Juristische Fakultät
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Volker Lipp in den Vorstand des Deutschen Ethikrates gewählt

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Deutscher Ethikrat
PRESSEMITTEILUNG 03/2018
Berlin, den 17. Mai 2018
Originalmeldung


Lipp ist ordentlicher Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Medizinrecht und Rechtsvergleichung an der Georg-August-Universität Göttingen und seit 2016 Mitglied des Deutschen Ethikrates. Er folgt auf Andreas Kruse, der sein Amt als stellvertretender Vorsitzender nach zwei Jahren aktiver Vorstandstätigkeit zur Verfügung gestellt hat. Kruse hatte sich aufgrund vermehrter beruflicher Verpflichtungen nicht mehr in der Lage gesehen, sein Amt als stellvertretender Vorsitzender in einer auch seinen eigenen Ansprüchen genügenden Art und Weise auszufüllen und die damit verbundene Verantwortung mitzutragen. Er wird dem Deutschen Ethikrat als Mitglied jedoch weiterhin erhalten bleiben. Peter Dabrock, der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, dankte Andreas Kruse für sein Engagement und begrüßte Volker Lipp im Vorstand.Gemäß Ethikratgesetz besteht der Deutsche Ethikrat aus 26 Mitgliedern, die der Präsident des Deutschen Bundestages je zur Hälfte auf Vorschlag des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung für die Dauer von vier Jahren beruft. Vorsitz und Stellvertretung bestimmt der Deutsche Ethikrat in geheimer Wahl selbst.

Weitere Informationen zu Volker Lipp finden Sie unter http://www.ethikrat.org/ueber-uns/mitglieder/volker-lipp.


Göttinger Vis Moot Team zieht zum ersten Mal in die „Round of the 64“ ein

vismoot

Zum ersten Mal ist es dem Team der Universität Göttingen gelungen, beim Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in die Finalrunden der besten 64 Teams einzuziehen. Dieses Jahr – zum 25. Jubiläum des renommierten Vis Moots – nahmen 357 Teams aus über 70 Nationen Teil. Für die Universität Göttingen war es die 5. Teilnahme am Wettbewerb.
Beim Vis Moot befassen sich die Teilnehmer mit einem fiktiven Fall, der auf den Gebieten des Internationalen Schiedsverfahrensrechts und des UN-Kaufrechts spielt. In der ersten Phase schreibt jedes Team zwei anwaltliche Schriftsätze – je einen für den Kläger und den Beklagten. Anschließend geht es darum, sich in mündlichen Verhandlungen mit anderen Teams zu messen.
Der Modus des Vis Moots unterscheidet sich in zwei Aspekten wesentlich von anderen internationalen Moot Courts: Zum einen gibt es keine nationalen Vorentschiede, sondern alle teilnehmenden Teams reisen nach Wien, wo Vor- und Finalrunden in knapp einer Woche ausgetragen werden. Zum anderen ist es nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht, dass man inder im Vorfeld der Wertungsrunde Phase in Wien bereits gegen andere Teams antritt um sich gemeinsam auf den Wettbewerb vorzubereiten. Das Göttinger Team traf in zahlreichen Pleadings bei Großkanzleien in Frankfurt und Köln, sowie bei Pre-Moots der Universitäten Hannover, Berlin und Prag auf Teams aus Deutschland, Europa und der Welt.
Wer Interesse hat, selbst am Willem C. Vis Moot teilzunehmen, kann sich bis zum 18.6.2018 bewerben. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es hier.


Göttinger Studierende nehmen an Spring School in Vietnam teil

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Vom 5. bis 14. März 2018 fand in Hanoi und in Mai Châu (Vietnam) eine Spring School mit Moot Court zum Thema „Fundamental Rights and their Impact on the Civil Law System“ statt. Dieses Jahr hatten erstmalig vier Studierende der Juristischen Fakultät Göttingen die Möglichkeit, in Begleitung von Dr. Sina Fontana vom Lehrstuhl Professor Mann gemeinsam mit Studierenden von der HTW Berlin, der Humboldt Universität Berlin, der Rechtshochschule Hanoi und der Vietnam National University im Rahmen dieser Veranstaltung am deutsch-vietnamesischen Rechtsstaatsdialog teilzunehmen.
Neben Vorträgen über die dogmatischen Grundlagen der deutschen sowie vietnamesischen Lehrenden standen vor allem die von den Studierenden vorbereiteten rechtsvergleichenden Vorträge über ausgewählte Menschenrechtsaspekte mit anschließenden Diskussionsrunden im Mittelpunkt. Abschließend bot der Moot Court, welcher eine Verhandlung vor dem EGMR simulierte, den Studierenden nicht nur die Möglichkeit, ihre erarbeiteten Lernerfolge praktisch unter Beweis zu stellen, sondern trug durch die Zusammenstellung von deutsch-vietnamesischen Teams auch zur Stärkung der interkulturellen Kompetenzen bei.
Ermöglicht wurde die Spring School durch die freundliche Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung und des DAAD.

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