Dr. Stephanie Weber-Schroth

Kurz-Vita

Studium für das Lehramt, zunächst für die Primarstufe, anschließend für die Lehrämter für die Sekundarstufen I und II in den Fächern Deutsch und Philosophie an der Universität Paderborn. 1996 Erstes Staatsexamen mit der Arbeit "Leibniz: Zwei Fragmente zur Logik. Einleitung, Übersetzung und Kommentar". Januar 1998 Förderpreis der Universitätsgesellschaft Paderborn für Examensarbeiten. März 1997 - März 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem von der Fritz Thyssen Stiftung unterstützten Forschungsprojekt "Leibniz, die Grundlagen des logischen Kalküls" unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Franz Schupp an der Universität Paderborn. März - September 2000 Dissertations-Stipendium der Weidmüller Stiftung. Oktober 2000 - Februar 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. Franz Schupp. Juni 2001 Promotion mit einer Arbeit zur mittelalterlichen Folgerungslehre. Januar 2002 Dissertations-Preis des Rektorats der Universität Paderborn. Seit SoSe 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre
Geschichte der Philosophie, insbes. Geschichte der Logik (Schwerpunkt: Mittelalter); Praktische Philosophie, insbesondere Angewandte Ethik

Veröffentlichungen


  • G.W. Leibniz: Die Grundlagen des logischen Kalküls, hrsg., übers. und mit einem Kommentar versehen von Franz Schupp unter der Mitarbeit von Stephanie Weber, Hamburg 2000.

    Rezensiert in:


    • Zentralblatt MATH. 952.01008, 2000 (Volker Peckhaus)
    • Zeitschrift für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung 15/2000, S. 287f. (Peter Steigert)
    • Studia Leibnitiana, Band XXXII/2 (2000), S. 251-254 (G. H. R. Parkinson)
    • Mathematical Reviews 2002a:01039 (Joseph W. Dauben)
    • History and Philosophy of Logic 24 (2003), S. 141-162 (Wolfgang Lenzen)



  • Leibniz, Peirce und die Entwicklung der Zeichentheorie. Zur Leibniz-Rezeption in den Semiotischen Schriften sowie in den Vorlesungen über Pragmatismus und Pragmatizismus von Peirce. (Beitrag zum VII. Internationalen Leibniz-Kongreß in Berlin, September 2001; Tagungsband)
  • Richard Billingham: De consequentiis mit Toledo Kommentar. Kritisch herausgegeben, eingeleitet und kommentiert, Amsterdam 2003 (Bochumer Studien zur Philosophie 38).
    Rezensiert in:


  • Review of Jack Zupko, John Buridan. Portrait of a fourteenth-century arts master, Notre Dame 2003, in: History and Philosophy of Logic 25 (2004), S. 325f.
  • Review of Claude Panaccio, Ockham on Concepts, Aldershot 2004, in: History and Philosophy of Logic 27 (2006), S. 193f.
  • Zum Begriff der formalen und materialen Folgerung. Richard Billingham und die englische Tradition des 14. Jahrhunderts, in: Bochumer Philosophisches Jahrbuch für Antike und Mittelalter 10 (2005), S. 91-127
  • The Formal Aspect of the Fourteenth Century Concept of Consequence, in: Löwe, Benedikt; Peckhaus, Volker; Räsch, Thoralf (Hg.): Foundations of the Formal Sciences IV. The History of the Concept of the Formal Sciences (= Studies in Logic 3), London 2006, S. 267-282.