Ökonomie des Naturschutzes: Rationale Nutzung der natürlichen Umwelt


Lernziele/Kompetenzen:
Die Studierenden besitzen einen guten Überblick über zentrale Fragen in der Umweltund
Ressourcenökonomie und Kentnisse der ihr zugrunde liegenden philosophischen
Orientierung. Sie können die zentralen Begriffe fachgerecht verwenden und sind in
der Lage, alle Wertbereiche einer Sache (im Sinne des Total Economic Value) zu
identifizieren und Vorschläge zu Erhebung und Ermittlung zu machen.



Zentrale vermittelte Schlüsselkompetenzen sind: Fähigkeit zur Analyse und zum
Abfassen deutsch-sprachiger wissenschaftlicher Arbeiten, Entwurf und Durchführung
von wissenschaftlichen Literatur-Studien, angemessener Umgang mit Daten und
Datenlücken.



Instrumentale Kompetenz: Zusätzlich zu den theoretischen Inhalten verbessern die
Studierenden ihre Fähigkeit, dieses Wissen zur Lösung t.w. frei gewählten, realer
Bewertungs- und Planungsaufgaben anzuwenden. Sie vertiefen dabei auch ihr Wissen
zur Anfertigung schriftlicher wissenschaftlicher Arbeiten. Sie lernen, dieses Wissen auf
andere Zusammenhänge zu übertragen und sich neues, über den Inhalt des Moduls
hinausgehendes Wissen in diesem Themenkomplex selbstständig anzueignen.



Systemische Kompetenzen: Studenten erlernen sich selbständig vertieftes Wissen
über den Gegenstandsbereich der Hausarbeit aus verschiedensten Daten- und
Literaturquellen anzueignen. Sie gehen dabei weitgehend selbstgesteuert vor, um
Fähigkeiten zur eigenständigen Planung und Durchführung von Forschungsprojekten
zu erwerben. Von besonderer Bedeutung ist angesichts der Kürze der zur Verfügung
stehenden Zeit, die Fähigkeit, auf Grundlage unvollständiger und begrenzter
Informationen wissenschaftlich fundierte Entscheidungen aus umweltökonomischer und/
oder umweltplanerischer Perspektive zu fällen.



Kommunikative Kompetenzen: Studenten erlernen auf dem aktuellen Stand der
internationalen Forschung Fachvertretern ihre Informationen und Schlussfolgerungen
in methodisch disziplinierter Weise schriftlich zu vermitteln. Während der
Gruppenarbeitsphasen des Fallbeispiels wird die Methode des Gruppenpuzzels
vermittelt sowie direkte Kommunikative Kompetenzen.



Prüfungsanforderungen:
Einführende Kenntnisse in den Lehrbereichen (Konzeptionelle und philosophische
Grundlagen der Umweltbewertung in der Ökonomie. Anwendung umweltökonomischer
Kernkonzepte wie Öffentliche Güter, Externe Effekte, soziale und ökologische
Dilemmata, Total Economic Value, etc.). Die Prüfungsleistung wird durch Hausarbeiten
erbracht. Die Anforderung besteht darin, ein reales Bewertungsproblem unter relevanten
ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten eigenständig aufzubereiten, eine
Quantifizierungsstrategie zu entwerfen und entsprechend der Datenlage durchzuführen.
Das Beispielproblem wird vorzugsweise aus einem Bereich besonderen Interesses oder
besonderer Sachkunde der/des Studierenden bestimmt. Wichtige Prüfungsanforderung
für die Aufbereitung des Themas und den Entwurf der Bearbeitungsstrategie ist die
Rückführung des zu bearbeitenden Problems auf die im Vorlesungsteil des Kurses
vorgestellen Konzepte.


Weiterführende Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie in UniVZ