Department für Volkswirtschaftslehre

Informationen der Fakultät im Rahmen des Corona-Virus/ Covid-19

Aufgrund der Corona-Pandemie ist davon auszugehen, dass die Lehre im Sommersemester 2020 nicht in der üblichen Form durchgeführt werden kann. Um frühzeitig Planungssicherheit zu erreichen und den Studierenden und Lehrenden eine möglichst umfangreiche Vorbereitung zu ermöglichen, wird die Lehre an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät im kommenden Semester möglichst vollständig onlinebasiert gestaltet und auf Präsenzveranstaltungen verzichtet.
Corona Symbolbild

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Economics of Gender Inequality: ein Buch zu Ehren von Stephan Klasen

Klasen

Gender Gap, Frauenerwerbsbeteiligung, Zugang von Frauen in Entwicklungsländern zu Bildung - Prof. Dr. h.c. Stephan Klasen, PhD von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen hat sich In den letzten 25 Jahren unermüdlich dafür eingesetzt, das komplexe Phänomen der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zu verstehen und zu ändern.

Zwölf seiner bedeutendsten wissenschaftlichen Artikel zum Thema Geschlechterungleichheit erscheinen am 8. März 2020, dem Internationalen Frauentag, unter dem Titel "Economics of Gender Inequality" in englischer Sprache als E-Book. Die Printversion ist in Vorbereitung. Herausgegeben wird das Buch von Prof. Dr. Isabel Günther, ETH Zürich, und Prof. Dr. Michael Grimm, Universität Passau.

Mit dem Buch soll, auch im Namen der 75 Doktorand*innen, die Stephan Klasen über die letzten 25 Jahre betreut hat, sowohl der wissenschaftliche Beitrag, den der Entwicklungsökonom zum Verständnis von Geschlechterungleichheit beigetragen hat, als auch sein Beitrag im Kampf gegen eben diese Ungleichheit in Zusammenarbeit mit vielen nationalen und internationalen Organisationen gewürdigt werden. Prof. Klasen hat unter anderem die Anzahl der "missing women", d.h. der Frauen, die wegen Geschlechterdiskriminierung sterben, berechnet. Er hat aufgezeigt, dass der Ausschluss von Mädchen von der Schule ein langsameres Wirtschaftswachstum für alle zur Folge hat und warum gleiche Rechte und steigende Einkommen weltweit nicht dazu geführt haben, dass Frauen mehr am Arbeitsleben teilnehmen: eine Herausforderung sowohl in armen als auch in reicheren Ländern.

"Stephan Klasen hat eine Vorreiterrolle eingenommen und das Thema Geschlechterungleichheit schon in den 1990iger Jahren sowohl auf die akademische als auch die politische Agenda gesetzt", erklärt Mitherausgeberin Isabel Günther, selbst ehemalige Doktorandin des Wissenschaftlers. "Seine Forschungs- und Lehrtätigkeit, aber vor allem sein tiefes Anliegen und Engagement, die Welt zu einem gerechteren Ort für alle zu machen, haben Stephan Klasen zu einer führenden Persönlichkeit auf diesem Gebiet gemacht. Er hat unser Denken zum Thema globale Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern geprägt."

Die Printversion des Buches wird in englischer Sprache im vdf Hochschulverlag erscheinen:

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Handelsblatt-VWL-Ranking 2019: Holger Strulik höchstplatzierter Ökonom mit Arbeitsort Deutschland - Göttinger VWL insgesamt auf Platz 6

Prof. Dr. Holger Strulik, an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Inhaber der Professur für Makroökonomik und Entwicklungsökonomik, ist gemäß des aktuellen Handelsblatt-VWL-Rankings der höchstplatzierte Ökonom mit Arbeitsort Deutschland. Insgesamt belegt er Platz 4. Auf den Plätzen 43 und 62 folgen Prof. Dr. h.c. Stephan Klasen, Ph.D. (Professur für Entwicklungsökonomik) und Prof. Dr. Helmut Herwartz (Professur für Ökonometrie). Untersucht wurde die aktuelle Forschungsleistung, d.h. in erster Linie die wissenschaftlichen Publikationen in renommierten Fachzeitschriften, innerhalb der letzten fünf Jahre.

Im Ranking der Gesamtforschungsleistung („Lebenswerk“) belegen die Göttinger Forscher die folgenden Plätze:

Platz 30: Holger Strulik
Platz 90: Stephan Klasen

Die Ranglisten umfassen jeweils 100 Personen.

Mit allen VWL-Veröffentlichungen der vergangenen Jahre hat die Universität Göttingen im Teilranking "Forschungsstärkste Fakultäten" Rang 6 inne, deutschlandweit konnte sie Rang 4 belegen.

Zur Methodik:
Die Ranglisten werden erstellt von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich und des "Düsseldorf Institute for Competition Economics" (DICE) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Auftrag des Wirtschaftsmagazins "Handelsblatt". Untersucht und ausgewertet werden dafür die Publikationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die im deutschsprachigen Raum forschen oder aus diesem Gebiet stammen und im Ausland arbeiten. Zusätzlich wird die Qualität der Journals bewertet. Dem Renommee der jeweiligen Fachzeitschrift entsprechend werden die Publikationen unterschiedlich gewichtet, mit Punktwerten versehen und die Punkte anschließend addiert.

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