Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Das Profil der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät


Bereits seit der Gründung der Georg-August-Universität Göttingen im Jahr 1737 ist die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung der Studierenden ein Kernelement der universitären Forschung und Lehre.

Heute gehört die Fakultät zu den großen wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland: Eingeschrieben sind zurzeit etwa 4.400 Studierende. Aktuell arbeiten rund 30 Universitätsprofessorinnen und -professoren sowie Juniorprofessoren und sechs Honorarprofessoren an unserer Fakultät. Zusätzlich besuchen regelmäßig internationale Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Fakultät. Darüber hinaus sind gut 200 Personen als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 40 Post-Docs und etwa 50 Personen im Verwaltungsdienst beschäftigt.


Forschung

Ihre vielfältigen Forschungsaktivitäten bündelt die Fakultät in den drei Kernbereichen Compliance and Governance, Marketing and Consumer Science sowie Global Change and Development. Sie hat damit gezielt Schwerpunkte definiert, die eine Forschung über die traditionellen Fächergrenzen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre hinaus erlauben und bestehenden Göttinger Stärken Rechnung tragen. Als Querschnittsbereiche eng mit den Forschungsschwerpunkten verzahnt sind die Wirtschaftspädagogik, die Wirtschaftsinformatik, die Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie die Statistik und Ökonometrie.

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Studienangebot

In der Lehre reicht das Spektrum von fachlich breit angelegten Bachelor-Studiengängen in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspädagogik über ein differenziertes Angebot darauf aufbauender Master-Studiengänge im Kernbereich der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre bis hin zu spezifischen Angeboten im Bereich der Wirtschaftsinformatik, der Wirtschaftspädagogik, der Steuerlehre und der Angewandten Statistik sowie der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Insgesamt werden fünf Bachelor-Studiengänge, darunter ein Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang, sowie zehn Masterstudiengänge angeboten.

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Strukturiertes Promotionsprogramm

Die Fakultät bietet den strukturierten Promotionsstudiengang "Wirtschaftswissenschaften" mit dem Ziel an, die Studierenden dafür zu qualifizieren, verantwortliche Aufgaben in Forschung und Lehre und in außeruniversitären Berufsfeldern zu übernehmen. Er steht unter dem Dach der Göttinger Graduiertenschule Gesellschaftswissenschaften (GGG), die die Graduiertenausbildung über fünf Fakultäten (Juristische Fakultät, Sozialwissenschaftliche Fakultät, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Fakultät für Agrarwissenschaften, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie) hinweg koordiniert. Das Programm schließt mit der Verleihung des Grades einer Doktorin oder eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) ab.

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Internationalisierung

Die Georg-August-Universität Göttingen versteht sich als weltoffene Hochschule, die kulturelle Vielfalt als wichtige Ressource für Forschung und Lehre begreift. Sie engagiert sich in internationalen Universitätsverbünden wie der Coimbra-Gruppe (Coimbra-Group), einem Netzwerk traditioneller renommierter Universitäten in Europa, das 1987 mit der Idee entstand, Austauschmöglichkeiten für Studierende sowie Hochschullehrerinnen und -lehrer zu schaffen. Das Netzwerk berücksichtigt nicht nur die neuesten Entwicklungen auf dem europäischen Bildungsmarkt, sondern beteiligt sich weltweit an Projekten, die für die 40 Mitgliedsuniversitäten interessant sind.

2008 ist ausgehend von der gemeinsamen Coimbra-Gruppe das U4-Netzwerk gegründet worden. Die vier Universitäten Gent (Belgien), Groningen (Niederlande), Uppsala (Schweden) und Göttingen kooperieren in einer strategischen Partnerschaft. Die Fakultät beteiligt sich aktiv an diesen strategischen Netzwerken der Universität. Über gemeinsame Workshops, Summer Schools sowie den Austausch von Studierenden und Beschäftigten soll beispielsweise die Zusammenarbeit der einzelnen wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten untereinander ausgebaut werden.

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