Juristische Fakultät
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Harvard Law School beruft Prof. Rüdiger Krause zum Mitglied einer International Advisory Group

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Prof. Dr. Rüdiger Krause ist von der Harvard Law School im Rahmen des „Clean Slate Project – Rebalancing Economic and Political Power: A Clean Slate for the Future of Labor Law“ zu einem der aus zwölf Mitgliedern bestehenden International Advisory Group berufen worden. Das an der Harvard Law School im Rahmen des „Labor and Worklife Program” initiierte Projekt vereint rund sechzig vorwiegend US-amerikanische Wissenschaftler und Praktiker und hat es sich zum Ziel gesetzt, das als zunehmend unausgewogen wahrgenommene US-amerikanische Kollektivarbeitsrecht zu modernisieren und bis zum Jahr 2020 Politikempfehlungen für eine rechtliche Neuordnung des Ausgleichs von Arbeitgeberinteressen und Arbeitnehmerinteressen zu entwickeln. Die International Advisory Group hat die Aufgabe, hierzu Erfahrungen und Einschätzungen aus internationaler Perspektive beizusteuern.


Erneut gewinnt Göttinger Team ELSA Moot Court im Verwaltungsrecht (EDVMC)

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Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr der ELSA Deutschland Verwaltungsrechts Moot Court (EDVMC) statt und wieder hat ein Göttinger Team gewonnen. Nach einer erfolgreichen mündlichen Verhandlung vor Richterinnen und Richtern des Verwaltungsgerichts Düsseldorf belegten Laurids Achilles und Torben Schneider vom Göttinger Team den ersten Platz. Beratend unterstützt wurden die beiden Gewinner durch Cederic Meier von ELSA- Göttingen e.V. und Dr. Sina Fontana vom Lehrstuhl von Prof. Dr. Thomas Mann.
Der EDVMC bietet Studierenden der Rechtswissenschaften die Möglichkeit, in Zweierteams ein verwaltungsgerichtliches Verfahren zu durchlaufen und ihr erlerntes Wissen praktisch zu erproben. Ein fiktiver Rechtsstreit über die behördliche Bewilligung der Sonntagsarbeit war zunächst aus Klägerperspektive zu beurteilen und ein entsprechender Schriftsatz an den – eigens für den Moot Court kreierten – EDVMC-Senat zu entwerfen. Auf der Grundlage der Klageschrift eines zugelosten anderen Teams hatte jedes Team sodann eine Klageerwiderung zu verfassen. Mündlich verhandelt über den Fall wurde zunächst im Halbfinale und sodann im Finale jeweils vor Richterinnen und Richtern des Verwaltungsgerichts Düsseldorf. Herr Achilles und Herr Schneider konnten als Bestplatzierte überzeugen und holten so den Sieg erneut nach Göttingen. (Foto: Nico Linde)


Jean Monnet Lehrstuhl für Prof. Peter-Tobias Stoll

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Die Europäische Kommission hat Prof. Dr. Peter-Tobias Stoll vom Institut für Völkerrecht und Europarecht für drei Jahre einen „Jean Monnet Lehrstuhl“ zuerkannt. Er hatte sich in der Erasmus+ Ausschreibung der EU mit einem dreijährige Projekt unter dem Titel „European Union and Global Sustainable Development Through Law“ beworben. Das Vorhaben wird von der Europäischen Kommission mit 50.000 Euro gefördert. Im Mittelpunkt des interdisziplinär angelegten Projektes steht das Thema Nachhaltigkeit, eine der großen Herausforderungen der Europäischen Integration. Kernthemen des umfangreichen Lehr- und Forschungsprogramms sind Handel, Umweltschutz, Investitionen, soziale Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit. Das Vorhaben bezieht europäische Partner und insbesondere den U4-Verbund der Universität Göttingen mit Gent, Groningen und Uppsala ein. Die Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen von 2016, die neuen Handelsabkommen der EU und Fragen der Bürgerbeteiligung und Legitimation stehen im Mittelpunkt der Forschung. Die Jean-Monnet-Professur richtet sich mit Konferenzen und Workshops auch an Politik, Wirtschaft und die Öffentlichkeit.
Mit Erasmus+ Jean-Monnet-Aktivitäten fördert die Europäische Kommission Spitzenleistungen in Lehre und Forschung im Zusammenhang mit EU-Studien weltweit. Darüber hinaus unterstützen sie den Dialog zwischen der akademischen Welt und politischen Entscheidungsträgern zu EU-relevanten Thematiken. In der Ausschreibung wurden von 905 Bewerbungen 122 zur Förderung ausgewählt.

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