Seminar für Deutsche Philologie

Seminar für Deutsche Philologie

Lichtenberg-Poetikvorlesung 2019: Monika Rinck

»Unter unrechten Bedingungen wird alles eins, es lässt sich nicht mehr unterscheiden. Jede Verwendung von Sprache richtet sich gegen den Unterlegenen. Und wieder steht alles auf der Grenze. Erneut hält alles an. Sie warten auf das Visum wie auf eine sehr wirksame Fiktion. Bevor es nicht da ist, geht nichts mehr weiter – abgesehen von diesem Leben. Das ist Realismus. Doch wie realistisch ist das Gedicht, zu Ende gedacht? Hat es am Ende irgendetwas zu sagen?«

Unter dem Titel Wirksame Fiktionen. Zwei Vorlesungen über Lyrik zwischen Fiction und Non-Fiction hält die deutsche Lyrikerin und Essayistin Monika Rinck die Lichtenberg-Poetikvorlesung 2019. Die Vorlesungen finden am 30. und 31. Januar 2019 um 20:00 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz statt. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen.



Nacht des Wissens


Bei der „Nacht des Wissens“ am 26.01.2019 ist das Seminar für deutsche Philologie mit einem linguistischen und einem mediävistischen Beitrag vertreten:


(Un)Sichtbare Lebensgeschichten – Dokumentation des sprachlichen und kulturellen Erbes tauber Menschen in Deutschland (KWZ, Foyer: Mitmachaktionen, Vortrag; Beginn zu jeder vollen Stunde)

Taube Menschen sind in fast allen Gesellschaften eine besondere sprachliche und kulturelle Minderheit, über die die hörende Mehrheitsgesellschaft nur sehr wenig weiß. Bei der Nacht des Wissens geben wir (wissenschaftliche und praktische) Einblicke in das Leben, die Kultur und die Sprache tauber Menschen in Deutschland.
(Jens-Michael Cramer, Jana Hosemann, Markus Steinbach, Studierende der Deutschen Philologie und Linguistik)


Ist Geiz geil? Die sieben ,Todsünden‘ in der mittelhochdeutschen Literatur (KWZ, Raum 0.608: Posterausstellung, Vortrag; Beginn zu jedervollen Stunde)

Hochmut, Geiz, sinnliche Begierde, Zorn, Völlerei, Missgunst, Trägheit – diese Einstellungen und Verhaltensweisen gibt es nicht erst seit heute, aber die Konzepte dahinter ändern sich: Warum zum Beispiel wurde im christlichen Mittelalter das Horten von Geld als Abwendung von Gott verstanden? Mehr zu den sogenannten ,Todsünden‘ erfahren Sie in Kurzvorträgen zu deutschen Texten des Mittelalters.
(Henrike Manuwald, Studierende der Deutschen Philologie [Germanistische Mediävistik])

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!




Neugermanistisches Kolloquium 1/2019

Das Neugermanistische Kolloquium dieses Wintersemesters, zu dem wir Sie hiermit ganz herzlich einladen dürfen, findet am 21.01.2019 um 20:15 Uhr im Seminarraum in der Bibliothek des Seminars für Deutsche Philologie (SDP 0.209) statt.

Die Vortragenden in diesem Wintersemester sind:

Florian Kappeler (Göttingen):
Die Handlungsmacht der Subalternen. Erzählungen der Haitianischen Revolution.

Jan Borkowski (Göttingen):
Wie literarische Texte angewandt werden. Fallstudien zur Applikation.

Alle Interessierten sind wie immer herzlich willkommen!

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William Shakespeares "Wie es euch gefällt" im ThOP


ThOPLiebe, Krieg und Kampf der Geschlechter! Dieses bietet die Komödie „Wie es euch gefällt“ von William Shakespeare, die am Mittwoch, dem 16. Januar 2019 im Göttinger Theater im OP (ThOP) Premiere hat. Bis zum 2.2.2019 sind noch 10 weitere Aufführungen vorgesehen.

Das Stück von Shakespeare entstand zwischen 1598 und 1600, die darin angesprochenen Themen sind zeitlos. Das zeigt diese Inszenierung, die sie in die Zeit der späten 70iger und früher 80iger Jahre mit seinen Protestbewegungen verlegt.

Achtung: Der Einlass findet für diese Produktion über den Eingang des Seminars für Deutsche Philologie im Käte-Hamburger-Weg 3 statt!


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Linguistic summer school on speech acts

While communicating, people not only exchange information, they also deal with linguistic utterances and thus regulate social coexistence. This activity includes very different acts such as informing, asking, requesting, promising or baptizing, which sometimes have very different constitutive properties. Since the groundbreaking work of Austin and Searle in the 1960s, speech acts have been an established research topic of pragmatics, which is now once again moving to the forefront of recent linguistic investigation. This summer school aims to bring excellent international students and doctoral students who are interested in the topic of speech acts from various perspectives to Göttingen in order to promote the exchange with the local participants and the invited lecturers. Within the framework of this intensive two-week cooperation, a professional as well as intercultural exchange between German and international participants is made possible.

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