Ökoinformatik, Biometrie und Waldwachstum

Forschung

Zentrale Forschungsthemen


  • Entwicklung von Informatik-Methoden und -Konzepten sowie Techniken zur Analyse, Repräsentation, Simulation und Visualisierung von Einzelindividuen, Populationen, Ökosystemen und Landschaftsszenarien auf der Basis von biologischem Wissen und von Managementerfahrungen. Generierung von virtuellen Realitäten (Waldlandschaften), die in der Forschung, Entscheidungsfindung und Wissensvermittlung für Studierende, Forstpraxis und Öffentlichkeit einsetzbar sind.
  • Statistische und deterministische mathematische Modellierung von Lebensvorgängen und Prozessen in Waldökosystemen und in der Forstwirtschaft. Hierzu gehören speziell systemorientierte und morphologische Ansätze für Struktur-Funktions-Modelle von Pflanzen und Beständen und mechanische Modelle der Baumstatik. Methoden der räumlichen Statistik, speziell der Geostatistik, und Regionalisierung, sowie Entwicklung und Anwendung von Methoden der Versuchsplanung, Datenanalyse und Stichprobentechnik in Waldinventur, Forstwirtschaft und Waldökologie
    Entwicklung und Anwendung raumbezogener, forstlicher Informationssysteme und integrierter Konkurrenz- und Wachstumsmodelle sowie GIS-Modellierung für die Forstplanung und Waldökosystemanalyse.
  • Entwicklung von Instrumenten der automatisierten Datenerfassung und Messung, speziell durch voll- oder halbautomatische Bildverarbeitung.
  • Liste der Forschungsprojekte




Arbeitsgruppen



Forschungskooperationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit


Die Abteilung betreibt eine rege Forschungskooperation mit in- und ausländischen Forschungsstätten und Einzelwissenschaftlern. Besonders zu erwähnen ist die vertragliche Zusammenarbeit mit CIRAD-Montpellier und METLA-Finnland im Bereich "Virtuelle Pflanzenmodellierung" und mit der TU Zvolen, Slowakei, im Bereich "Stichprobenverfahren". Die Zusammenarbeit wird zum größten Teil durch Projekte (DFG, DBU, EU, DAAD, BML) finanziert. Innerhalb der Universität Göttingen erfolgt eine Forschungskooperation insbesondere in den interdisziplinären Zentren (CBL, ZfAI und ZfS).