Seminar für Deutsche Philologie

Dr. Kai Sina

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Neuere deutsche Literaturwissenschaft


Curriculum Vitae

2002–2007 Studium der Neueren deutschen Literatur- und Medienwissenschaft, Mediävistik und Philosophie an der Universität Kiel; 2005–2007 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; 2007–2010 Doktorandenstipendium der DFG (Graduiertenkolleg „Generationengeschichte“, Universität Göttingen); seit Oktober 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Deutsche Philologie (Lehrstuhl Professor Heinrich Detering); 2010 Promotion mit einer Studie über Walter Kempowski; 2011 Kurzzeitdozenturen an den Universitäten Bergamo und Tartu; seit 2011 literaturkritische Beiträge für die F.A.Z; Oktober 2014–2016 Mittelbauvertreter im Vorstand des Seminars für Deutsche Philologie; 2015/16 Feodor-Lynen-Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung an der University of Chicago; 2016 Verleihung des Wissenschaftspreises der Fritz Behrens Stiftung; 2016/17 Vertretung des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Jena (Professor Dirk von Petersdorff).



Arbeitsschwerpunkte


  • Literaturgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts und Gegenwartsliteratur
  • Transatlantische Literaturbeziehungen und Komparatistik
  • Nachlass- und Spätwerkforschung
  • Hybride Genres: Lied, Aphorismus, Essay



Aktuelle Projekte


  • Eines aus Vielem. Genese einer kollektiven Poetik der Moderne: Goethe, Emerson, Whitman und Thomas Mann (Studie)
  • Thomas Mann: Essays 1933-1939 (Editionsprojekt im Rahmen der „Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe“, gemeinsam mit Stephan Stachorski, Mainz)
  • Nachlassbewusstsein: Literaturen im Zeitalter ihrer Archivierung (Forschungsprojekt, mit Carlos Spoerhase, Berlin)
  • Als Frenssen fast den Nobelpreis erhielt. Eine Fallstudie zu Moderne und Antimoderne (Buchprojekt, mit Heinrich Detering)
  • Goethes Spätwerk/On Late Goethe (Tagungs- und Publikationsprojekt, mit David Wellbery, Chicago)




Publikationen in Auswahl

Bücher




Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken


  • Goethe, „the last universal man“: Zur amerikanischen Erfindung eines neuen Humanismus nach 1945. Erscheint in Matthias Löwe/Gregor Streim (Hg.): Humanum und Nihilismusgefahr. Funktionen des Humanismus-Konzepts 1930-1950, Berlin 2017 (mit Daniel Carranza).
  • Schlusspoetik. Wilhelm Raabe und das Konzept 'Spätwerk'. In: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 58 (2017), S. 56-68.
  • Die vergangene Zukunft der Literatur. Zeitstrukturen und Nachlassbewusstsein in der Moderne. In: Kai Sina/Carlos Spoerhase (Hg.): Nachlassbewusstsein. Literatur, Archiv, Philologie, 1750-2000. Göttingen 2017, S. 49-74.
  • Reading „The Magic Mountain“ in Arizona: Susan Sontag's Reflections on Thomas Mann, in: Naharaim. Journal of German-Jewish Literature and Culture History 9.1-2 (2015), S. 89-107.
  • Zwei Striche. Zu einer literarhistorischen Koinzidenz um 1900: Wilhelm Raabes „Die Akten des Vogelsangs“ und Thomas Manns „Buddenbrooks“. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift 65.3 (2015), S. 285-298.
  • Literatur als Linderung. Zu Sibylle Lewitscharoffs Poetikvorlesungen. In: Text + Kritik 204 (2014), S. 25-35.
  • „Wir sind viele“. Zum Konzept dichterischer Kollektivrede bei Goethe, Ralph Waldo Emerson und Walt Whitman. In: Comparatio. Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft 5, 2 (2013), S. 181-203.
  • Kafkas Nachlassbewusstsein. Über Autorschaft im Zeitalter des Literaturarchivs. In: KulturPoetik. Zeitschrift für kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft 2/2013, S. 218-235.
  • Nachlassbewusstsein. Zur literaturwissenschaftlichen Erforschung seiner Entstehung und Entwicklung. In: Zeitschrift für Germanistik 3/2013, S 607-623.
  • Selbsthistorisierung beim späten Goethe. Am Beispiel seines Gedichts „An Werther“. In: Heinrich Detering, Peer Trilcke (Hg.): Geschichtslyrik. Ein Kompendium. Göttingen: Wallstein 2013, Bd. 2: Historische Studien, S. 703-728.
  • Der deutschsprachige Roman 1900-1950. In: Heinrich Detering und Kai Sina, Benedikt Jeßing, Albert Meier, Ralf Schnell: Geschichte des deutschsprachigen Romans. Hg. von Volker Meid. Stuttgart: Reclam 2013, S. 445-623 (mit Heinrich Detering).
  • Rezensionen/Referate wissenschaftlicher Neuerscheinungen u.a. in IASLonline, Germanistik (Referatenorgan), Zeitschrift für Germanistik, Jahrbuch für internationale Germanistik, Arbitrium, Mitteilungen des deutschen Germanistenverbandes.
  • Besprechungen literarischer Neuerscheinungen und wissenschaftsjournalistische Beiträge in der F.A.Z.