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Expertengesuche & Konsultationen


DAUERHAFTE EXPERTENGESUCHE

Im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon 2020, werden die Anträge von unabhängigen Expertinnen und Experten in einem Peer-Review-Verfahren evaluiert. Sie können sich fortwährend als Expertin bzw. Experte im Research Participant Portal der Europäischen Kommission registrieren. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Programms werden nicht nur Expertinnen und Experten mit sehr unterschiedlichen fachlichen, institutionellen und beruflichen Hintergründen, sondern auch solche mit Überblick gesucht. Die Mitarbeit als Expertin und Experte erlaubt einen guten Einblick in die Abläufe der Evaluation und kann damit für die zukünftige eigene Antragstellung hilfreich sein.
Ziel ist es zudem, jedes Panel mit mindestens 40 Prozent des im jeweiligen Fachbereich unterrepräsentierten Geschlechts zu besetzen. Da der Frauenanteil oft unter dieser Zielmarke liegt, sucht die Europäische Kommission ständig neue Expertinnen. Weitere Informationen dazu sowie einen Leitfaden für die erfolgreiche Registrierung finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Frauen in die EU-Forschung (FiF).

Das European Institute for Gender Equality (EIGE) stellt derzeit eine Datenbank mit Gender-Expertinnen und Gender-Experten zusammen, mit denen es zukünftig zusammen arbeiten möchte. Die Expertinnen und Experten können sich beispielsweise für die Mitarbeit in Arbeitsgruppen oder für Analysen und Studien auf Auftragsbasis registrieren. Gefragt ist unter anderem Expertise im Bereich Gender-Forschung und statistische Auswertungen oder Methoden zur Umsetzung von Gender Mainstreaming.
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DAUERHAFTE KONSULTATIONEN

Visionäre Forschung zu zukünftigen und sich entwickelnden Technologien (Future and Emerging Technologies, FET) kann nicht allein von nationalen oder europäischen Förderprogrammen getragen werden. Dafür ist eine multidisziplinäre und Ebenen übergreifende Bündelung der Ressourcen entscheidend. In Form von FET Flagships soll langfristig (etwa 10 Jahre) und in großem Maßstab (bis zu 1 Milliarde Euro pro Flagship) geforscht werden, um bahnbrechende Veränderungen zu erreichen.

Derzeit werden zwei FET Flagships von der EU-Kommission, nationalen Förderorganisationen und/ oder Partnern der Industrie finanziert: Graphene und das Human Brain Projekt (HBP). Im Rahmen einer öffentlichen Konsultation zu den FET Flagships wurden bis Ende April 2016 mehr als 20 Themenvorschläge für zukünftige FET Flagships eingereicht. Die EU-Kommission plant neben einem FET Flagship zu Quantentechnologien die Förderung von bis zu zwei weiteren FET Flagships. Die Konsultation ist abgeschlossen, aber die Themenvorschläge sind noch für Kommentare geöffnet.

Im FET Arbeitsprogramm 2018-2020 könnten dann vier bis sechs Pilotprojekte zur Etablierung neuer FET Flagships gefördert werden (so genannte "Ramp-up"-Phase). Für das FET Flagship zu Quantentechnologien ist darüber hinaus eine eigene Ausschreibung im Zeitraum 2018-2020 geplant. Das Anlaufen des FET Flagship zu Quantentechnologien wird frühestens für 2020 oder 2021 unter dem neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2021-2027) erwartet.


KONSULTATIONEN 2018

Die Konsultationen sind chronologisch nach ihren jeweiligen Fristen, aufgeteilt in Monate, geordnet.

DEADLINE IM AUGUST

  • Das Netzwerk "Smart European Agricultural Knowledge and Innovation Systems towards innovation-driven research in Smart Farming Technology" (Smart AKIS) hat eine Umfrage zur Identifizierung und Kartierung intelligenter landwirtschaftlicher Technologien in Europa veröffentlicht. Diese ist während der gesamten Laufzeit des Netzwerkes bis Ende August 2018 geöffnet. Es wird mehrere Stichtage geben. Smart AKIS ist ein europäisches Netzwerk, welches Smart Farming Technologien und Lösungen in der europäischen landwirtschaftlichen Branche verknüpft. Das Netzwerk schließt die Lücke zwischen Forschung und Praxis, indem sie Smart Farming Lösungen, die den landwirtschaftlichen Bedürfnissen angepasst sind, identifiziert und kommuniziert. Smart AKIS besteht aus 13 Partnern in 8 Ländern und repräsentiert Wissenschaft und Forschung, landwirtschaftliche Vereinigungen, Beratung und die Landtechnikindustrie.
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