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Expertengesuche & Konsultationen


DAUERHAFTE EXPERTENGESUCHE

Im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon 2020, werden die Anträge von unabhängigen Expertinnen und Experten in einem Peer-Review-Verfahren evaluiert. Sie können sich fortwährend als Expertin bzw. Experte im Research Participant Portal der Europäischen Kommission registrieren. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Programms werden nicht nur Expertinnen und Experten mit sehr unterschiedlichen fachlichen, institutionellen und beruflichen Hintergründen, sondern auch solche mit Überblick gesucht. Die Mitarbeit als Expertin und Experte erlaubt einen guten Einblick in die Abläufe der Evaluation und kann damit für die zukünftige eigene Antragstellung hilfreich sein.
Ziel ist es zudem, jedes Panel mit mindestens 40 Prozent des im jeweiligen Fachbereich unterrepräsentierten Geschlechts zu besetzen. Da der Frauenanteil oft unter dieser Zielmarke liegt, sucht die Europäische Kommission ständig neue Expertinnen. Weitere Informationen dazu sowie einen Leitfaden für die erfolgreiche Registrierung finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Frauen in die EU-Forschung (FiF).

Das European Institute for Gender Equality (EIGE) stellt derzeit eine Datenbank mit Gender-Expertinnen und Gender-Experten zusammen, mit denen es zukünftig zusammen arbeiten möchte. Die Expertinnen und Experten können sich beispielsweise für die Mitarbeit in Arbeitsgruppen oder für Analysen und Studien auf Auftragsbasis registrieren. Gefragt ist unter anderem Expertise im Bereich Gender-Forschung und statistische Auswertungen oder Methoden zur Umsetzung von Gender Mainstreaming.
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KONSULTATIONEN 2018

Die Konsultationen sind chronologisch nach ihren jeweiligen Fristen, aufgeteilt in Monate, geordnet.


DEADLINE IM FEBRUAR

  • Im Kampf gegen "Fake News" und Online-Desinformationen hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation gestartet und eine hochrangige Expertengruppe mit Vertretern von Wissenschaft, Online-Plattformen, Nachrichtenmedien und Organisationen der Zivilgesellschaft eingerichtet. Für die Konsultation, die bis zum 23. Februar 2018 offen ist, stehen auch in deutscher Sprache zwei Fragebögen zur Verfügung: ein Fragebogen für Bürgerinnen und Bürger und ein Fragebogen für juristische Personen und Journalisten, der auf deren Berufserfahrung mit "Fake News" und online verbreiteter Desinformation eingeht.
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  • DEADLINE IM APRIL

  • Am 22. Februar 2018 hat Professor Mariana Mazzucato ihren Bericht "Mission-Oriented Research and Innovation in the European Union" vorgestellt. Der Bericht, den der Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation, Carlos Moedas, bei der Wirtschaftswissenschaftlerin vom University College London in Auftrag gegeben hatte, stellt einen der inhaltlichen Beiträge für die Gestaltung des neunten EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation dar (FP9, 2021-2027). Konkret werden u.a. die grundlegende Idee des Ansatzes von thematischen Missionen sowie Kriterien für deren Auswahl präsentiert:
    1. BOLD, INSPIRATIONAL WITH WIDE SOCIETAL RELEVANCE,
    2. A CLEAR DIRECTION: TARGETED, MEASURABLE AND TIME-BOUND,
    3. AMBITIOUS BUT REALISTIC RESEARCH & INNOVATION ACTIONS,
    4. CROSS-DISCIPLINARY, CROSS-SECTORAL AND CROSS-ACTOR INNOVATION,
    5. MULTIPLE, BOTTOM-UP SOLUTIONS.
    Zudem skizziert der Bericht exemplarisch drei Beispiele für mögliche Missionen:
    a) Reach net zero greenhouse gas emissions balance of 100 European cities by 2030,
    b) Reduction of 90% of plastics entering the marine environment and collection of more than half of plastics present in our oceans, seas and coastal areas by 2025,
    c) Halving the human burden of dementia by 2030.
    Auf der Basis des Berichtes ruft die Europäische Kommission zur Einreichung von Feedback zu den zukünftigen Missionen für Forschung und Innovation auf. Der Aufruf ist bis zum 03. April 2018 geöffnet.
    Weitere Informationen zur Konsultation
    EU-Kommission: Internetseite zum FP9

  • Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation zu einer europäischen Initiative über Bestäuber veröffentlicht. Schätzungsweise 15 Mrd. Euro der jährlichen EU-Agrarproduktion werden direkt den Bestäubern zugeschrieben. Fast jede zehnte Bienen- und Schmetterlingsart ist laut der Europäischen Roten Liste vom Aussterben bedroht. Um dem Insektensterben entgegenzuwirken, plant die Kommission die Entwicklung einer europäischen Initiative für Bestäuber und fordert Wissenschaftler, Landwirte und Unternehmen, Umweltorganisationen, Behörden und Bürger auf, bis zum 05. April 2018 einen Beitrag zu leisten.
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