Fakultät für Chemie
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Ins Labor geschaut: bei Physikochemiker Prof. Dr. Philipp Vana, MMA (Makromolekulare Chemie)


Materialien mit ganz bestimmten, häufig sehr komplexen Eigenschaften wünschen sich viele Firmen von Zulieferern für die Automobilindustrie bis zur Pharmabranche. Gerade wenn es um Kunststoffe mit diesen hohen Anforderungen geht, ist die Chemie gefragt. Sie kann mit unterschiedlichen Methoden zur zielgenauen Synthese der benötigten Makromoleküle beitragen. Wissen rund um die entsprechenden Methoden ist entsprechend weltweit gefragt.


In der Göttinger Fakultät für Chemie ist in der Forschungsgruppe von Prof. Philipp Vana besondere Expertise in diesen Bereich vorhanden. Eine Methodik, die hier wesentlich weiterentwickelt wurde und wird, ist die Reversible-Additions-Fragmentierungs-Kettentransfer-Polymerisation (RAFT-Polymerisation). Dabei handelt es sich um eine reversible-desaktivierende radikalische Polymerisationstechnik unter Verwendung zusätzlicher Kontrollagenzien, wie zum Beispiel Dithioester oder Trithiocarbonate. Die RAFT-Polymerisation bietet viele Vorteile gegenüber der konventionellen radikalischen Polymerisation. Zum einen werden Polymere mit schmalen Molmassenverteilungen, also geringen Dispersitäten und definiertem Polymerisationsgrad erhalten. Zum anderen sind komplexe Architekturen wie Block- oder Sternpolymere zugänglich. Außerdem ist es möglich, mit Hilfe des RAFT-Prozesses Oberflächen von Nanopartikeln mit Polymeren zu funktionalisieren.


















Jose Armbrecht_ins Labor geschaut


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José Armbrecht hat bereits in Kolumbien Chemie studiert und Interesse daran, sein Studium in Deutschland fortzuführen. Derzeit ist er für einen dreimonatigen Gastaufenthalt in der Gruppe von Prof. Vana, um dort einen Einblick in den Laboralltag an unserer Fakultät zu bekommen. Betreut wird er dabei unter andere, von Master-Studentin Annika Nitschke. Unter ihrer Anleitung lernt er die verschiedenen Ansätze zur Oberflächenmodifizierung mittels RAFT-Polymerisation kennen, angefangen bei der Synthese des RAFT-Agens bis hin zur Analyse der Produkte.




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