Göttinger Graduiertenzentrum für Neurowissenschaften, Biophysik und Molekulare Biowissenschaften

Göttinger Graduiertenzentrum für Neurowissenschaften, Biophysik und Molekulare Biowissenschaften

Das Göttinger Graduiertenzentrum für Neurowissenschaften, Biophysik und Molekulare Biowissenschaften (GGNB) wurde im Jahre 2007 gegründet. Das Zentrum basiert auf einer gemeinsamen Initiative von vier Fakultäten der Universität Göttingen (Biologie, Chemie, Medizin, Physik), den Max-Planck-Instituten für biophysikalische Chemie (MPI-bpc), experimentelle Medizin (MPI-em) und Dynamik und Selbstorganisation (MPI-ds), sowie dem Deutschen Primatenzentrum (DPZ). Fünfzehn Doktorandenprogramme sind momentan unter dem Dach von GGNB zusammengefasst, darunter die bereits vor Gründung von GGNB existierenden Master-/Promotionsprogramme - International Max Planck Research Schools "Molecular Biology" und "Neurosciences" sowie neu eingerichtete und thematisch fokussierte Programme. Alle Promotionsprogramme von GGNB besitzen einen gemeinsamen wissenschaftlichen und/oder methodischen Fokus.

Die Dozentenschaft des Graduiertenzentrums besteht aus international ausgewiesenen Wissenschaftlern, was unter anderem durch die Vielzahl herausragender wissenschaftlicher Publikationen in hochrangigen Fachzeitschriften und durch angesehene Wissenschaftspreise dokumentiert ist. So sind zum Beispiel zwei Nobelpreisträger, dreizehn Leibniz-Preisträger und zwei Träger des Deutschen Zukunftspreises an der Lehre in GGNB beteiligt. Die wissenschaftliche Stärke der Graduiertenschule wird jedoch nicht nur durch die wissenschaftliche Exzellenz von Einzelpersonen, sondern auch durch die intensive Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einrichtungen geprägt.

2007 und 2012 wurde GGNB im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen ausgezeichnet.