bessere Orientierung bezüglich der möglichen Berufsfelder bekommen, ein Praktikum absolvieren, vielleicht Schwerpunkte im Studium evtl. auch mit der Master-Arbeit setzen und mich dadurch schrittweise den beruflichen Vorstellungen nähern. Arbeiten möchte ich später in der interkulturellen Beratung.

Was du noch unbedingt sagen möchtest: Auch, wenn sich das Studium zu Beginn sehr verworren und kompliziert darstellt, wird sich alles schnell ordnen. Jede/r StudienanfängerIn wird seinen/ihren Platz in der Studienwelt finden, denn die Uni unterstützt alle Ratsuchenden mit verschiedenen Orientierungs-Veranstaltungen.

Theis
Theis
Geowissenschaften
M.Sc.
Theis_2

So bin ich zum meinem Studienfach gekommen: In der elften Klasse habe ich mir auf der Ausbildungsmesse „Vocatium“ einen interessanten Vortrag über Geowissenschaften angehört. Über meinen Cousin, der auch in Göttingen Geowissenschaften studiert hat bin ich dann in das Fach hineingerutscht. Bereits in der Schule war ich schon sehr an Erdkunde interessiert und da Geowissenschaften auch viel Mathe und Chemie beinhaltet, habe ich mich schließlich dafür entschieden.

Was gefällt dir besonders gut? Die Geowissenschaft ist ein umfangreiches Gebiet was die Erdgeschichte betrifft. 4,7 Milliarden Jahre sind eine lange Zeit die die GeowisschenschaftlerInnen erforschen. Besonders reizvoll finde ich, dass man als ForscherIn durch das was man draußen sieht, die Geschichte der Welt wie ein Detektiv ermitteln kann. Und dabei hängt alles von den grundlegenden Beobachtungen ab: wie sieht ein Mineral aus und was sagt mir dieses Erscheinungsbild über die Geschichte? Hierbei gefällt mir vor Allem die Geländeausbildung, denn gerade hier in Göttingen unternehmen wir viele Exkursionen z.B. ins Ausland nach Schweden oder aber auch hier in der Nähe in den Harz. Nächstes Jahr reise ich wahrscheinlich noch in die Anden.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? Alles was mit der Hydrogeologie zusammenhängt finde ich mit Blick auf die Zukunft sehr interessant. Hierbei geht es auch um das wichtige Thema Grundwasserversorgung was in den nächsten Jahrzehnten Deutschland noch mehr beschäftigen wird. Beispielsweise haben wir in einem Projekt Wasserproben aus der Leine genommen und diese dann hinsichtlich auf z.B. Arzneimittel und Reste aus Düngemitteln untersucht. Solche lokalbezogenen Projekte finde ich besonders spannend, da wir als Studierende praxisorientiert lernen und somit als Experten auf einem bestimmten Gebiet fungieren können.

Ann-Kristin
Ann-Kristin
Rechtswissenschaften
Staatsexamen
Ann-Kristin_2

Was findest du an Jura so spannend? Ich finde den Aspekt der Verbrechensaufklärung sehr interessant. Jura verschafft Wissen über die eigenen Rechte und somit kann man auch Gruppen juristisch helfen, die für ihre Rechte allein nicht einstehen können.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? Eine meiner Lieblingsveranstaltungen ist „Staatsrecht 2“ - eine Vorlesung wo es um deutsche Grundrechte geht. Hierbei geht es um die Artikel 1 bis Artikel 19, also darum, welche Rechte jeder Bürger hat, inwiefern der Staat diese Rechte wahren muss und wo es Korrespondenzen zwischen den Rechten von den Bürgern und den Rechten des Staates gibt.

Warum studierst du in Göttingen? Ich komme aus Göttingen und habe zum Abitur einen Hund bekommen, was mich dazu gebracht hat in Göttingen zu bleiben und hier zu studieren. Jedoch beneide ich auch die Studienanfänger die von außerhalb nach Göttingen kommen und die Stadt für sich selber neu entdecken können. Aber ich finde es nicht schlecht, dass ich in Göttingen geblieben bin, denn die Stadt hat eine gute Größe, hier leben viele Studierende und die Natur ist auch nicht weit.

Jonas
Jonas
Sozialwissenschaften
B.A.
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Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und warum studierst du in Göttingen? Mir hat der Aufbau des Studiengangs an der Uni Göttingen sehr gut gefallen, denn das erste Semester dient hier der Orientierung, das heißt man kann interdisziplinär also zwischen den unterschiedlichen Fächern die Veranstaltungen wählen. Meine Hauptfächer sind Politik und Soziologie und als Spezialisierung habe ich Erziehung gewählt. Ich mache eine Ausbildung zur Partizipationskraft für Kinder und Jugendliche, habe auch vorher schon ein Praktikum in einem Kinder- und Jugendbüro gemacht und habe auch einen Bundesfreiwilligendienst in einer Einrichtung für Behinderte gemacht.

