Juristische Fakultät
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Kinderuni: „Wie wird man eigentlich Bundeskanzler(in)?“

Kinderuni

Am 08.11.2017 fand im ZHG 010 die Veranstaltung „Wie wird man eigentlich Bundeskanzler(in)?“ der Kinder-Uni Göttingen mit Professor Dr. Thomas Mann und dem als „MrWissen2go“ bekannten YouTuber und logo!-Moderator Mirko Drotschmann statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Gesa Güttler und Katharina Knoche, beide Doktorandinnen an der Juristischen Fakultät und Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Lehrstuhl von Professor Dr. Dr. h.c. Volker Lipp. 115 wissbegierige Schüler besuchten die Vorlesung und kamen voll auf ihre Kosten.

Nach einer spannenden Quizrunde, theoretischen Impulsen und multimedialen Ausschnitten aus der logo!-Nachrichtensendung, durften die Kinder schließlich selbst wählen. Zur Wahl als Bundestagsabgeordnete stellten sich die Kanzlerkandidatinnen Gesa Güttler von der KEKS-Partei (Kompetenzbündnis „Europäischer KinderStaat“) und Katharina Knoche von der JUPP-Partei (Jugend und praktische Politik). Siegerin wurde die Keks-Partei: Sie hatte ihren Wählern vier Monate Sommerferien und kostenlosen Eintritt in alle Freizeitparks versprochen.
Am 22.11.2017 findet im YLAB der Universität Göttingen ein Begleitseminar zur Vorlesung statt, das ebenfalls von den Organisatorinnen geleitet wird. (Fotografen: Michael Guethlein (oben), Thomas Schlenz (unten))


Alexander von Humboldt-Stiftung fördert Institutspartnerschaft mit 55.000 €

Kiev Instpartnerschaft September 17

Im Rahmen des Alumni-Förderprogramms der Alexander von Humboldt-Stiftung haben Prof. Dr. Thomas Mann, Lehrstuhl für Verwaltungsrecht, und sein Fachkollege von der Taras Schewtschenko Universität Kiew, Prof. Dr. Roman Melnyk, in diesem Sommer die Finanzierung einer zunächst auf drei Jahre angelegten Institutspartnerschaft eingeworben. Gemeinsamer Forschungsgegenstand sind die „Funktionsbedingungen der Dritten Gewalt“ in der Ukraine und in Deutschland, was Unterthemen wie die richterliche Unabhängigkeit, die Methodenkompetenz der Richterschaft, die Transparenz richterlicher Entscheidungsfindung oder die Mechanismen demokratische Kontrolle der Justiz umfasst. Aus den Fördermitteln in Höhe von 55.000 Euro können u.a. gegenseitige Forschungsaufenthalte von bis zu 3 Monaten jährlich sowie die Organisation von Tagungen und Workshops finanziert werden. Hierbei sollen insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden und Postdocs) einbezogen werden.

Als Kooperationspartner von Prof. Dr. Mann, der selbst über eine zehnjährige Erfahrung als Richter am Nds. OVG verfügt, ist Prof. Dr. Melnyk an der Göttinger Fakultät kein Unbekannter. Er hat seit dem Jahr 2004 insgesamt sieben längere Forschungsaufenthalte am Lehrstuhl Mann durchgeführt und dabei zur Verwaltungsgerichtsbarkeit, dem Allgemeinen Verwaltungsrecht sowie zum Polizei- und Versammlungsrecht gearbeitet. In der Vergangenheit haben beide Professoren bereits gemeinsame Fachaufsätze und Lehrbücher verfasst, eine Online-Zeitschrift (www.reos.uni-goettingen.de) gegründet sowie mit Mitteln des BMBF und des DAAD rechtswissenschaftliche Konferenzen in Deutschland und der Ukraine durchgeführt. Zudem erfährt das von Prof. Dr. Melnyk an der Universität Kiew aufgebaute Zentrum des deutschen Rechts (http://zdr.knu.ua/de/) logistische Unterstützung durch den Lehrstuhl Mann, insbesondere was die Weiterleitung von Buchspenden anderer Fakultätsmitglieder (Prof. Spindler, Krause, Deinert) für dieses Zentrum betrifft.


Praxisorientierte Fortbildungsveranstaltung im Prozessrecht

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Am 19.10.2017 fand im Gerichtslabor der Fakultät die erste praxisorientierte Fortbildungsveranstaltung des Landgerichts Göttingen statt. An der Veranstaltung haben 7 Richterinnen und Richter sowie 5 Studierende teilgenommen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Dekan der Fakultät Professor Deinert sowie den Vizepräsidenten des Landgerichts Michael Kalde. Die Leitung der Veranstaltung lag bei der Richterin am Landgericht Dr. Weinrich. In einem Rollenspiel wurde eine schwierige Prozesssituation nachgespielt und das Verhalten der Beteiligten anschließend analysiert. Die Studierenden haben tiefe Einblicke in den Gerichtsalltag erhalten und gesehen, wie wichtig die Kommunikation in einem Prozess ist. Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg. Sie wird am 07.12.2017 fortgesetzt. Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.