Institut für Ethnologie und Ethnologische Sammlung
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Kopf

Tanzmaske (Initiationskostüm) der Yaka, Provinz Congo, Angola,
erworben 1939.
Foto: Harry Haase



Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen


Die Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen ist eine der bedeutendsten Lehr- und Forschungssammlungen im deutschsprachigen Raum. Ihre Anfänge reichen bis in die Zeit der Aufklärung zurück.

Der Initiative des Göttinger Naturforschers J. F. Blumenbach ist es zu verdanken, dass in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Kulturzeugnisse aus der Südsee (Cook/Forster-Sammlung) und der arktischen Polarregion (Baron von Asch-Sammlung) nach Göttingen gelangten. Diese beiden einzigartigen Altbestände bilden den Schwerpunkt der Ethnologischen Sammlung Göttingens und begründen ihren internationalen Ruf (Virtual Collection of Masterpieces).
Aus heutiger Sicht ermöglichen die gegenwärtig 17.000 Ethnographica umfassenden Bestände in ihrer Gesamtheit einen Einblick in die kulturellen und künstlerischen Schöpfungen einer Vielzahl von außereuropäischen Ethnien.

Die Göttinger Sammlung dient vor allem der Lehre und Forschung. Darüber hinaus ist sie der Öffentlichkeit, soweit es die räumlichen und finanziellen Möglichkeiten erlauben, in Dauer- und Sonderausstellungen sowie Führungen zugänglich. Vorträge und Filmvorführungen - in Zusammenarbeit mit der Göttinger Gesellschaft für Völkerkunde e.V (GGV) organisiert - ergänzen das Informationsangebot.

Bei Anfragen zur Sammlung wenden Sie sich bitte an den Kustos, Dr. Gundolf Krüger.

Anfragen und Anmeldungen von Führungen:
Kristin Jansen, Tel. 0551 - 397892 oder unter der Email kjansen@sowi.uni-goettingen.de

Die Sammlung Heinz Kirchhoff befindet sich seit Oktober 1997 nicht mehr in den Räumen der Ethnologischen Sammlung, ist aber unter dem Titel 'Symbole des Weiblichen' im Klinikum der Universität bzw. als Wanderausstellung zu sehen.