Was gefällt dir besonders gut? Alle drei Studienfächer sind sehr textlastig. Aber mir gefällt das und ich mag es theoretische Texte zu lesen. Sozialwissenschaften ist nicht gleichzusetzen mit dem Fach Soziale Arbeit. Da es eine Wissenschaft ist muss man viel lesen, auf dem aktuellen Wissenschaftstand sein und sich mit den Diskursen auseinandersetzen.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? Arbeitssoziologie hat mir am besten gefallen. Dabei ging es allgemein gesagt darum, wie Arbeitsverhältnisse in Deutschland sich wandeln – von 1900 bis heute – aber auch prekäre Arbeitsverhältnisse oder wie es mit den Gewerkschaften in der Zukunft weitergehen wird in Bezug auf Digitalisierung. Wir haben hier nicht nur wissenschaftliche Texte gelesen, sondern auch zum Beispiel einen Film über einen Streik in einer Verpackungsfabrik in Sachsen-Anhalt geschaut.

studibo helen
Helen
Mathematik B.Sc.
Nebenfach: Philosophie
studibo helen studienalltag

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen? Für Mathematik habe ich mich erst interessiert, als ich in der Oberstufe war. Die kleinen Erfolge, wenn man die richtige Lösung entdeckt hat, haben mir besonders viel Spaß bereitet. Ich studiere nun Mathe im Mono-Bachelor und habe Philosophie als Nebenfach gewählt, um neben der Beschäftigung mit Zahlen auch noch die Beschäftigung mit Wörtern zu haben, da ich ebenso gerne Texte schreibe.

Was gefällt dir besonders gut? Mir gefällt besonders gut, dass man im Team mit anderen Studierenden arbeitet und die Aufgaben als Gruppe löst, was mir auch geholfen hat Anschluss zu finden. Die Arbeitsatmosphäre ist immer sehr angenehm, denn dadurch, dass wir Studierenden alle im selben Boot sitzen, helfen wir uns gegenseitig mit den Arbeitsaufgaben.

Deine beruflichen Vorstellungen? Ich würde ungerne in der Banken- und Finanzbranche arbeiten, sondern viel lieber in einer Organisation, hinter deren Leitlinien ich stehe. Zum Beispiel könnte ich Statistiken für die Klimaforschung berechnen.

Deine nächsten Schritte nach dem Studium? Ich möchte während des Bachelors unbedingt noch ein Erasmus-Semester machen. Nach dem Bachelor ziehe ich in Erwägung, bei der Europäischen Union ein einjähriges Praktikum zu absolvieren und ein Master-Studium anzuschließen.

Felix Grieme
Felix
Biologie und Spanisch
M.Ed. (Lehramt)
Felix Studienalltag

So bin ich zum meinem Studienfach gekommen: Die Kombination Spanisch mit Biologie ist recht exotisch. Ich finde Spanisch ist eine sehr schöne Sprache und das zu lernen bereitet mir sehr viel Spaß. Damals habe ich noch mit dem Schulleiter meiner Schule über die Berufsaussichten als Spanischlehrer gesprochen und er sagte, dass diese Sprache in der Schule sehr im Kommen sei. In meiner Schule wurde Spanisch nur begrenzt angeboten, daher möchte ich als Spanischlehrer arbeiten und den SchülerInnen diese schöne Sprache näherbringen. Biologie war in der Schulzeit mein Lieblingsfach, daher war die Fächerkombination schnell gefunden.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? In Biologie ist definitiv Humanphysiologie meine Lieblingsveranstaltung, da hier das Fach Medizin angeknüpft wird, was mich auch schon immer interessiert hat. In Spanisch gefällt mir Landeskunde sehr gut, denn hier geht es unter anderem um die Politiken in Spanien und Lateinamerika. Zum Beispiel ging es um die Diktaturen in Chile und Argentinien und um die politischen Auseinandersetzungen um das Baskenland.

Deine beruflichen Vorstellungen? Später würde ich gerne in der Nähe von Hannover an einem Gymnasium arbeiten. Ich habe mich für ein Lehramt an Gymnasien entschieden, da in diesem Beruf unterschiedliche Anforderungen an mich gestellt werden. Das heißt, da ich als Lehrer jüngere sowie ältere SchülerInnen unterrichten werde, dass ich mich den jüngeren SchülerInnen mehr pädagogisch zuwenden muss als den älteren. Bei den höheren Klassen steht die fachliche Ausbildung mehr im Vordergrund, denn hier werden Inhalte vertieft und die SchülerInnen auf das Abitur vorbereitet, was für mich wiederum mehr thematische Vorbereitung bedeutet.

Ehemalige Studienbotschafter*innen