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Indologie (B.A.) (2-Fächer)

Die Vielfältigkeit Indiens erforschen durch fundiertes Fachwissen: Die Göttinger Indologie bietet eine optimale Ausbildung im Bereich der Kultur und Religionsgeschichte Indiens.

Die Forschungsschwerpunkte umfassen indische Religionen und Literaturen sowie indische Medizin, Kultur- und Kunstgeschichte. Die essentielle Basis für das Verständnis der indischen Kultur und ihrer Zeugnisse bildet eine fundierte Sprachausbildung in Sanskrit oder Hindi, die eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Kulturgütern und Traditionen erst ermöglicht.



Name des Studienfachs: Indologie (B.A.) (2-Fächer)
Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: nur Wintersemester

Zulassung zum Sommersemester 2018:

  • 1. Fachsemester: keine Zulassung (Studienbeginn nur zum Wintersemester)
  • 2. bis 6. Fachsemester: zulassungsfrei (Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung)
  • Internationale Bewerber (Non-EU): Studienbeginn nur zum Wintersemester (Bewerbung bei International Student Office)



Darstellung des Studienfachs
Studierende des Studienfachs "Indologie" sollen die Fähigkeit zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten und umfangreiche Kenntnisse über die Kultur, Geschichte und Landeskunde Indiens von den ersten Anfängen bis in die aktuelle Gegenwart erwerben. Im Vordergrund stehen dabei die verschiedenen Religionen dieses Landes, die durch Anwendung spezifisch religionswissenschaftlicher Methoden erschlossen werden sollen. Denn ungeachtet aller Modernisierungsprozesse und des enormen technologischen Aufschwungs seit der Liberalisierung der Wirtschaft Indiens spielen Religionen nach wie vor eine entscheidend wichtige Rolle für Kultur und Gesellschaft Indiens und prägen viele Bereiche des täglichen Lebens. Da Religion niemals losgelöst von der Gesellschaft existiert, wird in diesem Studiengang großer Wert auf die Vermittlung des historischen, gesellschaftlichen, kulturellen und literarischen Kontexts gelegt. Auch eine Beschäftigung mit der traditionellen indischen Medizin, dem Āyurveda, ist im Göttinger Seminar in Forschung und Lehre angelegt. Um mit indischen Quellen arbeiten zu können, ist eine Kenntnis der Sprachen unabdingbar. Deshalb umfasst das B.A. Studium eine dezidierte sprachlich-philologische Ausbildung. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Absolvent(inn)en über ein breites Wissens- und Kompetenzspektrum verfügen, das ihnen vielfältige Berufsfelder eröffnet.

Forschungsschwerpunkte in Göttingen:
Erforschung von Religionen und Literaturen des indischen Subkontinents auf Grundlage der Arbeit an und mit Originaltexten.

Wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Āyurveda (Traditionelle Indische Medizin), seinen Textgrundlagen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten im Rahmen Integrativer Medizin.

Empfohlene Vorkenntnisse:
Sehr gute Lesekenntnisse im Englischen werden empfohlen.

Sprachanforderungen, die während des Studiums zu erfüllen sind:
Erlernung von Sanskrit oder Hindi.

Aufbau des Studiums:
Der Bachelor ist in ein dreisemestriges Grundstudium und ein ebenso langes Aufbaustudium unterteilt.

Fächerkombinationen:
Im Zwei-Fächer-Bachelor kann das Fach Indologie unter den angebotenen Profilen mit allen Fächern kombiniert werden, die sich an dieser Art des Bachelor-Studiums beteiligen. Je nach angestrebtem späterem Tätigkeitsbereich sollte eine entsprechende Fächerkombination gewählt werden.

Berufsfelder:
Der BA-Abschluss Indologie qualifiziert zur religions-, kultur- und literaturvermittelnden Tätigkeit mit Bezug auf den indischen Raum. Berufsfelder finden sich an Universitäten und, bei entsprechender Zusatzqualifikation, in Museen, Bibliotheken, Kultureinrichtungen, im Verlagswesen, im Journalismus oder Tourismus sowie in der Arbeit mit Migrant(inn)en. Hierzu bietet sich die Kombination der Indologie mit anderen Philologien und Studienfächern wie Religionswissenschaft, Ethnologie oder Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie an. Bei einem Zweitfach wie Medizin, Moderne Indienstudien, Jura oder VWL ergeben sich zudem neue Möglichkeiten im medizinischen und diplomatischen Bereich sowie der freien Wirtschaft und Politik.