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Expertengesuche & Konsultationen


DAUERHAFTE KONSULTATIONEN

Visionäre Forschung zu zukünftigen und sich entwickelnden Technologien (Future and Emerging Technologies, FET) kann nicht allein von nationalen oder europäischen Förderprogrammen getragen werden. Dafür ist eine multidisziplinäre und Ebenen übergreifende Bündelung der Ressourcen entscheidend. In Form von FET Flagships soll langfristig (etwa 10 Jahre) und in großem Maßstab (bis zu 1 Milliarde Euro pro Flagship) geforscht werden, um bahnbrechende Veränderungen zu erreichen.

Derzeit werden zwei FET Flagships von der EU-Kommission, nationalen Förderorganisationen und/ oder Partnern der Industrie finanziert: Graphene und das Human Brain Projekt (HBP). Im Rahmen einer öffentlichen Konsultation zu den FET Flagships wurden bis Ende April 2016 mehr als 20 Themenvorschläge für zukünftige FET Flagships eingereicht. Die EU-Kommission plant neben einem FET Flagship zu Quantentechnologien die Förderung von bis zu zwei weiteren FET Flagships. Die Konsultation ist abgeschlossen, aber die Themenvorschläge sind noch für Kommentare geöffnet.

Im FET Arbeitsprogramm 2018-2020 könnten dann vier bis sechs Pilotprojekte zur Etablierung neuer FET Flagships gefördert werden (so genannte "Ramp-up"-Phase). Für das FET Flagship zu Quantentechnologien ist darüber hinaus eine eigene Ausschreibung im Zeitraum 2018-2020 geplant. Das Anlaufen des FET Flagship zu Quantentechnologien wird frühestens für 2020 oder 2021 unter dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2021-2027) erwartet.


KONSULTATIONEN 2017

Die Konsultationen sind chronologisch nach ihren jeweiligen Fristen, aufgeteilt in Monate, geordnet.

DEADLINE IM AUGUST

  • Die European Technology and Innovation Platform (ETIP) Smart Networks for Energy Transition (SNET) hat eine Konsultation zu ihrem Draft Implementation Plan 2017-2020 gestartet. Der ETIP SNET Implementation Plan 2017-2020 basiert auf der ETIP SNET R&I Roadmap 2017-2026, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde und soll die kurzfristigen Prioritäten für Forschung und Innovation für den Bereich "Smart Networks for the Energy Transition" definieren. Die ETIP SNET ruft Interessenträger dazu auf, den Draft Implementation Plan zu prüfen und in einem Online-Fragebogen zu kommentieren. Die Konsultation ist bis zum 10. August 2017 geöffnet.
    Die ETIP hat zudem angekündigt, dass sie eine Reihe von Regionalworkshops durchführen wird, die den Austausch zwischen Interessenträgern auf europäischer und nationaler Ebene zu den wichtigsten Forschungs- und Innovationsthemen fördern und neue gemeinsame F&I -Initiativen zu den Themen der ETIP SNET anstoßen sollen. Der Workshop, der sich u.a. an die deutschen Interessenträger richtet, wurde nun für den 18. bis 19. September 2017 angekündigt und wird in Aachen stattfinden. Interessenten aus Belgien, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Östereich, Polen, Schweiz, Slowakei und Tschechien, die in den Bereichen "Smart Grid Systems, Storage, Interfaces between electricity and heat, gas and transport, Flexible thermal and renewable generation, Digitization, Customer participation" aktiv sind, können sich ab sofort für die Teilnahme an der Veranstaltung anmelden.
    Weitere Informationen zur Konsultation
    Weitere Informationen zur Veranstaltung

  • Die Europäische Kommission hat im Zuge der Reform der Europäischen Bürgerinitiative eine öffentliche Konsultation gestartet. Die Europäische Bürgerinitiative wurde mit dem Vertrag von Lissabon 2009 eingeführt und ermöglicht es EU-Bürgerinnen und -Bürgern, die Europäische Kommission aufzufordern, einen Rechtsakt zu einem Thema vorzuschlagen, das in ihren Kompetenzbereich fällt. Dafür muss die Initiative von einer Million Bürgerinnen und Bürger aus einem Viertel aller EU-Mitgliedstaaten unterstützt werden. Das System ist seit April 2012 im Einsatz, also seit nunmehr fünf Jahren. Jetzt möchte die EU-Kommission von den Bürgerinnen und Bürgern sowie Interessengruppen wissen, wie die Ziele - die Bevölkerung zu beteiligen und ihr die EU näher zu bringen - besser erreicht werden können. Bis heute wurden über 40 Bürgerinitiativen eingereicht, die insgesamt mehr als sechs Millionen Unterstützungsbekundungen aus allen Mitgliedstaaten auf sich vereinen konnten. Drei Initiativen haben die erforderliche Mindestzahl von einer Million Unterschriften erhalten, zwei davon - "Right2Water" und "Stop Vivisection" - hatten Einfluss auf die EU-Politik. Beiträge können bis zum 16. August 2017 eingereicht werden.
    Weitere Informationen


  • KONSULTATIONEN 2018

    Die Konsultationen sind chronologisch nach ihren jeweiligen Fristen, aufgeteilt in Monate, geordnet.

