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Strahlenschutz - Röntgen

Der Bereich Strahlenschutz der Stabsstelle Sicherheitswesen/Umweltschutz unterstützt gemeinsam mit den Strahlenschutzbeauftragten die Strahlenschutzverantwortlichen. Für die Universität Göttingen ist dies die Präsidentin, für die Universitätsmedizin Göttingen der Vorstand V3. Die Präsidentin bzw. der Vorstand V3 ist für die Organisation des Strahlenschutzes durch geeignete Regelung des Betriebsablaufs verantwortlich. Hierzu gehören die Bestellung von ausgebildeten Strahlenschutzbeauftragten, die Bereitstellung von Räumen und Mitteln für die Beschaffung von Ausrüstung, Geräten sowie die Durchführung von geeigneten Schutzmaßnahmen, die dem Stand der Wissenschaft und Technik zum Schutz von Mensch und Umwelt vor der schädigenden Wirkung von ionisierender Strahlung entsprechen.

Die Stabsstelle betreut alle Fakultäten der Universität bzw. alle Einrichtungen der Universitätsmedizin, in deren Bereichen entweder mit radioaktiven Stoffen umgegangen wird oder die Geräte betreiben, die ionisierende Strahlung aussenden.

Zu unseren Aufgaben gehören:

  • Antragstellung auf Genehmigung nach StrlSchV und RöV bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Umgang mit radioaktiven Stoffen bzw. für das Errichten und die Inbetriebnahme von Geräten, die ionisierende Strahlung erzeugen (Röntgengeräte, Beschleunigeranlagen).
  • Einstufung und Kennzeichnung von Radionuklidlaboratorien in Raumkategorien (RK0 - RK3) und Beratung zur bautechnischen Ausstattung nach DIN 25425.
  • Berufung/Abberufung von Strahlenschutzbeauftragten im Namen der Präsidentin bzw. des Vorstands V3, sowie deren Unterstützung und Beratung.
  • Betreuung der Labore im arbeitstäglichen Ablauf. Beratung zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstung, zur Dekontamination, zum Einsatz geeigneter Schutzmaßnahmen und Strahlungsmessgeräte, zur Durchführung erforderlicher Personendosimetrie. Betreuung bei Umstrukturierung (Vergrößerung, Verkleinerung und Umzüge von Laborbereichen).
  • Anträge auf Freigabeverfahren bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zur Entlassung von Räumen oder Geräten aus dem Radioaktivbereich.
  • Unterstützung der Einrichtungen bei wiederkehrenden Prüfungen von Geräten (z. B. Röntgengeräten, Dichtheitsprüfungen etc.).
  • Unterstützung bei Buchführungs- und Bilanzierungspflichten und anderen Meldepflichten (Erwerbs-, Abgabe- und Bestandsanzeigen bei der zuständigen Aufsichtsbehörde).
  • Unterstützung der Strahlenschutzbeauftragten bei der Erstellung einer Strahlenschutzanweisung und Hinweis auf die regelmäßige Unterweisungspflicht der Mitarbeiter sowie zur Aufbewahrungspflicht nach StrlSchV und RöV (für einige Unterlagen z.B. Erwerbsanzeigen 30 Jahre).
  • Unterstützung bei der Abfallentsorgung über das Zentrale Sammellager der Universität.
  • Beantragung und Führung von Strahlenpässen für die genehmigungsbedürftige Beschäftigung in fremden Strahlenschutzbereichen.
  • Zusammenarbeit mit dem betriebsärztlichen Dienst zur Gewährleistung der arbeitsmedizinischen Vorsorge beruflich strahlenexponierter Personen.
  • Regelmäßige Begehungen zur Überprüfung der organisatorischen und baulichen Strahlenschutzmaßnahmen in den Einrichtungen der Universität (ohne UMG).


Mitarbeiter und Studierende können sich bei Fragen des Strahlenschutzes direkt an die Stabsstelle wenden. Wir stehen in engem Kontakt mit allen Strahlenschutzbeauftragten und den Leitern der Einrichtungen. Auch den strahlenexponierten Personen dienen wir als Ansprechpartner. Bei Fragestellungen werden Lösungen gefunden, hilfreiche Kontakte hergestellt und Mitarbeiter unterstützt.