Genetik eukaryotischer Mikroorganismen

Genetik eukaryotischer Mikroorganismen

13. Symposium der VAAM Gruppe 'Biology and Biotechnology of Fungi'

13th conference

Vom 19.-21. September 2019 findet das 13. Treffen der VAAM Gruppe 'Biology and Biotechnology of Fungi' gemeinsam mit der GeneAG 'Fungal Genetics' der deutschen genetischen Gesellschaft in Göttingen statt. Wir freuen uns darauf, Wissenschaftler mit breitgefächerten Forschungsschwerpunkten innerhalb der Pilzgenetik begrüßen zu dürfen. Als Schwerpunkte werden Pilze als Schaderreger von Pflanzen und Menschen, pilzliche Zellbiologie, Entwicklung von vielzelligen Geweben und die Rolle von Signalstoffen und ihrer Wahrnehmung besprochen werden.











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Forschung - Sordaria macrospora

Eingangsfolie

Die Aufklärung der molekularen Ursachen von Entwicklungsvorgängen ist ein zentrales Anliegen unserer Forschung. Im Vordergrund steht dabei die Untersuchung der molekularen Grundlagen der Morphogenese komplexer mehrzelliger Strukturen bei Ascomyceten. Diese bilden im Verlaufe ihrer sexuellen Fortpflanzung aus verschiedenen Zelltypen bestehende, komplexe räumliche Strukturen, die sogenannten Fruchtkörper, aus. Die molekulargenetische Analyse des einfachen pilzlichen Modellsystems kann dazu beitragen, detaillierte Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie formverändernde Entwicklungsprozesse bei höheren Eukaryoten auf molekularer Ebene reguliert werden.

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Forschung - Colletotrichum graminicola

Kommunikation ist essentiell - sowohl für die Abstimmung bestimmter Prozesse innerhalb eines Organismus, als auch für seine Anpassung an äußere Lebensbedingungen. Wir untersuchen in gleichem Maße Selbst- und Fremdkommunikationsereignisse mit dem Ziel Signalstoffe, entsprechende Rezeptoren und die zugehörigen Signalwege zu identifizieren. Hierfür verwenden wir den pflanzenpathogenen Colletotrichum graminicola, ein hemibiotropher Krankheitserreger von Mais, der sich sehr gut für das Studium der Selbstkommunikation (Keimlingsfusion, Mating) als auch der Fremdkommunikation (Infektion, gerichtetes Wachstum zum Wirt) eignet. Unser besonderes Interesse gilt hierbei der Aufklärung von Redox-regulierten Signalwege, welche in Pilzen bisher nur rudimentär erforscht sind. Hierfür verwenden wir genetische, biochemische, bioanalytische und mikroskopische Methoden gekoppelt mit Neuentwicklungen aus der Redox-Forschung.

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