Humangeographie

Dr. Michael Mießner

Mein Forschungsinteresse gilt aktuell der Frage, wie das deutsche Städte-Hierarchie-System durch den kriseninduzierten Immobilienboom überformt und reproduziert wird. Dabei stehen für mich nicht die Ballungsräume im Fokus meiner Untersuchungen, sondern die diesen nachgelagerten kleineren Großstädte (z.B. Universitätsstädte) sowie Mittelstädte. Mich interessiert in meiner Forschung auch, wie die HandlungsträgerInnen in diesen Städten auf diese neuen global induzierten Herausforderungen zum Beispiel mittels Raum- und Stadtplanung lokal reagieren und welche Handlungsspielräume auf lokaler Ebene existieren. Hier zeigen sich bereits Überschneidungen zu meinem zweiten Arbeitsbereich, der meine Forschungen im Rahmen meiner Doktorarbeit geprägt hat. Ich erforsche die historischen Veränderungen der Raumordnungspolitik und der räumlichen Planung in der Bundesrepublik Deutschland. Mich interessieren dabei besonders für die Auslöser des Wandels in der räumlichen Planung sowie deren konkrete politische Verarbeitung.



News



19. Juli 2017:

Raumproduktionen Theorie und gesellschaftliche Praxis Band 25Vor kurzem ist meine Dissertation unter dem Titel "Staat - Raum - Ordnung. Zur raumordnungspolitischen Regulation regionaler Disparitäten" in der Reihe "Raumproduktionen: Theorie und gesellschaftliche Praxis" (Band 25) erschienen. Darin gehe ich der Frage nach, wie die Bundesraumordnung die räumlich ungleiche Entwicklung (re-)produziert und beeinflusst. Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis sowie eine Leseprobe einsehen.





28. Juni 2017:
In der Fachzeitschrift "sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung" ist ein Aufsatz von mir mit dem Titel "Raumordnungspolitik als Verdichtung politischer Kräfteverhältnisse" erschienen.

10. Juni 2017:
Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet im Lokal-Teil Ruppiner Tageblatt über die Forschungen, die Göttinger-Studierende im Rahmen eines Forschungsseminars bei mir in Neuruppin durchführen. Die Forschungen sind Teil eines Projektes, dass im Rahmen des Programms Forschungsorientiertes Lehren und Lernen (FoLL) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie vom Göttinger Campus QPlus-Programm gefördert wird. Den Artikel können Sie hier nachlesen.

06. April 2017:
In der Deutschlandfunk-Sendung "Campus & Karriere" wurde unter dem Titel "Studentischer Wohnraum wird knapp - Göttinger Studierende protestieren" über die studentische Wohnungsknappheit in Göttingen berichtet. In dem Beitrag wird auch auf meiner Forschungen zum Göttinger Wohnungsmarkt eingegangen.

15. Februar 2017:
In der Fachzeitschrift "RaumPlanung" ist ein Aufsatz von mir mit dem Titel "Studentische Wohnungen als Anlageobjekte - Zu den sozialräumlichen Implikationen einer Investitionsstrategie in der Universitätsstadt Göttingen" erschienen.

16. Oktober 2014
Vorabveröffentlichung "Mietpreissteigerungen und Wohnungsengpässe abseits der Ballungsräume. Investitionen in Wohnimmobilien in B-Lagen und Regionalzentren - das Beispiel Göttingen"
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf dem Göttinger (Miet-)Wohnungsmarkt und damit einhergehenden politischen Konflikten haben Thorsten Fehlberg und ich uns entschlossen unsere Forschungsergebnisse vorab zu veröffentlichen. Der Artikel wurde zur Veröffentlichung bei der Zeitschrift 'sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung' eingereicht. Er ist positiv begutachtet worden und wird in leicht überarbeiteter Form im März 2015 im Heft 1, Band 3 der Zeitschrift erscheinen. Wir danken der Redaktion, dass sie uns aufgrund der Dringlichkeit der im Artikel angesprochenen stadtpolitischen Prozesse diese Vorabveröffentlichung ermöglicht hat.

25. November 2013
Das Göttinger Stadtmagazin „Monsters of Göttingen“ hat zur Wohnungsknappheit in Göttingen ein Interview mit mir geführt. Das Interview können Sie hier nachlesen.