Philosophisches Seminar

PD Dr. Jörg Schroth

Kurz-Vita
Studium der Philosophie, englischen Sprachwissenschaft und theoretischen Linguistik in München und Göttingen. Magister Artium 1993 in München bei Prof. Dr. Andreas Kemmerling, Promotion 1999 in Göttingen bei Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin. Von 1999 bis 2001 Lehrbeauftragter, von Mai 2001 bis August 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Göttingen. Von September 2003 bis März 2005 Forschungsaufenthalt am Department of Philosophy der Universität Reading (GB) im Rahmen eines Feodor-Lynen-Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung. Von April 2005 bis September 2007 Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar der Universität Göttingen sowie seit Oktober 2006 Lehrbeauftragter am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. April 2006 bis September 2007 Arbeit am DFG-Forschungsstipendium zum Thema "Das Rechte und das Gute". Von Oktober 2007 bis März 2009 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Philosophischen Seminar der Universität Göttingen, anschließend dort Lehrbeauftragter. Habilitation für Philosophie 2008 in München. Mai bis September 2009 Fortsetzung des DFG-Forschungsstipendiums. WiSe 2009/2010 bis SoSe 2010 Vertretung der Professur für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie und Politikwissenschaft der Technischen Universität Dortmund. WiSe 2010/2011 Gastprofessor für Ethik unter besonderer Berücksichtigung der angewandten Ethik am Institut für Philosophie der Universität Wien. SoSe 2012 Vertretung der Professur für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Duisburg-Essen. Seit WiSe 2011/2012 Lehrbeauftragter für Bioethik an der Biologischen Fakultät der Uni Göttingen. SoSe 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Uni Göttingen. WiSe 2013/2014 Lehrstuhlvertretung am Institut für Philosophie und Politikwissenschaft der Technischen Universität Dortmund.


Schwerpunkte in Forschung und Lehre
Praktische Philosophie, Leonard Nelson. Aktuelle Forschungsprojekte: Deontologische Ethik, Das Rechte und das Gute, Konsequentialismus. Internetprojekt: www.ethikseite.de

Veröffentlichungen


  • Liberale Gerechtigkeit, in Handbuch Gerechtigkeit, hrsg. von Anna Goppel, Corinna Mieth und Christian Neuhäuser, Stuttgart: Metzler 2016, S. 199-205.
  • Texte zum Utilitarismus, hrsg. von Jörg Schroth, Stuttgart: Reclam 2016.
  • Rezension von Douglas Portmore, Commonsense Consequentialism. Wherein Morality Meets Rationality (Oxford 2011), in Zeitschrift für philosophische Forschung 69 (2015), S. 251-55.
  • (Zusammen mit Monika Betzler) Konsequentialisierung - Königsweg oder Sackgasse für den Konsequentialismus, in Zeitschrift für philosophische Forschung 68 (2014), S. 279-304.
  • Utilitarismus, in Wörterbuch der Würde, hrsg. von Rolf Gröschner, Antje Kapust und Oliver W. Lembcke, München: Wilhelm Fink 2013, S. 114-16.
  • Konsequentialistische Ethik, in Handbuch Angewandte Ethik, hrsg. von Ralf Stoecker, Christian Neuhäuser und Marie-Luise Raters, Stuttgart: J. B. Metzler 2011, S. 37-43.
  • Könnte Nelson ein Konsequentialist gewesen sein?, in: Leonard Nelson – ein früher Denker der analytischen Philosophie? Beiträge des Symposions anlässlich des 80. Todestags von Leonard Nelson, 26.–27. Oktober 2007 in Göttingen, hrsg. von Armin Berger, Gisela Raupach-Strey und Jörg Schroth, Münster 2011, S. 129–48.
  • Leonard Nelson – ein früher Denker der analytischen Philosophie? Beiträge des Symposions anlässlich des 80. Todestags von Leonard Nelson, 26.–27. Oktober 2007 in Göttingen, hrsg. von Armin Berger, Gisela Raupach-Strey und Jörg Schroth, Münster: LIT-Verlag 2011.
  • Leonard Nelson, Typische Denkfehler in der Philosophie. Nachschrift der Vorlesung vom Sommersemester 1921. Aus dem Nachlass herausgegeben von Andreas Brandt und Jörg Schroth. Mit einer Einleitung von Dieter Birnbacher, Hamburg: Meiner 2011.
  • Rezension von Rob Lawlor, Shades of Goodness. Gradability, Demandingness and the Structure of Moral Theories (Houndmills, Basingstroke 2009), in: Zeitschrift für philosophische Forschung 64 (2010), S. 615–18.
  • Rezension von Paul Hurley, Beyond Consequentialism (Oxford 2009), in Zeitschrift für philosophische Forschung 64 (2010), S. 430-33.
  • Literatur zum ethischen Relativismus [bearbeitet und ergänzt von Lisa Schmalzried], in Moralischer Relativismus, hrsg. von Gerhard Ernst, Paderborn 2009, S. 275-304.
  • Deontologie und die moralische Relevanz der Handlungskonsequenzen, in Zeitschrift für philosophische Forschung 63 (2009), S. 55-75.
  • Ist im Konsequentialismus das Rechte ein Mittel zur Maximierung des Guten?, in Ausgewählte Beiträge zu den Sektionen der GAP.6, Sechster Internationaler Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie, Berlin, 11.-14. September 2006, hrsg. von Helen Bohse und Sven Walter, Paderborn 2008, S. 1090-1100.
  • Sidgwick, Henry, in Handbuch der Politischen Philosophie und Sozialphilosophie, hrsg. von Stefan Gosepath, Wilfried Hinsch und Beate Rössler, Berlin 2008, Band 2, S. 1173–74.
  • The Priority of the Right in Kant's Ethics, in Kant's Ethics of Virtue, hrsg. von Monika Betzler, Berlin 2008, S. 77–100.
  • Distributive Justice and Welfarism in Utilitarianism, Inquiry 51 (2008), S. 123–46.
  • Bernard Gert, in Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, 3., neubearbeitete und aktualisierte Auflage, hrsg. von Julian Nida-Rümelin und Elif Özmen, Stuttgart 2007, S. 215–19.
  • Utilitarismus und Verteilungsgerechtigkeit, Zeitschrift für philosophische Forschung 60 (2006), S. 37–58.
  • Das moralisch Gute und das nicht-moralisch Gute im Utilitarismus und Konsequentialismus, in Philosophische Perspektiven. Beiträge zum VII. Internationalen Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, hrsg. von Otto Neumaier, Clemens Sedmak und Michael Zichy, Frankfurt a. M., Lancaster 2005, S. 232–37.
  • Leonard Nelson: Kritische Naturphilosophie. Mitschriften aus dem Nachlass, hrsg. von Kay Herrmann und Jörg Schroth, Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2004.
  • Ethischer Relativismus und die moralische Beurteilung der Handlungen von Menschen in anderen Kulturen, in: Ausgewählte Beiträge zu den Sektionen der GAP 5, Fünfter Internationaler Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie, Bielefeld, 22.–26. September 2003, hrsg. von Roland Bluhm und Christian Nimtz, Paderborn: mentis 2004, S. 761–66.
  • Review of Brad Hooker, Ideal Code, Real World: A Rule-Consequentialist Theory of Morality (Oxford 2000), Ethical Theory and Moral Practice 7 (2004), S. 91–94.
  • Particularism and Universalizability, Journal of Value Inquiry 37 (2003), S. 455–61.
  • Der voreilige Schluß auf den Nonkonsequentialismus in der Nelson- und Kant-Interpretation, in Philosophiegeschichte und logische Analyse, hrsg. von Uwe Meixner und Albert Newen, Band 6: Geschichte der Ethik, Paderborn: mentis 2003, S. 123–50.
  • Universalisierbarkeit und Partikularismus, in: Argument und Analyse. Ausgewählte Sektionsvorträge des 4. internationalen Kongresses der Gesellschaft für Analytische Philosophie, hrsg. von Ansgar Beckermann und Christian Nimtz, Paderborn: mentis 2002, S. 608–17.
  • Universalisierbarkeit und Partikularismus, in: Philosophie – Wissenschaft – Wirtschaft. Miteinander denken, voneinander lernen. Akten des VI. Kongresses der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, Linz 1.–4. Juni 2000, hrsg. von Rainer Born und Otto Neumaier, Wien 2001, S. 595–600.
  • Die Universalisierbarkeit moralischer Urteile, Paderborn: mentis 2001.

