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Umweltfreundlicher Biodiesel aus Palmöl?

Biokraftstoffe aus Pflanzenöl werden zunehmend als Alternative zu fossilen Brennstoffen verwendet, trotz der wachsenden Kontroverse über ihre Nachhaltigkeit. Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat die Auswirkungen von Palmöl-Biodiesel auf Treibhausgase über den gesamten Lebenszyklus hinweg untersucht. Ergebnis: Die Verwendung von Palmöl aus neuen Plantagen, für die Wälder abgeholzt wurden, führt im Vergleich zu fossilen Brennstoffen insgesamt gesehen zu einem Anstieg der Treibhausgasemissionen. Die Bilanz ist besser, wenn das Palmöl aus Plantagen stammt, die auf bereits abgeholztem Land angelegt wurden. Darüber hinaus könnten die Emissionen durch die Einführung längerer Rotationszyklen oder neuer Ölpalmensorten mit höherem Ertrag reduziert werden. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen. mehr…


Fressen und gefressen werden

Pflanzen beziehen ihre Energie aus der Sonne. Alle anderen Lebewesen müssen fressen, um zu leben. Doch wie funktioniert der Energiefluss in Ökosystemen und gibt es einen Unterschied zwischen Ökosystemen mit vielen und solchen mit wenigen Arten? Diesen Fragen gingen Forscherinnen und Forscher mit Beteiligung der Universität Göttingen nach. Sie nutzten Daten aus einem großen Biodiversitätsexperiment in einem ganzheitlichen Ansatz. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution erschienen. mehr…


Zukunftsweisende Forschung an Laubholzprodukten

Um die Spitzenforschung auf dem Gebiet der innovativen und zukunftsweisenden Produkte aus Laubholz voranzutreiben, ist in der Abteilung Holzbiologie und Holzprodukte der Universität Göttingen innerhalb von zwei Jahren das „Forschungszentrum Innovative Laubholzprodukte (FIL)“ entstanden. Nachhaltige und an den Klimawandel angepasste Formen der Waldbewirtschaftung werden künftig zur einem höheren Anteil von Laubbäumen in den Wäldern führen. Ziel der Forschung auf dem Gebiet der Laubholzprodukte wird demnach sein, diese wertschöpfend, effektiv und effizient zu nutzen. mehr…


Die Loopings der Bakterien

Das magnetotaktische Bakterium Magnetococcus marinus schwimmt mit Hilfe von zwei Bündeln von Geißeln. Außerdem besitzen die Bakterienzellen eine Art intrazelluläre Kompassnadel und können daher mit einem Magnetfeld gesteuert werden. Sie werden deshalb als biologisches Modell für Mikroroboter benutzt. Ein internationales Team der Universität Göttingen, des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam und der CEA Cadarache hat nun aufgeklärt, wie sich diese Bakterien bewegen und deren Schwimmgeschwindigkeit bestimmt. mehr…


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Wege ins Wissenschaftsmanagement

Koordinatorin eines Forschungszentrums, Referent im Dekanat: Dies sind zwei Beispiele aus dem vielfältigen Arbeitsspektrum an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Verwaltung. Im April 2020 startet das Programm „Wege ins Wissenschaftsmanagement (WeWiMento)“, das sich an Promovierende und frühe Postdocs des Göttingen Campus richtet. Es umfasst persönliches Mentoring, Hospitationen und Qualifizierung in Workshops. Interessierte können sich noch bis 15. März 2020 bewerben; auch Angebote für Hospitationen sind willkommen. mehr…

Juristische Fakultät verabschiedet Absolventinnen und Absolventen

Die Juristische Fakultät der Universität Göttingen verabschiedet am Freitag, 7. Februar 2020, ihre Absolventinnen und Absolventen. 159 Studierende haben im vergangenen Semester das Jurastudium und 15 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Dissertationen abgeschlossen. Neben der Vergabe der Diplomzeugnisse und Promotionsurkunden wird der Fakultätspreis für herausragende Dissertationen verliehen. mehr…

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