Department für Volkswirtschaftslehre

Department für Volkswirtschaftslehre

Neue Professoren am Department für Volkswirtschaftslehre

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät freut sich, zum 1. September und 1. Oktober 2018 zwei neue Professoren am Department für Volkswirtschaftslehre begrüßen zu können.

Dr. Andreas Landmann, zurzeit Postdoctoral Research Fellow an der Paris School of Economics in Frankreich, ist ab dem 1. September 2019 neuer Juniorprofessor für Entwicklungsökonomik: https://sites.google.com/site/landmannecon

Prof. Dr. Udo Kreickemeier hat einen Ruf an die Georg-August-Göttingen angenommen und wird zum 1. Oktober 2018 Inhaber der Professur für Internationale Ökonomik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Derzeit ist Udo Kreickemeier Professor für VWL, insb. Internationale Wirtschaftsbeziehungen, an der TU Dresden: www.kreickemeier.de


Summer School: Mittelstand goes Global - Local Roots and Internationalization Pathways of SMEs

Das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät organisiert vom 27. August bis 1. September 2018 die Summer School "Mittelstand goes Global: Local Roots and Internationalization Pathways of SMEs" in Göttingen. 35 Studierende aus über 20 Ländern nehmen teil.

Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit den Herausforderungen, die die Globalisierung an mittelständische Unternehmen in Deutschland und anderen europäischen Ländern stellt, und untersuchen, wie solche Unternehmen in ausländischen Märkten agieren. Neben den Göttinger Organisatoren Prof. Dr. Hartmut Berghoff und Dr. Jan Logemann sind weitere Professoren der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie verschiedene Forscher aus dem In- und Ausland beteiligt. Exkursionen zu Unternehmen in der Region und öffentliche Vorträge - etwa von Prof. Hans Näder, Geschäftsführer der Ottobock GmbH am 29. August im Adam-von-Trott-Saal der Alten Mensa am Wilhelmsplatz - runden das Programm ab.

Das vollständige Programm der Summer School finden Sie hier.

Die Summer School wird im Rahmen des Erasmus Joint Master Degree-Programms "Global Markets, Local Creativities" (GLOCAL) veranstaltet. Das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte bietet das Programm gemeinsam mit den Universitäten Glasgow, Barcelona und Rotterdam an. Studierende können in zwei Jahren den englischsprachigen Masterstudiengang "History of Global Markets" absolvieren. Das Studium beginnt in Glasgow. Im zweiten Semester wechseln die Studierenden nach Barcelona und die beiden letzten Semester können sie entweder in Göttingen oder in Rotterdam studieren.

Der interdisziplinäre Masterstudiengang widmet sich Fragen der historischen Genese global integrierter Märkte. Ob Kapital, Arbeit oder Wissen: Produktionsfaktoren werden zunehmend wettbewerbsförmig und über nationale Grenzen hinweg alloziert. Unternehmen und Konsumenten werden durch ein weltumspannendes Netz von Marktbeziehungen zueinander in Verbindung gesetzt. Woher rühren diese Entwicklungen und wie lassen sie sich verstehen?

Der Studiengang kombiniert die Vermittlung wirtschaftshistorischer Analysekompetenzen mit einer Profilbildung in wirtschafts-, sozial- oder geschichtswissenschaftlichen Feldern. Die wirtschaftshistorischen Schwerpunkte liegen dabei auf der Globalgeschichte, Unternehmensgeschichte und Konsumgeschichte.

Kontakt:
Dr. Jan Logemann
Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Tel. +49 (0)551/ 39-7404
jan.logemann@wiwi.uni-goettingen.de


Austausch zwischen Göttingen und Kolumbien - Entwicklung eines Schwerpunkts in nachhaltiger landwirtschaftlicher Entwicklung an der Universität EAFIT mit Göttinger Unterstützung

Entwicklungsökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen arbeiten zukünftig eng mit Volkswirten der kolumbianischen Universität EAFIT in Medellín zusammen. Gemeinsam wollen Sie einen neuen Schwerpunkt im Bereich nachhaltiger landwirtschaftlicher Entwicklung im Rahmen des Masterstudiengangs "Applied Economics" (Angewandte Volkswirtschaftslehre) an der kolumbianischen Universität aufbauen. Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert. Eingeworben hat die Fördermittel Prof. Marcela Ibañez Diaz, Ph.D., Professorin für Development Economics (Entwicklungsökonomik) an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Die Universität EAFIT ist eine Partneruniversität der Fakultät.

"Im Verlauf der nächsten vier Jahre werden wir im Rahmen des Projektes ein konkretes Lehrprogramm mit entsprechenden Lehrveranstaltungen für den neuen Schwerpunktbereich entwickeln und uns dabei an den Strukturen der Göttinger Masterstudiengänge orientieren", sagt Prof. Ibañez Diaz. Zudem soll der Wissenstransfer zwischen Göttingen und Kolumbien durch den Austausch von Studierenden und Lehrenden vertieft werden. Einmal im Jahr wird beispielsweise ein gemeinsamer wissenschaftlicher Workshop organisiert. Schließlich sollen in Kolumbien Partnerschaften mit lokalen Unternehmen der Agrarindustrie geschlossen werden, um den Studierenden Einblicke in die Praxis zu ermöglichen bzw. Möglichkeiten für die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte zu schaffen.

Der Landwirtschaftssektor spielt in Kolumbien eine wichtige Rolle. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Bevölkerungswachstums und des Klimawandels steht der Landwirtschaftssektor vor großen Herausforderungen. Die Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und Landnutzung ist ein wichtiges Ziel, um letztendlich Gefahren wie Armut und Hunger der (Land)Bevölkerung entgegen zu wirken. "Insbesondere im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft werden aber bislang noch zu wenige Fachkräfte in Kolumbien ausgebildet. Dem möchten wir mit der Etablierung des neuen Schwerpunktbereichs an der Universität EAFIT entgegen wirken", erklärt Ibañez Diaz.



Kontakt:
Prof. Marcela Ibañez Diaz, Ph.D.
Professur für Development Economics
marcela.ibanez@zentr.uni-goettingen.de