Beitritt der Universität Göttingen zur Charta "Familie in der Hochschule"

Im Jahr 2014 unterzeichnete die Universität die Charta "Familie in der Hochschule" und trat dem gleichnamigen Best Practice-Club bei.

Sie verpflichtete sich öffentlich dazu, die in der Charta festgelegten hohen Standards zur Familienorientierung selbstverantwortlich umzusetzen und langfristig weiterzuentwickeln.
"Wir setzen damit ein deutliches Zeichen für einen Weg, dem wir uns bereits seit mehreren Jahren verpflichtet haben. Familienfreundlichkeit ist ein wichtiges Element im Profil unserer Universität, das immer mehr junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes berücksichtigen ", so Prof. Dr. Beisiegel bei der Unterzeichnung.

Als Entwicklungsziele der Universität wurden die Etablierung einer familienfreundlichen Führungs- und Arbeitskultur, die Flexibilisierung der Studienbedingungen und der bedarfsspezifische Ausbau der Kinderbetreuung benannt.

Der Best-Practice-Club ist ein Netzwerk, dem aktuell 113 Hochschulen und hochschulnahe Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören. Alle Mitgliedshochschulen verfügen über langjährige Erfahrungen beim Initiieren und Umsetzen von Maßnahmen zur Familienorientierung. Gemeinsam werden Konzepte und Maßnahmen entwickelt. Zahlreiche praxisorientierte Handreichungen, Werkzeuge und Leitfäden sind aus dem Verbund bereits entstanden.

Im März 2018 gründete der Best Practice-Club den Verein „Familie in der Hochschule“. Die Universität Göttingen ist Gründungsmitglied.