Institut für Politikwissenschaft
Schrift vergrößern Schrift verkleinernBarrierefreie Version
Suche | English
Zur Person


Lebenslauf

Monika Oberle ist seit Oktober 2011 Professorin (bis 10/2014 als Juniorprofessorin) für Politikwissenschaft/ Didaktik der Politik an der Universität Göttingen und aktuell geschäftsführende Direktorin des Instituts für Politikwissenschaft. Sie hat in Marburg, London und Berlin Politikwissenschaft studiert (Diplom am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin) und war 2006-2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Politikwissenschaft und ihre Didaktik der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, wo sie auch promoviert hat (2011, Politisches Wissen über die Europäische Union. Subjektive und objektive Politikkenntnisse von Jugendlichen, Springer VS). An der Università Per Stranieri di Perugia, Italien, studierte sie außerdem die italienische Sprache und Kultur. Sie war über viele Jahre in der außerschulischen, überparteilichen politischen Bildung (Zielgruppen: Schüler/-innen und junge Erwachsene) als Referentin tätig.

Monika Oberle ist Mitglied des Sprecherkreises der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE), Mitglied des Vorstands der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) sowie Sprecherin der Sektion Politische Wissenschaft und Politische Bildung in der DVPW.

Weitere Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Organisationen:


  • Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF)

  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE)

  • Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF)

  • Deutsche Vereinigung für Politische Bildung (DVPB; DVPB Niedersachsen)

  • International Association for Citizenship, Social and Economics Education (IACSEE)




    • Arbeitsschwerpunkte

      Der Lehrstuhl Politikwissenschaft/ Didaktik der Politik widmet sich der syste-matischen empirischen Erforschung unterschiedlicher Faktoren von Lehr-Lern-Prozessen der politischen Bildung. Zum Einsatz kommen insbesondere quantitative Methoden empirischer Bildungsforschung, Triangulationen erfolgen unter Einbe-ziehung qualitativer Methoden. Fokussiert werden fachspezifische Kompetenzen, ihre Entwicklung und deren Bedingungen bei Schüler/-innen (bzw. Lernenden der außerschulischen politischen Bildung) und Lehrpersonen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit auf der politischen EU-Bildung.


      Aktuelle Forschungsprojekte:

      - In dem vom BMBF in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderten Schlözer Programm Lehrerbildung kooperiert die Professur Politikwissenschaft/ Didaktik der Politik u.a. mit der Göttinger Biologie-, Geschichts- und Geographiedidaktik in Projekten zu a) Bildung für Nachhaltige Entwicklung und b) Fächerübergreifendem Unterrichten im Fach Gesellschaftslehre.

      - In Kooperation mit dem Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (Prof. Dr. Eckhardt Fuchs) untersucht die produkt- und wirkungsorientierte Studie "Schulbücher als Vermittler der Europäischen Integration? Eine Studie zum politischen Fachunterricht" zum einen die Darstellung der Europäischen Union in Schulbüchern der Sekundarstufen (2004-2014, deutschlandweit), zum anderen den Einsatz von Schulbüchern bei der EU-Vermittlung im aktuellen politischen Fachunterricht in Niedersachsen. 2 Promotionsstellen, gefördert durch das MWK Niedersachsen im Programm PRO*Niedersachsen [Laufzeit: 09/2013-08/2016]

      - Aufbauend auf einer Pilotstudie werden aktuell die Wirkungen und Gelingensbedingungen analoger und digitaler Planspiele zur Europäischen Union (Sekundarstufen allgemeinbildender Schulen) untersucht (1 Promotionsstudie).

      - Das Jean Monnet Projekt "Planspiele zur handlungsorientierten EU-Vermittlung in der Primarstufe" untersucht Wirkungen und Gelingensbedingungen von europapolitischen Planspielen in der 4. Grundschulklasse (PEP-Projekt; gefördert durch die Europäische Union; Projekthomepage). [Laufzeit: 09/2015-08/2016]

      - Ein Forschungsprojekt zum Thema Gender und politische Bildung fokussiert geschlechtsspezifische Kompetenzunterschiede bei Schüler/-innen unter besonderer Berücksichtigung der politikbezogenen Selbstbilder (1 Promotions-projekt).

      - Eine Nachfolgestudie zur WEUS-Studie (Dissertationsprojekt) erforscht EU-bezogene Einstellungen und Kenntnisse, Motivationen und Handlungs-bereitschaften von Schüler/-innen der Sekundarstufen, unter Berücksichtigung von Fachunterricht und Fachlehrkräften (WEUS-II).

      - Im Jean Monnet Projekt "Politiklehrerfortbildung zur nachhaltigen Vermittlung Europäischer Bürgerschaftskompetenzen" wurden deutschlandweit Fachlehrer-fortbildungen zur politischen EU-Bildung durchgeführt und begleitend beforscht (PEB-Projek, gefördert durch die Europäische Union im Programm für Lebenslanges Lernen; Projekthomepage). [Laufzeit: 09/2012-08/2013]

      - In einem Kooperationsprojekt mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (Prof. Dr. Georg Weißeno, Dr. Eva Weschenfelder) wurden professionelle Kompetenzen angehender und praktizierender Politiklehrkräfte untersucht (PKP-Studie; Laufzeit 2010-2014).







Oberle

Prof. Dr. Monika Oberle
Institut für Politikwissenschaft
Platz der Göttinger Sieben 3
37073 Göttingen

Raum: Oec 0.147 (im WiSe 15/16: 1.103)

Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit:
Termine siehe StudIP & n.V.

Anmeldung über StudIP wird erbeten.

E-Mail: moberle(a)uni-goettingen.de
Tel.: +49 (0) 551 – 39 – 7218
Fax: +49 (0) 551 – 39 – 8426