Entwicklungsbiologie
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Wilkommen Entwicklungsbiologie

Georg-August-Universität Göttingen
Johann-Friedrich-Blumenbach-
Institut für Zoologie und Anthropologie

Abteilung Entwicklungsbiologie

GZMB, Ernst-Caspari-Haus

Justus-von-Liebig-Weg 11

37077 Göttingen

Sekretariat

Tel: 0551-39 22 888
Fax: 0551-39 5416

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Herzlich Willkommen
in der Entwicklungsbiologie


Die Forschung in der Abteilung Entwicklungsbiologie beschäftigt sich mit verschiedenen Entwicklungsprozessen (z.B. Kopfentwicklung, Gliedmaßenentwicklung, Segmentierung, Keimzellentwicklung), deren molekularen Grundlagen und deren evolutionären Konserviertheit bzw. Diversität. Zudem werden neuartige Ansätze zur Insektenschädlingsbekämpfung entwickelt, die auf entwicklungsbiologischen Genen und molekularbiologischen Werkzeugen beruhen. Die angewandten Tiermodelle beziehen sowohl eine Reihe verschiedener Arthropodenarten (Insekten, Krustazeen) als auch die Maus ein.



Biotechnica 2013

SIT

Biotechnologische Verbesserungen der Sterilen Insektentechnik (SIT)


Besuchen Sie uns auf der Biotechnica in Halle 9, Stand E13.

Strategien zur Insektenbekämpfung basieren größtenteils auf Insektiziden, deren Anwendung nicht harmlos ist und deren Entwicklungskosten - zur Entgegnung der weltweiten Bedrohung durch Insektizidresistenzen - eskalieren. Zum Schutz der Biodiversität wären zudem artspezifische Maßnahmen wünschenswert. Die SIT stellt eine erfolgreiche flächendeckende Bekämpfungsmethode dar, die auf Massenfreisetzung von sterilisierten Insekten beruht, was unfruchtbare Verpaarungen hervorruft und damit Schädlingspopulationen nachhaltig reduziert. Auf Grund der Spezies-Spezifität gilt SIT als ökologisch sicher. Obwohl für die Massenzucht beide Geschlechter benötigt werden, sollten nur Männchen freigesetzt werden, die dann zur Sterilisation bestrahlt werden, was deren Kompetitivität verringert. Bei der klassischen SIT müssen daher hohe Mengen an Männchen freigesetzt werden und eine große Anzahl ,,nutzloser bzw. potentiell schädlicher" Weibchen wird co-produziert.
Biotechnologische Verfahren erlauben neuartige Ansätze, um selektiv kräftige und vitale aber reproduktiv-sterile Männchen zu erzeugen. Zudem können transgene Markierungen die Überwachung der Anwendung entscheidend verbessern. Im Hinblick auf den sicheren Einsatz von gentechnisch-veränderten Insekten, bieten SIT-Programme ideale Vorrausetzungen, da die Sterilität als Begrenzungsfaktor die Besorgnis minimiert, dass sich die Transgene ausbreiten.
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