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Interkulturelle Germanistik Deutschland - China (M.A./Doppelabschluss)

Name des Studienfachs: Interkulturelle Germanistik Deutschland - China
Abschluss: M. A. (Doppelabschluss Universität Göttingen und Universität Nanjing bzw. Universität Göttingen und Beijing Foreign Studies University)
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Studienmöglichkeiten: Ein-Fach-Masterstudiengang MA in Interkulturelle Germanistik Deutschland - China mit Doppelabschluss
Zulassung: zulassungsbeschränkt (Bewerbung bei der Fakultät)
Zulassungsbedingungen:

  • BA-Abschluss oder Äquivalent
  • Motivationsschreiben
  • Auswahlgespräch


Sprachvoraussetzungen:

  • DSH/TestDaF (für nichtdeutsche Muttersprachler)
  • Englischkenntnisse (B2)
  • Chinesischkenntnisse (80 Unterrichtsstunden für nichtchinesische Muttersprachler)


Bewerbungsfrist: 15. Juli
Bewerbung: Bewerbungsverfahren



Der Studiengang
Das Konzept des Studiengangs verbindet eine fachwissenschaftliche germanistische Ausbildung mit einer berufsbezogenen Schwerpunktbildung und der Vermittlung von praxisrelevanten Schlüsselkompetenzen. Die sprach- und literaturwissenschaftlichen Seminare vermitteln interkulturelle und kulturwissenschaftliche Sichtweisen. So werden Studierende zu Sprach- und Kulturkennern ausgebildet.

Die beteiligten Universitäten setzen dabei eigene wissenschaftliche und berufsqualifizierende Schwerpunkte. Diese Schwerpunkte nehmen die speziellen Ausbildungsziele und -traditionen ihrer jeweiligen Deutsch-Abteilungen auf. Sie sind auf entsprechende Berufsfelder in Deutschland und China zugeschnitten. Für die Universität Nanjing sind dies die Gebiete von Bildung und Wissenstransfer; die Beijing Foreign Studies University setzt die Schwerpunkte Kulturen „übersetzen“ sowie Recht und Wirtschaft und die Universität Göttingen fokussiert Kulturtransfer.

Struktur des Studiengangs
Die Struktur des Studiengangs integriert gleichberechtigt die Strukturvorgaben des deutschen und des chinesischen Hochschulsystems. Das bedeutet, dass für die chinesischen Studierenden ein 5-semestriges Studium mit einem Umfang von 120 Credits (Anrechnungspunkte) und für die deutschen Studierenden eine Dauer von 4 Semestern, in denen ebenfalls 120 Credits erworben werden müssen, vorgesehen sind. Die Zahl der Studierenden ist auf eine Gesamtzahl von 20 bis 25 Studierende beschränkt, wobei eine gleiche Anzahl von Zulassungen für deutsche und chinesische Studierende vorgesehen ist. Für die Universitäten Nanjing und Beijing bedeutet dies eine Aufnahme von jeweils fünf bis sieben Studierenden, in Göttingen würden – in Abstimmung mit der chinesischen Bewerberzahl – zehn bis fünfzehn Studierende zugelassen.

Für den Ablauf des Studiums ist vorgesehen, dass die chinesischen und deutschen Studierenden möglichst im Tandem lernen und so weit wie möglich ihr Studium gemeinsam absolvieren. Vorgesehen ist, dass die chinesischen Studierenden das erste Studienjahr zusammen mit den deutschen Studierenden an der Universität Göttingen verbringen. Das zweite Studienjahr werden alle Studierenden in China verbringen, wobei sich die deutschen Studierenden auf die Universität Nanjing und die Beijing Foreign Studies University verteilen. Die deutschen Studierenden schreiben ihre Masterarbeit im 4. Semester und werden dabei von chinesischen und deutschen Lehrenden in Kooperation betreut. Die chinesischen Studierenden fertigen ihre Masterarbeit im 5. Semester an und werden ebenfalls von chinesischen und deutschen Lehrenden in Kooperation betreut.

Der Studiengang ist modular aufgebaut. Er enthält Module, die von den deutschen und den chinesischen Studierenden gemeinsam absolviert werden, sowie Module, die den spezifischen Studienschwerpunkten und Ausbildungszielen der einzelnen Universitäten entsprechen. Die Unterrichtssprache ist überwiegend Deutsch. Die deutschen Studierenden absolvieren im Rahmen ihres Studienprogramms während der gesamten Studiendauer Chinesisch-Module, die Spracherwerb und Kulturvermittlung verbinden. Die wechselseitige Sprachkenntnis wird als unabdingbare Grundlage für das jeweilige Auslandsstudienjahr angesehen, zumal für alle Studierenden im Rahmen des Studienprogramms ein Praktikum in China (für deutsche Studierende) bzw. in Deutschland (für chinesische Studierende) verpflichtend ist.

Ausbildungsziele des Studiengangs
Im Zentrum der Ausbildung steht die interkulturell fundierte und interdisziplinär ausgerichtete Vermittlung von fachwissenschaftlichen Kenntnissen und Kompetenzen. Die Absolventen sind qualifizierte Kulturmittler für den immer stärker wachsenden deutsch-chinesischen Arbeitsmarkt. Künftige Betätigungsfelder der Absolventen sind international agierende Kultur-, Wissenschafts- und Bildungsinstitutionen beziehungsweise politische Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen im Rahmen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit.

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