Seminar für Deutsche Philologie

PD Dr. Almut Schneider
Ältere deutsche Sprache und Literatur


Curriculum vitae
- SoSe 2012 Vertretung einer Professur für Mediävistik an der Georg-August-Universität Göttingen
- WS 2011/12 und SoSe 2012: Vertretung des Lehrstuhls für Ältere deutsche Literatur /Hochmittelalter an der Humboldt-Universität zu Berlin
- 2002-2011: Wissenschaftliche Assistentin an der Katholischen Universität Eichstätt Ingolstadt
- 2001 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen
- 1997-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 529: Internationalität nationaler Literaturen (Argumentationsmuster bei der Herausbildung einer eigenständigen deutschen Sprache und Literatur vom 8. bis ins 16. Jahrhundert)
- Studium der Fächer Deutsche Philologie, Physik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Georg-August Universität Göttingen


Forschung
- späthöfisches Erzählen
- Identitätskonzepte im Mittelalter
- Poetik und mittelalterliche Musiktheorie
- Ästhetik der Vormoderne



Publikationen in Auswahl:
- Poetik des Klangs. Dichtkunst im Diskurs der musica in Texten des deutschen Mittelalters. Habil masch. Eichstätt 2012.
- Sprachästhetik als ars cantandi. Poetik im Diskurs der musica in Konrads von Würzburg Goldener Schmiede. Erscheint in: Stil. Mittelalterliche Literatur zwischen Konvention und Innovation. XXII. Anglo-German-Colloquium. Hrsg. von Ricarda Bauschke u.a. (im Druck).
- Differenz und Eigenwert. Sprachenvielfalt und regionale Identität in Texten des deutschen Mittelalters. Erscheint in: Schriftlichkeit und Kulturtransfer im norddeutschen Raum. Hrsg. von Eva Schlotheuber und Patrizia Carmassi (im Druck).
- Vielfarbige Klänge. Liebesgaben im poetologischen Diskurs der ‚Synästhesie’. In: Liebesgaben. Kommunikative, performative und poetologische Dimensionen in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hrsg. von Margreth Egidi, Ludger Lieb, Mireille Schnyder und Moritz Wedell. Berlin 2012 (Philologische Studien und Quellen 240). S. 313-327.
- er liez ze himel tougen erhellen sîner stimme dôn. Sprachklang als poetische Fundierung normativen Sprechens. In: Text und Normativität im deutschen Mittelalter. XX. Anglo-German Colloquium. Hrsg. von Elke Brüggen, Franz-Josef Holznagel, Sebastian Coxon und Almut Suerbaum unter Mitarbeit von Reinhold Katers. Berlin: de Gruyter 2012. S. 199-216.
- Licht-Bilder. Zur Metaphorik poetischer Sprechweisen in frühmittelhochdeutschen Texten. In: Im Wortfeld des Textes. Worthistorische Beiträge zu den Bezeichnungen von Rede und Schrift im Mittelalter. Hrsg. von Gerd Dicke, Manfred Eikelmann und Burkhard Hasebrink. Berlin: de Gruyter 2006 (Trends in Medieval Philology; 10). S. 189-209.
- …in tiutsche sprâche rihten. Argumentationsmuster bei der Herausbildung einer eigenständigen deutschen Sprache und Literatur vom 8. bis ins 16. Jahrhundert. In: Abgrenzung – Eingrenzung. Komparatistische Studien zur Dialektik kultureller Identitätsbildung. Hrsg. von Frank Lauterbach, Fritz Paul und Ulrike-Christine Sander. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2004. S. 229-282.

Vollständiges Schriftenverzeichnis