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Master of Education (Chinese as a Foreign Language)

Name des Studienfachs: Ostasienwissenschaft/ Chinesisch als Fremdsprach (M.Ed.)
Abschluss: Master of Education (M.Ed.)
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbedingungen: zulassungsbeschränkt, Bewerbung bei der Fakultät
Zulassungsvoraussetzungen: Bachelor-Teilstudiengang Ostasienwissenschaft/Chinesisch als Fremdsprache“ (Universität Göttingen) oder Abschluss eines sinologischen Bachelor-Studiengangs, der ein vergleichbares Sprachniveau und vergleichbare fremdsprachendidaktische Vorkenntnisse vermittelt. Bachelor-Abschlussnote von mindestens 2,5. Bei einer Note bis zu 3,5 kann die pädagogische Eignung durch eine ca. 30-minütige mündliche Zusatzprüfung nachgewiesen werden.
Sprachvoraussetzungen: Kenntnisse des modernen Hochchinesisch auf dem Niveau B2.1 des Europäischen Referenzrahmens, Deutsch (Nachweispflicht)

Inhalt
Der Studiengang „Chinesisch als Fremdsprache“ beinhaltet eine intensive Sprachausbildung im gesprochenen Hochchinesisch sowie eine fachdidaktische Ausbildung.

Intensive Sprachausbildung: Es wird eine intensive Ausbildung in der modernen chinesischen Hochsprache in Wort und Schrift angeboten, die auf dem Sprachniveau des korrespondierenden BA Studiengangs aufbaut.

Fachdidaktik: Vermittlung der für den Chinesischunterricht in Deutschland spezifischen Fremdsprachendidaktik.

Strategisches Ziel dieses neuen Studiengangs ist es, einen Lehramtsstudiengang mit dem Fach „Chinesisch als Fremdsprache“ zu etablieren und so einen verbindlichen Standard für die Ausbildung von Gymnasiallehrern für den Unterricht des Chinesischen als zweiter oder dritter Fremdsprache zu setzen.

Aufbau
Auf das fachwissenschaftliche Studium entfallen insgesamt 29 Credits, die über den Besuch von folgenden fachwissenschaftlich und fachdidaktisch orientierten Modulen zu erbringen sind: „Modernes Chinesisch VI“; „Fachdidaktik Chinesisch“; „Forschungen Fachdidaktik Chinesisch“; „Moderne Schriftsprache II“

Studierende müssen zur Zulassung zum Masterabschlussmodul einen studienrelevanten Studien- oder Praxisaufenthalt von mindestens sechs Monates in einem Land, in dem Chinesisch Amtssprache ist, nachweisen.

Sprachnachweise und -prüfung
Bewerberinnen und Bewerber für das Studienfach Chinesisch als Fremdsprache, deren Muttersprache nicht das moderne Hochchinesisch ist, müssen über ausreichende Kenntnisse des modernen Hochchinesisch verfügen. Ausreichende Sprachkenntnisse werden durch eine bestandene Prüfung auf dem Niveau 5 des Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì (HSK) nachgewiesen; der Nachweis darf beim Antrag auf Zulassung nicht älter als zwei Jahre sein; anstelle des Nachweises einer HSK-Prüfung können die erforderlichen Sprachkenntnisse auf dem Niveau 5 des HSK durch die erfolgreiche Teilnahme am sprachpraktischen Eignungstest der Georg-August-Universität nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen nachgewiesen werden:


  • Der Eignungstest findet wenigstens einmal innerhalb von zwei Semestern statt; die Termine werden rechtzeitig in geeigneter Weise bekannt gemacht.
  • Der Eignungstest umfasst eine schriftliche Klausur (90 Minuten) und eine mündliche Prüfung (ca. 15 Minuten).
  • Die Bewerberin oder der Bewerber muss in der Lage sein, auf die Studiensituation bezogene mündliche oder schriftliche Texte zu verstehen, zu bearbeiten und solche Texte selbst zu verfassen. Dies umfasst die Beherrschung von ca. 1800 Schriftzeichen (Kurz- und Langzeichen), im Einzelnen folgende Nachweise:

    1. Hören: Die Bewerberin oder der Bewerber kann die Hauptpunkte von Redebeiträgen und Vorträgen verstehen, wenn ihr oder ihm das Thema dem Grunde nach vertraut ist. Sie oder er kann Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus ihrem oder seinem Berufs- oder Interessengebiet die Hauptinformationen entnehmen, sofern Standardsprache gesprochen wird.

    2. Sprechen: Die Bewerberin oder der Bewerber kann zu zahlreichen Themen aus ihren oder seinen Interessengebieten eine klare und detaillierte mündliche Darstellung geben. Sie oder er kann ihren oder seinen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.

    3. Lesen: Die Bewerberin oder der Bewerber kann die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; sie oder er kann Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten.

    4. Schreiben: Die Bewerberin oder der Bewerber kann über eine Vielzahl von Themen, die sie oder ihn interessieren, klare und detaillierte Texte schreiben. Sie oder er kann in einem Aufsatz oder Bericht Informationen wiedergeben oder Argumente und Gegenargumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen. Sie oder er kann Briefe schreiben und darin die persönliche Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen deutlich machen.


  • Der Vorstand des Ostasiatischen Seminars der Georg-August-Universität beschließt das Nähere zur Durchführung des Tests, insbesondere Form und Frist der Anmeldung sowie die Durchführungstermine, und gibt dies in geeigneter Weise bekannt.
  • Der Eignungstest kann im Falle des Nichtbestehens wiederholt werden.