Theologische Fakultät
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Siegel Theologische Fakultät (140 px)

Sekretariat Prof. Anselm:
Regine Pfau
Platz der Göttinger Sieben 2
D-37073 Göttingen
Tel: 0551-39 7153
Zimmer II 62
HBK 24

Regine.Pfau@theologie.uni-goetting
en.de


Sekretariat Prof. Axt-Piscalar:
Daniela Barton
Platz der Göttinger Sieben 2
D-37073 Göttingen
Tel: 0551-39 7128
Zimmer II 17
HBK 21

daniela.barton@theologie.uni-goettin
gen.de


Sekretariat Prof. Laube:
Regine Pfau
Platz der Göttinger Sieben 2
D-37073 Göttingen
Tel: 0551-39 7115
Zimmer E 14
HBK 22

Regine.Pfau@theologie.uni-goetting
en.de





Personalverzeichnis:











Personal in Forschungsaufträgen:



weiteres Personal:



Sonstiges:

Systematische Theologie


Die Systematische Theologie entfaltet den spezifischen Sinngehalt der Inhalte des christlichen Glaubens (Dogmatik) und die Grundlegung christlicher Lebensführung (Ethik) in ihrer Bedeutung für die Selbst- und Weltwahrnehmung des modernen Menschen. Der reformatorischen Tradition, der Umbildung traditioneller Lehraussagen im Zuge ihrer Kritik durch die Philosophie und Theologie der Neuzeit sowie den Phänomenen von Religion überhaupt kommt dabei ein besonderes Interesse zu. Ein Spezifikum Göttingens ist die Professur für Reformierte Theologie, die sich mit der reformierten Dogmatik und Bekenntnisbildung sowie der Sozialgestalt des Reformiertentums in Geschichte und Gegenwart befaßt.

Forschungsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Christine Axt-Piscalar in der Dogmatik sind der Umbildungsprozess der christlichen Lehre in der Neuzeit (besonders Kant, Schleiermacher, Ritschl und die Ritschlschule im 19. Jh., Pannenberg im 20. Jh.) und die Reformulierung der Gehalte des Christentums unter den Bedingungen der Gegenwart. Dabei gilt ihr besonderes Interesse dem Verhältnis zwischen Gottesverständnis und Menschenbild. Zudem geht sie in interdisziplinärer Verknüpfung insbesondere mit Philosophie und Soziologie der Frage einer allgemeinen Religiosität als einem anthropologischen Fundamentale nach, um darauf bezogen die Gehalte der christlichen Religion zu plausibilisieren. Ein weiteres Themengebiet von Axt-Piscalar bildet die spezifische Theologie und Frömmigkeitspraxis der unterschiedlichen Konfessionsfamilien. Laufende Publikationsprojekte gelten dem Selbstverständnis von Theologie in Geschichte und Gegenwart (UTB, erscheint 2011) und der Sündenlehre sowie der Freiheitstheorie in Theologie und Philosophie. Zudem ist in ökumenischer Perspektive ein Band zur Lehre von der Taufe in Vorbereitung.

Die Professur für Reformierte Theologie (bis 2002 Prof. Busch) ist zum Sommersemester 2011 mit Prof. Martin Laube neu besetzt worden.

Die Arbeit am Lehrstuhl für Ethik widmet sich der Auslegung und Reflexion des evangelischen Ethos. Seit dem WS 2001 ist Prof. Dr. Reiner Anselm Inhaber des Lehrstuhls für Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen. Unter dem Programm der "Ethosforschung" untersucht Prof. Anselm in einer Kombination von systematischer und historischer Methodik das Verständnis vorfindlicher Orientierungsmodelle gelebten Christentums. Dazu gehört es, diese Orientierungsmodelle auf ihre Konsistenz und auf ihre Bedingungsfaktoren hin zu überprüfen. Damit trägt die wissenschaftliche Arbeit dazu bei, das Ethos selbst kommunizierbar und dadurch traditionsbildend werden zu lassen. Darüber hinaus gilt ein besonderes Augenmerk der Profilierung christlichen Orientierungswissens im interdisziplinären Diskurs. Die aktuelle bioethische Debatte bildet dabei den Rahmen für drei konkrete Forschungsprojekte von Prof. Anselm: Ein von der DFG gefördertes Forschungsprojekt leistet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der LMU München die wissenschaftliche Reflexion Klinischer Ethikkomitees. Im Förderschwerpunkt "Patient als Partner" des BMG untersucht ein vom Göttinger Lehrstuhl geleitetes Forschungsvorhaben die Bedeutung christlicher Wertvorstellungen bei der Genese ethischer Entscheidungen in der Medizin, insbesondere bei den Entscheidungen in der letzten Lebensphase. Außerdem ist Prof. Anselm Mitglied der Forschungsgruppe "Arbeit am Lebensbegriff", die sich an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) mit Fragen der Ontologisierung des Lebensbegriffs in der Neuzeit beschäftigt. Nähere Informationen hierzu finden sich auch unter www.ethik.uni-goettingen.de