Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen

Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen

Startseite_mitte

Die Abteilung vertritt in Forschung und Lehre das Fach Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Klimazonen. Ziel des Waldbaus ist es, Waldökosysteme im Hinblick auf Ziele, die von privaten Waldeigentümern und dem Gesetzgeber vorgegeben werden, so zu gestalten und zu steuern, dass eine oder mehrere Waldfunktionen nachhaltig erfüllt werden. Die gezielte Steuerung der Waldentwicklung und damit das waldbauliche Handeln erfordert ein grundlegendes Verständnis für die im Ökosystem Wald ablaufenden Prozesse. Aus deren Kenntnis können an natürlichen Abläufen orientierte waldbauliche Maßnahmen abgeleitet werden. Dazu wird auf Forschungsergebnisse aus allen Teilgebieten der Ökologie und auf Erfahrungen der forstlichen Praxis zurückgegriffen. In der Lehre werden naturwissenschaftliche Grundlagen der Waldökologie sowie Verfahren der Waldbegründung, -pflege und -nutzung und deren Wirkungen auf Ressourcenverfügbarkeit, Biodiversität und Walddynamik untersucht.


Die Abteilung folgt in Forschung und Lehre dem Ansatz von Kimmins, nach dem waldbauliche Entscheidungen eines fundierten ökologischen Wissens bedürfen: „It has been a consistent experience ... that only by understanding the ecological characteristics of forests can they be managed successfully and sustainably.“ Kimmins, J.P. (2004) Forest Ecology: a foundation for sustainable forest management and environmental ethics in forestry, 3rd Edition Prentice Hall, NJ, USA