Konferenz

Konferenz "Nachhaltige Landnutzung"

Das Konferenzthema

Agrar- und Forstsysteme der Landnutzung sind heute weltweit vielen Herausforderungen ausgesetzt: Gesteigerte Nachfrage nach Lebensmitteln aufgrund von Bevölkerungs- und Einkommenswachstum; der Klimawandel und damit einhergehende Wetterschwankungen; Landnutzungsänderungen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie global häufig vorhandene Intensivierung der Produktion. All diese Faktoren führen aktuell zu einer Gefährdung von wichtigen Ökosystemfunktionen und stellen damit die Nachhaltigkeit der Landnutzung in Frage.

Lösungsansätze hin zu einer nachhaltigeren Landnutzung erfordern eine inter- und transdisziplinäre Perspektive, um der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension der nachhaltigen Landnutzung gerecht zu werden.

Auf der Basis von aktuellen Forschungsarbeiten und laufenden Projekten will die Konferenz Wege zu dieser integrativen Perspektive aufzeigen und Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit ins Gespräch bringen.

Schwerpunkte sind naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven auf die Land- und Bodennutzung, die die sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen sowohl in Europa als auch weltweit berücksichtigen. Darüber hinaus werden die sozialen und gesellschaftlichen Aspekte, die mit dem dynamischen Wandel in Landnutzungssystemen einhergehen, thematisiert. Ein dritter Schwerpunkt widmet sich Fragen der Biodiversität in terrestrischen Landnutzungssystemen.

Diese interdisziplinäre Herangehensweise ist Kennzeichen der von der Universität Göttingen, der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW) und der Stiftung Adam von Trott ausgerichteten Veranstaltungsreihe „Wissenschaft für Frieden und Nachhaltigkeit“. Sie bildet zudem eine wesentliche Säule des Forschungsschwerpunkts „Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“ der Universität Göttingen und spiegelt auch das Spektrum des Zentrums für Biodiversität und Nachhaltige Landnutzung (CBL) wider, welches in diesem Jahr die Konferenz mitausrichtet.