Bioklimatologie

Bioklimatologie

Willkommen in der Abteilung Bioklimatologie

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von links nach rechts:

Rahmi Ariani, Lukas Siebicke, Brigitta Sammler, Yuan Yan, Alexander Knohl, Malte Puhan, Ashehad Ali, Frank Tiedemann, Emanuel Blei, Florian Heimsch, Mattia Bonazza, Christian Markwitz, Jelka Braden-Behrens, Fernando Moyano, Dietmar Fellert, Chandra Badu, Christian Stiegler





Themen in Forschung und Lehre

Waldökosysteme stellen als Senken und Quellen für Wasserdampf und Treibhausgase wie Kohlendioxid eine wichtige Komponente des globalen Klimasystems dar. Darüber hinaus sind Waldökosysteme von grundlegender Bedeutung für das lokale Klima, den Wasserkreislauf auf Landschaftsebene und für die Luftqualität. Der gegenwärtig beobachtete Klimawandel führt zu Veränderungen in diesen Waldökosystemfunktionen von noch unbekannter Größe und Richtung.

Die Abteilung Bioklimatologie beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit der Interaktion zwischen Wald und Atmosphäre. Dabei steht das Messen, Modellieren und Analysieren von Energieflüssen und biogeochemischen Stoffkreisläufen in Waldökosystemen und deren Reaktion auf Klimaveränderungen und Landnutzungsänderungen im Vordergrund.

Methodisch verwenden wir (a) mikrometeorologische Verfahren zur Erfassung von Stoff- und Energieflüssen wie die Eddy Covariance Technik, (b) stabile Isotope in Kohlendioxid (13C und 18O) und Wasserdampf (2H und 18O) als Marker im Kohlenstoff- und Wasserkreislauf, (c) hoch aufgelöste 3D-Modelle des Strahlungstransportes und der Turbulenz wie SPM3D und SCADIS; Ökosystemmodelle wie CANVEG, SVAT-MixedFor und regionale Klimamodelle wie REMO und CLM für die Analyse von Rückkoppelungen zwischen Landoberfläche und Atmosphäre.

Die Abteilung Bioklimatologie betreibt Messeinrichtungen (Eddy-Covariance Türme oder Klimastationen) in Deutschland (Solling, Hainich, Leinfelde, Göttinger Wald), Indonesien und Burkina Faso.