Institut für Völkerrecht und Europarecht

    Zur Person

    Dipl.-Jur. Patrick Nölscher, geboren in Braunschweig, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Völker- und Europarecht der Georg-August-Universität Göttingen bei Prof. Dr. Andreas Paulus. Seine Promotionsarbeit erfolgt zum Themengebiet der Kommunikationsfreiheit im Internet.

    Sein Studium der Rechtswissenschaften begann er zum Wintersemester 2010 in Göttingen. Im Sommer 2013 machte er ein Praktikum in der französischen Großkanzlei "ID Avocats" (Lille-Paris-Bruxelles) mit Haupttätigkeit in Lille (F).

    Seit Oktober 2013 arbeitet er am Lehrstuhl für Allgemeines Völkerrecht. Dort befasste er sich speziell mit der Vorbereitung und Begleitung von Seminaren an der Université Paris I (Panthéon-Sorbonne) zu "Les relations entre les différents systèmes juridiques dans l'Europe contemporaine" und an der Académie Internationale de Droit Constitutionnel (Université de Tunis) zur "Normativité constitutionnelle internationale et le juge constitutionnel".

    Das erste Staatsexamen absolvierte er im Februar 2016. Den universitären Schwerpunktbereich belegte er im Bereich des Zivilrechts und der Zivilrechtspflege. Hierzu fertigte er zwei Schwerpunktarbeiten mit den Titeln "Arzthaftung für reine Vermögensschäden" im Seminar: Medizin- und Fürsorgerecht aktuell und "Der Widerruf von verbundenen und zusammenhängenden Verträgen" im Seminar zum Europäischen Privatrecht hinsichtlich der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie ins deutsche Recht".

    Er befasste sich im Nachgang immer wieder mit dem Verbraucherschutzrecht und schrieb einen Beitrag zu den durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (2014/17/EU) geänderten verbraucherschützenden Rechtsfolgen mit Blick auf die derzeit populären 0%-Finanzierungen. Dieser Aufsatz mit dem Titel "Widerrufs- und Einwendungsdurchgriff bei 0%-Finanzierungen" wurde im März 2017 in der Zeitschrift Verbraucher und Recht (Heft 3) 2017 auf Seite 93 - 98 veröffentlicht.

    Im selben Monat wurde ebenfalls der Beitrag mit dem Namen "Rundfunkbegriff und Staatsferne im Konvergenzzeitalter", eine Koproduktion mit seinem akademischen Lehrer Andreas L. Paulus, in der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht auf den Seiten 177 - 186 publiziert.

    Mitte des Jahres wird in Zusammenarbeit mit Jann-Heinrich Müller eine kritische Besprechung des Urteils vom Bundesverfassungsgerichts vom 17.01.2017, das sog. zweite NPD-Verbotsverfahren, in der Zeitschrift für Öffentliches Recht erscheinen.

    Zudem ist er ab Sommersemester 2017 Mitglied des Fakultätsrats, des Fachschaftsparlaments und Doktorandenvertreter der Juristischen Fakultät Göttingens. Bereits während seines Studiums engagierte er sich in Selbstverwaltungsgremien der Universität wie dem Fachschaftsrat, der Studienkommission, dem Fachschaftsparlament und dem Studierendenparlament.

    Darüber hinaus gibt er zwei Begleitkollegien zur Vorlesung Staatsrecht II (1. Fachsemester) von Prof. Dr. Heinig.

    Im Wintersemester 2016/2017 veranstaltete er zwei Begleitkollegs zur Vorlesung Verwaltungsrecht Allgemeiner Teil von Prof. Dr. Stoll und ein Begleitkolleg zur Vorlesung Staatsrecht III (Bezüge des Grundgesetzes zum Völker- und Europarecht) von PD Dr. Müller.

    Im Sommersemester 2016 leitete er bereits Begleitkollegs zur Vorlesung Staatsrecht II (Grundrechte) von Prof. Dr. Schorkopf.

Evaluationen des Begleitkollegs zur Vorlesung Staatsrecht II im Sommersemester 2016

Begleitkolleg Staatsrecht II Sommersemester 2016