Humangeographie

Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2014: Besucher- und Mitgliederbefragung

Projektleitung: Dr. Tobias Behnen

Projektzeitraum: Mai 2014 bis Dezember 2014

Projektförderung/Kooperationspartner: Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH und Göttinger Händel-Gesellschaft e.V.



Projektziele: Das Projekt beinhaltete die Realisierung und wissenschaftliche Auswertung einer mündlichen Face-to-Face-Besucherbefragung und einer schriftlichen Mitgliederbefragung. Neben dem Sozialprofil und einem Meinungsbild wurden auch verkehrs- und tourismusgeographische Aspekte abgefragt. Besonders berücksichtigt wurden das Familienprogramm und die Internationalität.

Projektergebnisse in Kurzform: Die Besucher nehmen die Händel-Festspiele als herausragende Hochkulturveranstaltung wahr. Die Bewertung fällt mit einer durchschnittlichen Gesamtnote von 1,5 besonders gut aus. Die Festspiele stehen auch in befruchtender Wechselbeziehung zur Stadt. Optimierbar ist die Anreise, die noch zu oft mit dem MIV erfolgt. Ansonsten bleibt noch die wichtige Daueraufgabe, das Besucherprofil in jeder Hinsicht zu diversifizieren. Dabei werden Maßnahmen für die Verjüngung des Publikums, z.B. durch mehr Studierende als Konzertbesucher, entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Festspiele sein.

Publikation:
Behnen, T., 2015: Wechselwirkungen zwischen Hochkultur-Event und Stadt: Eine sozialempirische Untersuchung der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. In: Freericks, R. und Brinkmann, D. (Hrsg.): Die Stadt als Kultur- und Erlebnisraum - 3. Bremer Freizeitkongress (= IFKA-Tagungsdokumentation, 3). Bremen. S. 115-126.

Presse:

  • Göttinger Tageblatt, 23.3.2015: "Gute Noten - Händel-Festspiele Göttingen: Studie bestätigt positiven Einfluss auf die Stadt und homogenes Besucherprofil" (Bericht über die Vorstellung der Ergebnisse im Kulturausschuss der Stadt Göttingen )
  • Göttinger Tageblatt, 16.12.2014: "Studie über Festspiele: Hochkultur-Event" (Bericht über die Resultate der Befragung)