    DEADLINE IM AUGUST

  • Das Netzwerk "Smart European Agricultural Knowledge and Innovation Systems towards innovation-driven research in Smart Farming Technology" (Smart AKIS) hat eine Umfrage zur Identifizierung und Kartierung intelligenter landwirtschaftlicher Technologien in Europa veröffentlicht. Diese ist während der gesamten Laufzeit des Netzwerkes bis Ende August 2018 geöffnet. Es wird mehrere Stichtage geben. Smart AKIS ist ein europäisches Netzwerk, welches Smart Farming Technologien und Lösungen in der europäischen landwirtschaftlichen Branche verknüpft. Das Netzwerk schließt die Lücke zwischen Forschung und Praxis, indem sie Smart Farming Lösungen, die den landwirtschaftlichen Bedürfnissen angepasst sind, identifiziert und kommuniziert. Smart AKIS besteht aus 13 Partnern in 8 Ländern und repräsentiert Wissenschaft und Forschung, landwirtschaftliche Vereinigungen, Beratung und die Landtechnikindustrie.
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    DAUERHAFTE EXPERTENGESUCHE

    Im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon 2020, werden die Anträge von unabhängigen Expertinnen und Experten in einem Peer-Review-Verfahren evaluiert. Sie können sich fortwährend als Expertin bzw. Experte im Research Participant Portal der Europäischen Kommission registrieren. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Programms werden nicht nur Expertinnen und Experten mit sehr unterschiedlichen fachlichen, institutionellen und beruflichen Hintergründen, sondern auch solche mit Überblick gesucht. Die Mitarbeit als Expertin und Experte erlaubt einen guten Einblick in die Abläufe der Evaluation und kann damit für die zukünftige eigene Antragstellung hilfreich sein.
    Ziel ist es zudem, jedes Panel mit mindestens 40 Prozent des im jeweiligen Fachbereich unterrepräsentierten Geschlechts zu besetzen. Da der Frauenanteil oft unter dieser Zielmarke liegt, sucht die Europäische Kommission ständig neue Expertinnen. Weitere Informationen dazu sowie einen Leitfaden für die erfolgreiche Registrierung finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Frauen in die EU-Forschung (FiF).

    Das European Institute for Gender Equality (EIGE) stellt derzeit eine Datenbank mit Gender-Expertinnen und Gender-Experten zusammen, mit denen es zukünftig zusammen arbeiten möchte. Die Expertinnen und Experten können sich beispielsweise für die Mitarbeit in Arbeitsgruppen oder für Analysen und Studien auf Auftragsbasis registrieren. Gefragt ist unter anderem Expertise im Bereich Gender-Forschung und statistische Auswertungen oder Methoden zur Umsetzung von Gender Mainstreaming.
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    EXPERTENGESUCHE 2017

    Die Expertengesuche sind chronologisch nach ihren jeweiligen Fristen, aufgeteilt in Monate, geordnet.

    DEADLINE IM SEPTEMBER

  • Die Europäische Innovationspartnerschaft "Agricultural Productivitiy and Sustainability" (EIP-AGRI) hat konkrete Themen für neue Fokusgruppen mit dem Kernziel "to adapt to and to mitigate climate change" festgelegt. Expertinnen und Experten mit relevanter praktischer Erfahrung und Fachkenntnis können sich nun um eine Teilnahme in Fokusgruppen zu folgenden Themen bewerben:
    - Moving from source to sink in arable farming,
    - Circular Horticulture,
    - Enhancing production and use of renewable energy on the farm.
    Die Frist zur Anmeldung endet am 06. September 2017.
    Weitere Informationen


  • Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority / EFSA) besetzt ihre zehn thematischen wissenschaftlichen Gremien sowie ihren wissenschaftlichen Ausschuss alle drei Jahre neu, das nächste Mal im Juli 2018. Hierfür hat das offizielle Bewerbungsverfahren am 01. Juni 2017 begonnen. Es werden erfahrene und unabhängige Wissenschaftler/innen im Bereich der Lebensmittelsicherheit gesucht, die während einer dreijährigen Amtszeit in einem der EFSA-Gremien wissenschaftliche Bewertungen vornehmen und damit verbundene Bewertungsverfahren der Behörde weiterentwickeln. Das Bewerbungsverfahren endet am 08. September 2017.
    Weitere Informationen