
- LASER-Messungen der Jahre 2009 und 2010 Vergleich von Blattflächenindexwerten
Der Blattflächenindex (LAI = Leaf Area Index) beschreibt die Blattfläche eines Bestandes pro Quadratmeter Bodenfläche und stellt eine wichtige Grundlage für Modelle zum Wasser¬haushalt und zum Waldwachstum dar. Das Scannen der Bestände vom Boden aus mit Hilfe eines Lasers (terrestrisches LiDAR) ist eine Methode, die aktuell für die Bestimmung des LAIs getestet wird. mehr
- Wachstum von vorangebauten Buchen unter Kiefernschirm bei Konkurrenz durch Traubenkirsche (Prunus serotina)
Die Fläche liegt im Forstamt Trittau (südl. Schleswig-Holstein) und umfasst mehrere Varianten. Der Versuch wurde im Mai 2003 angelegt
Es geht um die Frage, ob man der Buche durch Auskesselung einen nennenswerten Wuchsvorsprung verschaffen bzw. ob sich die Buche überhaupt gegenüber der Konkurrenz von Traubenkirsche behaupten kann.
Die Bearbeitung erfolgt in enger Abstimmung mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (Forstoberrätin Regina Petersen).
- Buchensaat in Segeberg
Auf zwei Versuchsflächen wurden unter Fichtenschirm Buchen plätzeweise gesät, auf einer Fläche wurde eine Vergleichsparzelle mit Buchen-Wildlingen angelegt. Die Buchen sind mittlerweile 12 Jahre alt.
Im Rahmen einer Masterarbeit soll eine erneute Aufnahme der Flächen durchgeführt und der Frage nachgegangen werden, welche Entwicklung die Pflanzenzahl und das Höhenwachstum der künstlich verjüngten Buchen und der Fichten aus Naturverjüngung genommen haben.
Die Bearbeitung erfolgt in enger Abstimmung mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (Forstoberrätin Regina Petersen).
- Küstentannen-Naturverjüngung im Niedersächsischen Forstamt Ahlhorn
Der Anbauschwerpunkt der Küstentanne (Abies grandis) in den Niedersächsischen Landesforsten liegt mit über 50 % im norddeutschen Tiefland in den Forstämtern Neuenburg, Ahlhorn und Harsefeld.
Vor allem ihre hohe Schattentoleranz, die schmale Kronenausbildung und die starke Durchmesserdifferenzierung ermöglichen ihren Anbau in Mischung mit anderen Baumarten. Für die gezielte Übernahme der Küstentannen in Mischbestände ohne Pflanzung ist es notwendig zu wissen, welche Bedingungen die Naturverjüngung in welchem Maße fördern und wie diese Bedingungen herzustellen sind. Auf der anderen Seite kann aus den gewonnenen Kenntnissen abgeleitet werden, welche Situationen zu vermeiden sind, damit keine Reinbestände aus Küstentanne durch Naturverjüngung entstehen.
In vorhandenen Küstenbeständen im NFA Ahlhorn, Revierförsterei Syke, gibt es vielerorts bereits Küstentannen-Naturverjüngung, meist in Form von Einzelverjüngungen, stellenweise kommt sie auch vollflächig vor.
Untersuchungen im Rahmen einer Masterarbeit haben zum Ziel:
1) mittels einer Inventur (I) herauszufinden, welchen Einfluss die verschiedenen Oberbodenzustände (Keimbettsituationen) auf Keimprozente und Überlebensraten haben und welche Beleuchtungsverhältnisse die Keimung begünstigen und das Überleben sichern
2) mit Hilfe von Probeflächen (P) das Wachstum bereits etablierter Naturverjüngung bei unterschiedlichen Bestockungsdichten und Beleuchtungsverhältnissen zu verfolgen
Die Masterarbeit wird gemeinsam durch die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (Regina Petersen) und die Abteilung für Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen (Prof. Dr. Christian Ammer, Dr. Norbert Bartsch) betreut.
Weitere Informationen durch Dr. Norbert Bartsch Tel.: 393676, E-Mail N.Bartsch@forst.uni-goettingen.de
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