Kunstgeschichtliches Seminar

Dr. Anne-Katrin Sors

Kustodin der Kunstsammlung und Dozentin am Kunstgeschichtlichen Seminar


Zur Person

    Anne-Katrin Sors hat Kunst­ge­schichte, Ge­schichte und Philosophie in Aachen, Freiburg/Basel, Madrid und Berlin studiert. Nach einem wissen­schaft­lichen Volontariat am Herzog Anton Ulrich-Museum Braun­schweig ist sie seit Oktober 2009 Kustodin der Kunst­sammlung sowie Dozentin am Kunst­ge­schichtlichen Seminar der Universität Göttingen. Nach Wieder­ein­richtung und Neu­er­öffnung der Ge­mälde- und Skulp­turengalerie liegt ihr Augen­merk nun auf der grund­legenden und wissen­schaft­lichen Auf­arbeitung der Be­stände der seit fast 250 Jahre be­stehen­den Kunst­sammlung. 2011 und 2012 konnte ge­meinsam mit Christian Scholl und Studierenden der Ge­mälde­bestand des 19. Jahr­hunderts einer­seits sowie der Be­stand an Zeich­nun­gen von Eduard Bendemann anderer­seits auf­ge­arbeitet werden, woraus zwei Be­stands­kataloge hervor­gegangen sind. Gegen­wärtig erfolgt eine General­in­ventarisierung und -digitalisierung der Graphischen Sammlung. Ein Bestandskatalog zu den nieder­län­dischen und flä­mi­schen Zeich­nung ist in Bearbeitung.



Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Niederländische, flämische, deutsche und spanische Kunst der frühen Neuzeit
  • Geschichte der Graphischen Künste
  • Bild-Text-Verhältnis in der Druckgraphik der Frühen Neuzeit
  • Sammlungsgeschichte der Kunstsammlung der Universität Göttingen
  • Universitäre Sammlungen als Orte der Wissensproduktion und -vermittlung



Projekte

  • "Die Englische Manier - Mezzotinto als Medium der graphischen Reproduktion und Innovation" April 2014 - April 2015
    Die Englische Manier ist ein Tief­druck­ver­fahren, das sich auch Schab­kunst, Schwarze Kunst oder Mez­zo­tin­to nennt. Sie basiert nicht auf dem Prinzip der Linie - wie Kupfer­stich und Radierung -, ihr Reiz liegt in der samtigen Ab­tö­nung der Flä­chen von tie­fem Schwarz bis hin zu hel­lem Weiß. In der Aus­stel­lung, die zum 300. Jubiläum der Personal­union statt­findet, lässt sich an­hand der mehr als 100 Schab­kunst­blätter der Universitäts­kunst­sammlung die Ge­schichte dieser Technik von ihren An­fängen im 17. Jahr­hundert über ihre Höhe­punkte im englischen 18. Jahr­hundert bis hin zu ihren künstlerischen Ex­perimenten im 20. Jahr­hundert nach­voll­ziehen.

  • Vor den Gemälden: Eduard Bendemann zeichnet.

    Die Zeichnungen eines Haupt­ver­treters der Düssel­dorfer Maler­schule in der Göttinger Universitäts­kunst­sammlung.
    Forschungs- und Aus­stellungs­projekt mit Studierenden des Kunst­ge­schichtlichen Seminars der Georg-August-Universität Göttingen (gemeinsam mit PD Dr. Christian Scholl)


  • Akademische Strenge & künstlerische Freiheit. Gemälde des 19. Jahrhunderts der Universitätskunstsammlung Göttingen.

    Forschungs- und Aus­stellungs­projekt mit Studierenden des Kunst­ge­schichtlichen Seminars der Georg-August-Universität Göttingen (gemeinsam mit PD Dr. Christian Scholl; in Rahmen des Programms "Forschungsorientiertes Lehren und Lernen")



Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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