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Urherberrecht


Das Urheberrecht (UrhG) schützt Werke, die eine persönliche geistige Schöpfung beinhalten. Es spricht dem Urheber das Recht auf Anerkennung der Urheberschaft durch Namensnennung und diverse Verwertungsrechte zu. Nach dem UrhG sind Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst sowie eingeschränkte, weitere geistige Leistungen geschützt. Diesem Schutz unterliegt in der Regel allerdings nur die Darstellung und nicht der Inhalt.

Das Urheberrecht wird durch verschiedene Regelungen beschränkt und lässt damit in bestimmten Kontexten eine Nutzung geschützter Werke zu. Dafür ist allerdings ein enges Regelwerk einzuhalten.

Für die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Inhalten in der Lehre existieren 3 Möglichkeiten:


  • Es liegt eine Genehmigung des Urhebers vor, die Materialien zu nutzen. Wichtig ist, dass die Genehmigung Art und Umfang der Nutzung vollständig abdeckt.

  • Ausnahmen für die Verwendung in der Lehre nach, § 52 a UrhG

  • ZItatrecht nach, § 51 UrhG





Wichtig
Liegen die erwähnten Ausnahmen vom Urheberrechtsschutz - also der Zugriff nur für einen bestimmt abgrenzbaren Personenkreis i.S.d. § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG, eine Einwilligung des Urhebers oder aber das Unterfallen unter das Zitatrecht des § 51 UrhG - nicht vor, ist eine Veröffentlichung von Filmaufnahmen, die urheberrechtlich geschützte Materialen zeigen und solche enthalten, rechtlich gesehen unzulässig.

Konsequenz hieraus ist, dass die Schöpfer der Werke, wenn sie hierauf aufmerksam werden, Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung und/oder Schadensersatz geltend machen können. Aus diesem Grund ist aus rechtlicher Sicht von einer solchen Veröffentlichung abzuraten.