Chancengleichheit und Diversität

Gender und Diversität in der Lehre

Mit dem Bologna-Prozess wurde ein Paradigmenwechsel in Lehre und Studium initiiert: In der universitären Lehre richtet sich der Blick seitdem stärker auf die "learning outcomes" als auf die "teaching inputs" ("shift from teaching to learning"). Gute Lehre kann danach als eine studierendenzentrierte, kompetenz- und ressourcenorientierte Lehre verstanden werden, die die vielfältigen Studien- und Lebenssituationen der Studierenden berücksichtigt. Gute Lehre begleitet die Studierenden in ihren selbsttätigen Lernprozessen und ermöglicht allen Studierenden, in gleichem Maß erfolgreich vom Lehrangebot zu profitieren – unabhängig von ihre Herkunft und ihrer konkreten Lebenssituation. Qualitativ gute Lehre in diesem Sinne sollte geschlechter- und diversitygerecht gestaltet sein.

Damit gehen veränderte Anforderungen an alle Akteurinnen und Akteure in Studium und Lehre einher: Neben dem geforderten Umdenken muss die praktische Gestaltung von Studium und Lehre angepasst und flexibilisiert werden.

Insbesondere im Rahmen des Campus QPlus-Projektes "Gender und Diversität in die Lehre" unterstützt die Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität Lehrende, Beratende und Betreuende an der Universität ebenso wie Einrichtungen und Fakultäten durch Information und Beratung, mit diesen neuen Anforderungen konstruktiv umzugehen und Gender- und Diversitätsaspekte in Lehre und Studium zu integrieren.





Stand: 08/2017