Seminar für Deutsche Philologie

PD Dr. Jörn Bockmann

Vertretung der W3-Professur 'Ältere deutsche Sprache und Literatur' (ehemals Prof. Dr. Udo Friedrich, jetzt Univ. Köln)



Aus dem Lebenslauf

Seit dem 1. April 2013 Vertreter der Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Göttingen.

2011-2013: Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Würzburg,

2002-2010: Akademischer Rat a.Z. und wissenschaftlicher Angestellter an den Universitäten Kiel (Niederdeutsche Abteilung) und Würzburg.

1998-2002: Redakteur und Verlagsmitarbeiter in München.

1998: Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Dissertation zur Neidhart-Tradition (publiziert 2001, s.u.)


Arbeitsschwerpunkte


  • Deutsche Literatur des Spätmittelalters (Neidhart-Tradition, Minnereden, Schwankliteratur, Geistliches Spiel)
  • Pragmatische Schriftlichkeit / Artesliteratur
  • Niederdeutsche Literatur des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
  • Figuren des Diabolischen (Teufelsfigur u. -pakt, dämonologische Konzepte)
  • Textsemantik der älteren Literatur




Lehre



  • Aktuelle Veranstaltungen im UniVZ



  • Publikationen in Auswahl

    Symbol, Fetisch, Reliquie. Über die Zeichenhaftigkeit einer Liebesgabe in Hermanns von Sachsenheim Schleiertüchlein. In: Liebesgaben. Kommunikative, performative und poetologische Dimensionen in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hg. Von Margreth Egidi, Ludger Lieb und Mireille Schnyder. Berlin 2012 (Philologische Studien und Quellen 240), S. 181-201.

    Bemerkungen zum Wienhäuser Osterspielfragment und zur Erforschung der Geistlichen Spiele des Mittelalters. In: Passion und Ostern in den Lüneburger Klöstern. Hg. von Linda Maria Koldau. Ebstorf 2010, S, 81-104.

    Der Teufel steckt im Detail. Zur Erforschung der mittelalterlichen 'Teufelsliteratur' jenseits von Stoff-, Motiv- und Gattungsgeschichte (am Beispiel des Redentiner Osterspiels). In: Akten des XI. Internationalen Germanistenkongresses Paris 2005. Germanistik im Konflikt der Kulturen. Hg. von Jean-Marie Vaentin. Bd. 5: Kulturwissenschaft vs. Philologie? Bern u.a. 2008, S. 167-172.

    Das sprachliche Erbe der Antike. Eine kleine Auslese am Beispiel des niederdeutschen Lieds De Groffsmitt und des Fachwortschatzes. In: Das diskursive Erbe Europas. Antike und Antikenrezeption. Hg. von Dorothea Klein und Lutz Käppel. Frankfurt am Main u.a. 2008 (Kulturgeschichtliche Beiträge zum Mittelalter und der frühen Neuzeit 2), S. 354-374.

    Zur Rhetorik der Göttinger Liebesbriefe. In: Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung. Niederdeutsches Jahrbuch 130 (2007), S. 5-27.

    Translatio Neidhardi. Untersuchungen zur Konstitution der Figurenidentität in der Neidhart-Tradition. Bern, Frankfurt am Main: Peter Lang 2001 (Mikrokosmos 61).