    Rezensiert in:

    • Ethical Theory and Moral Practice 5 (2002), S. 245–47 (Oliver Hallich)
    • Philosophischer Literaturanzeiger 55 (2002), S. 295–98 (Wulf Kellerwessel)
    • Zeitschrift für philosophische Forschung 56 (2002), S. 158–61 (Bernward Gesang).


  • Bericht über das Fries-Symposion "Probleme und Perspektiven von Jakob Friedrich Fries' Erkenntnislehre und Naturphilosophie" vom 9.–11. Oktober 1997 in Jena, in: Das Sokratische Gespräch im Unterricht, hrsg. von Dieter Krohn, Barbara Neißer und Nora Walter, Frankfurt am Main 2000, S. 131–37.
  • Peter Winch zur Universalisierbarkeit von Moralurteilen, in: Rationalität, Realismus, Revision. Vorträge des 3. internationalen Kongresses der Gesellschaft für Analytische Philosophie vom 15. bis zum 18. September 1997 in München, hrsg. von Julian Nida-Rümelin, Berlin, New York 1999, S. 615–25.
  • George Edward Moore, in: Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Von Adorno bis v. Wright, hrsg. von Julian Nida-Rümelin, 2., aktualisierte und erweiterte Aufl., Stuttgart 1999, S. 512–17 sowie in Klassiker der Philosophie des 20. Jahrhunderts, hrsg. von Julian Nida-Rümelin und Elif Özmen, Stuttgart 2007, S. 175–80.
  • R. M. Hare und Leonard Nelson, in: Zwischen Kant und Hare. Eine Evaluation der Ethik Leonard Nelsons, hrsg. von Dieter Krohn, Barbara Neißer und Nora Walter, Frankfurt am Main 1998, S. 62–88.
  • Über formale Gerechtigkeit, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 83 (1997), S. 483–505.
  • Leonard Nelson – Bibliographie der Sekundärliteratur, in: Diskurstheorie und Sokratisches Gespräch, hrsg. von Dieter Krohn, Barbara Neißer und Nora Walter, Frankfurt am Main 1996, S. 183–248.
  • Leonard Nelsons Lösung des Begründungsproblems, in: Vernunftbegriff und Menschenbild bei Leonard Nelson, hrsg. von Silvia Knappe, Dieter Krohn und Nora Walter, Frankfurt am Main 1996, S. 98–118.
  • Regressive Methode der Abstraktion und unmittelbare Erkenntnis bei Leonard Nelson, in: Leonard Nelson in der Diskussion, hrsg. von Reinhard Kleinknecht und Barbara Neißer, Frankfurt am Main 1994, S. 114–50.