Department für Volkswirtschaftslehre
Schrift vergrößern Schrift verkleinernBarrierefreie Version
Suche | English
Kirschmann-Schröder Wirtschaftswissenschaften / Soz



Schnelleinstieg


Aktuelles




Volkswirte in der WiWi-Fakultät



Sprecher des Departments



Koordination



Assoziierte Professoren



Volkswirte im Courant Zentrum



Volkswirte in der Agrar-Fakultät

Presseinformation: DFG fördert Graduiertenkolleg an der Universität Göttingen weiter

GRK „Globalisierungs- und Entwicklungsforschung“ erhält rund vier Millionen Euro

(pug) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verlängert die Förderung für ein Graduiertenkolleg (GRK) in den Wirtschaftswissenschaften an der Universität Göttingen. Beim GRK 1723 „Globalization and Development – GLAD“ handelt es sich um ein gemeinsames Kolleg der Universitäten Göttingen und Hannover, dessen Mitglieder den Einfluss der ökonomischen Globalisierung auf Entwicklungsländer untersuchen. Die DFG unterstützt das Kolleg weitere viereinhalb Jahre mit rund vier Millionen Euro.

Am GRK „Globalization and Development“ waren bislang rund 40 Promovierende beteiligt, von denen bereits 17 ihre Dissertation abgeschlossen haben. Die immer intensivere internationale Verzahnung der Wirtschaft, die sich als Zunahme von Handelsströmen, Migrationsbewegungen, Technologietransfers oder Kapitalbewegungen zeigt, beeinflusst die Lebensbedingungen in sich entwickelnden Volkswirtschaften massiv. Umgekehrt wirken gerade die Anpassungsreaktionen von Menschen und Institutionen in Entwicklungsländern – etwa Arbeitsmobilität, geändertes Konsum- oder Erwerbsverhalten – ihrerseits auf den Globalisierungsprozess zurück. Das GRK verbindet die Makroperspektive der Globalisierungsforschung mit der Mikroperspektive der Entwicklungsforschung.

„In der zweiten Phase werden wir die Forschung weiter vorantreiben und vor allem auf die Verbindungen zwischen Globalisierung und sozioökonomischen Entwicklungen auf der Haushaltsebene eingehen“, so die Sprecher des GRK, Prof. Stephan Klasen, Ph.D., Lehrstuhl für Entwicklungsökonomik der Universität Göttingen, und Prof. Dr. Andreas Wagener vom Institut für Sozialpolitik der Universität Hannover. „Wichtige Themen sind dabei zum Beispiel die Rolle von Netzwerken, geschlechtsspezifischen Unterschieden, Gesundheit und demographischen Dynamiken für die wirtschaftliche Entwicklung.“ mehr...



Porträt des Departments

Die Universität Göttingen gehört zu den traditionsreichsten Hochschulen in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahre 1737 wird an der Georgia-Augusta im Bereich der Wirtschaftswissenschaften geforscht und gelehrt. Volkswirtschaftlich orientierte Ökonomen lehren und forschen in Göttingen fakultätsübergreifend, darüber hinaus in zwei Instituten und zwei interdisziplinären Zentren. Sie umfassen insgesamt 20 Professuren.

Zu den Ökonomen im Department für Volkswirtschaftslehre der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Göttingens gehören neben den originären VWL-Professuren auch die Professuren in Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Statistik und Ökonometrie. Volkswirtschaftlich orientierte Professuren gibt es weiterhin im Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung im Centre for Modern Indian Studies sowie im neu geschaffenen Courant Zentrum "Poverty, Equity, and Growth in Developing and Transition Countries".

Neben den volkswirtschaftlich orientierten ökonomischen Professuren umfasst die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät 18 Professuren in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspädagogik.