Arboretum

Östlich des Alpinums erstreckt sich das schattige Arboretum. Hier stehen die höchsten Bäume des Botanischen Gartens: Eschen, Erlen, Eichen, Linden und Ahorn-Arten, teils aus Mittel- und Südeuropa, teils auch Gattungsgenossen aus Amerika oder Fernost. In diesem abgeschiedenen Gartenteil kann man Spechte klopfen hören, Eichhörnchen beobachten oder einfach „Ruhe tanken“.
Im Sommer hat die vermooste Wiese im Schatten der Bäume kaum etwas zu bieten. Im Frühling jedoch verwandelt sich der Boden des Arboretums in einen Blumenteppich aus tausenden von Frühblühern.

Arboretum_Leucojum_vernum


Der Muschelkalk-Untergrund des Göttinger Hügellandes zeichnet sich durch artenreiche Buchenwälder mit blumenbunter Frühlingsflora aus Buschwindröschen, Lerchensporn, Aronstab etc. aus. Der bunte Frühlingsaspekt in unserem Arboretum ist eine liebenswerte Mischung von heimischen Waldbodenpflanzen und altem, seit Jahrzehnten verwildertem Gartenbestand von Zwiebel- und Knollenpflanzen. Durch sachkundiges Mähen der Wiesen ist dafür gesorgt, dass die Frühlingsblumen „verwildern“ und Jahr für Jahr zahlreicher werden.

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