Diversitätsreflektierende Lehre – Bausteine zur Umsetzung (A/B)


Arbeitseinheiten: 12 AE
Max. Teilnehmerzahl: 12

Termin:

  • Do, 05.12.2019, 09:00-17:00 Uhr
  • Fr, 06.12.2019, 09:00-13:00 Uhr



Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis Do, 21.11.2019 an.
Spätere Anmeldungen werden abhängig vom Anmeldestand noch berücksichtigt.

Veranstaltungsort:
Waldweg 26, Trakt I, Raum 3.117/3.119

Kurssprache: Deutsch

Inhalt:
Was bedeutet Diversität in der Lehre und für die Lehre?
Diversität spielt in der Lehre immer eine Rolle – Lehrende und Studierende bringen eigene Erfahrungen mit in die Universität: Unterschiede und Gemeinsamkeiten und auch Erfahrungen von Diskriminierung und Privilegierung.
Diversitätsreflektierende Lehre ermöglicht Lehrenden, ihre Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen und ihre Handlungsfähigkeit studierendenorientiert und diskriminierungskritisch weiterzuentwickeln. Diskriminierungsrisiken in der Lehr-Lernsituation können so erkannt und reduziert werden, Perspektiven- und Methodenvielfalt gesteigert sowie Partizipationsmöglichkeiten für alle Studierenden erweitert werden.

Der Workshop bietet einen Einstieg in Möglichkeiten einer diversitätsreflektierenden Lehre.
Er führt an die Konzepte Diversität, Gender und Intersektionalität, Diskriminierung und Privilegierung heran. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Umsetzungsmöglichkeiten, entwickeln Ideen für die eigene Lehre und diskutieren deren individuelle und strukturelle Voraussetzungen.
Dabei sollen auch Einstiegspunkte sichtbar werden, Diskriminierungsrisiken in Lehre und Studium stärker wahrzunehmen und in der eigenen Rolle als Dozent*in aktiv zu werden.

Der Kurs richtet sich an interessierte Einsteiger*innen mit und ohne eigene Diskriminierungserfahrungen und ist kein Empowermentworkshop.
Offenheit der Teilnehmenden zur Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen von Privilegierung und Diskriminierung ist erwünscht.

Lernziele:
Die Teilnehmenden

  • lernen die Bedeutung der Begriffe Diversität, Gender, Intersektionalität, Diskriminierung und Privilegierung kennen,
  • trainieren ihre Reflexionskompetenz,
  • setzen sich mit Handlungsmöglichkeiten zur diversitätsreflektierten Gestaltung ihrer Lehre auseinander und entwickeln eigene Ideen zu Umsetzung.



Arbeitsformen:
Methodenmix aus Inputs, Einzel- und Gruppenarbeiten und Diskussionen

Schlagworte:
Gender und Diversität, Gute Lehre

Workshopleitung:
Pia Garske: ist Referentin für Gender und Diversität in Lehre und Studium in der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität der Universität Göttingen. Zuvor war sie Mitarbeiterin an der FU Berlin und hat dort die „Toolbox Gender und Diversity in der Lehre“ zusammen mit Kolleg*innen konzipiert und umgesetzt. Sie ist zudem als freie Trainerin u.a. in den Bereichen Gender und Diversität/Diversity mit einem Schwerpunkt im Hochschulkontext tätig.