Institut für Historische Landesforschung

Lehre

Sinnvollerweise stellt die Landesgeschichte keinen eigenen Studiengang dar. Sie ist vielmehr in die vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte angebotenen Studiengänge integriert. Im Rahmen des Lehrangebots des Seminars können landesgeschichtliche Themenbereiche studiert und zum Gegenstand der Abschlußprüfung gewählt werden. Insbesondere dient dazu das von Prof. Dr. Arnd Reitemeier und weiteren Mitarbeitern des Instituts angebotene Lehrprogramm.


Es empfiehlt sich, zusätzlich die Eintragungen im UniVZ zu beachten.


  • Sprechstunden im Wintersemester 2018/19


  • Prof. Dr. Arnd Reitemeier

    Dienstag 14.30 Uhr
    Mittwoch 14.30 Uhr

    sowie nach Vereinbarung per mail.


    Dr. Niels Petersen

    Mittwoch, 13.00-15.00 Uhr

    sowie nach Vereinbarung per mail.

    Um Voranmeldung per mail wird gebeten.


  • Veranstaltungen im Wintersemester 2018/19


  • Norddeutschland in der Frühen Neuzeit

    Prof. Dr. Arnd Reitemeier
    Donnerstag, 10-12 Uhr
    Raum: Phil. Fak. PH 20
    Vorlesung (4506008)



    Engergie im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

    Prof. Dr. Arnd Reitemeier
    Dienstag, 16-18 Uhr
    Raum: KWZ 0.610
    Masterseminar (4505980)



    Der Fluss - Leben am und mit dem Wasser (Mittelalter und Frühe Neuzeit)

    Prof. Dr. Arnd Reitemeier / Teresa Herbrand M.A.
    Mittwochs, 10-12 Uhr
    Raum: KWZ 2.738
    Vertiefungsseminar (4505956)



    Unterwegs auf den Flüssen und Straßen Norddeutschlands vom Mittelalter bis zur Industrialisierung

    Dr. Niels Petersen
    Dienstag, 14-16 Uhr
    Raum: KWZ 1.731
    Aufbauseminar (4505914)

    Für den wirtschaftlichen Austausch wie für die Siedlung war die Infrastruktur von entscheidender Bedeutung. Im Seminar soll das vormoderne Verkehrssystem vom Hochmittelalter bis ins 19. Jahrhundert unter wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Aspekten im Zentrum stehen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Übergang von Land- zum Flussverkehr gelegt. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Was wurde transportiert? Wer transportierte es? Wie wurde es transportiert? Welche Rolle spielte die Herrschaft? Welche Bedeutung besaßen überregionale Wirtschaftsstrukturen und ihre Dynamik? Welche Eingriffe gab es in den Flusslauf? Wie stand es um den Straßenbau? Welche Konflikte gab es auf dem Fluss? Wie funktionierte der Umschlag am Hafen, welche Infrastruktur bildete sich für den Übergang vom Land- und Wasserverkehr aus? Schließlich bleibt die Suche nach dem Menschen im System: Exemplarisch werden Schiffer, Zöllner, Hafenarbeiter, Fuhrleute und Kaufleute untersucht.