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Chanteuse_Arabe_206

Émile Béchard: Chanteuse Arabe (um 1875).

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Beirut_206

Félix Bonfils: Beirut (um 1878).

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Jerusalem_206

Photochrom Zürich nach Félix Bonfils: Juden aus Jerusalem (um 1890).

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Abbildungen: Anna Katharina Haase, Kunstsammlung der Universität Göttingen





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Presseinformation: Orientbilder aus den Anfängen der Fotografie


Nr. 69/2017 - 19.04.2017


Ausstellung in der Kunstsammlung der Universität wird am 20. April 2017 eröffnet

(pug) Wie prägen visuelle Medien unser Wissen und unsere Vorstellungen von fremden Kulturen? Und wie verändert sich dieses Wissen durch neue technische Medien? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung „Das unschuldige Auge – Orientbilder in der frühen Fotografie (1839–1911)“, die vom 23. April bis 17. September 2017 jeweils sonntags von 10 bis 16 Uhr im Alten Auditorium zu sehen ist. Die Ausstellung in der Kunstsammlung der Universität Göttingen wird am Donnerstag, 20. April 2017, um 18.30 Uhr eröffnet.

Die Ausstellung präsentiert die fotografische Erschließung des Nahen Ostens vor 1914 und dessen visuelle Repräsentation in Tourismus, Kolonialpolitik und Wissenschaft. Zu den über 130 Exponaten gehören Pionierwerke der Fotografiegeschichte von Maxime du Camp, Francis Frith, Wilhelm Hammerschmidt, Otto Schoefft, Émile Béchard und dem arabischen Fotografen Muhammad Sadiq Bey. Hinzu kommen Aufnahmen von führenden Orientwissenschaftlern wie Friedrich Sarre, Gustav Dalman oder Hans Herzfeld, die bei ihren Feldforschungen einen anderen Blick auf Menschen und Kulturen erhielten. Den Abschluss bilden die jüdische Fotografie und der 1911 gedrehte „First Film of Palestine“.

Begleitend zur Ausstellung werden drei der Pioniere in der Reihe „Kunstwerk des Monats“ vorgestellt: Francis Frith am 7. Mai, Maxime du Camp am 4. Juni und Émile Béchard am 3. September; Beginn ist jeweils um 11.30 Uhr. Ergänzt wird das Programm durch zwei Abendvorträge: Am 10. Mai spricht Prof. Dr. Felix Thürlemann von der Universität Konstanz zum Thema „Im Hinterhof der Fotografie – Wie die Europäer im 19. Jahrhundert den ägyptischen Alltag inszenierten“. Der Vortrag von Dr. Stefanie Klamm aus Berlin am 14. Juni trägt den Titel „Die Fotografie auf archäologischen Ausgrabungen – Behauptungen eines Mediums“. Die Vorträge im Gebäude Nikolausberger Weg 15, Hörsaal PH 12, beginnen jeweils um 18.30 Uhr.


Kontakt:
Dr. Anne-Katrin Sors
Georg-August-Universität Göttingen
Kustodin der Kunstsammlung
Weender Landstraße 2, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-5093
E-Mail: asors@gwdg.de
Internet: www.uni-goettingen.de/de/308749.html