Gleichstellungsbeauftragte an der Universität Göttingen

Die Corona-Pandemie geht mit gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen einher und verändert Arbeit, Studium, Lehre und Forschung fundamental. Ihre Folgen treffen nicht alle Mitglieder und Angehörigen der Universität in gleicher Weise: Je nach Lebenssituation und -lage wirken sich die politischen und organisatorischen Maßnahmen unterschiedlich aus. Eine schwierige Alltagsgestaltung, psychosoziale Verunsicherungen, soziale Ausschlüsse und existenzielle Bedrohungen aufgrund von finanziellen Notlagen sowie Diskriminierungs- oder Gewalterfahrungen führen zu neuen oder zur Verstärkung bestehender Mehrfachbelastungen.
Auf "Chancengleichheit und Diskriminierungsschutz im Blick – auch und gerade während der Corona-Pandemie“ wird auf solche – neuen und alten – Benachteiligungen und Diskriminierungen aufmerksam gemacht und dafür sensibilisiert, wie wichtig Chancengleichheit und Diskriminierungsschutz gerade jetzt sind.
Vor besonderen Herausforderungen stehen Menschen, die – bei geschlossenen Schulen und Kitas – zuhause Sorgearbeit leisten, für Homeschooling verantwortlich sind, Angehörige oder Personen, die zu den sog. Risikogruppen zählen, pflegen und/ oder betreuen und zugleich im Home-Office arbeiten oder Qualifizierungsarbeiten verfassen: „Corona: Informationen zu Vereinbarkeit“.



Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität und die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten in Fakultäten, Zentralen Einrichtungen und Zentralverwaltung unterstützen die Universität und die einzelnen Organisationseinheiten bei der Erfüllung des gesetzlichen Gleichstellungsauftrags. Zentrale und dezentrale Gleichstellungsbeauftragten arbeiten eng zusammen und sind über den Gleichstellungsrat vernetzt.

Gleichstellungsbeauftragte der Universität

Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität wirkt auf die Erfüllung des gesetzlichen Gleichstellungsauftrags hin und unterstützt die Universität bei der Erstellung des Rahmenplans Gleichstellung, der Entwicklungsplanung, bei Strategie- und Organisationsentwicklungsprozessen sowie bei Struktur- und Personalentscheidungen (§42 (2) NHG).

Sie ist kraft ihres Amtes beratendes Mitglied u.a. im Stiftungsrat und Stiftungsausschuss der Universität, im Senat, in allen Senatskommissionen sowie im Dekane- und Studiendekanekonzil. Sie arbeitet innerhalb der Universität in Steuerungs- und Lenkungsgruppen mit, bspw. im Qualifizierungsausschuss und im Lenkungsausschuss Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie in hochschulübergreifenden landes- und bundesweiten Netzwerken.

Sie bietet Mitgliedern und Angehörigen der Universität Beratung und Unterstützung bei sexualisierten Übergriffen und Belästigung sowie bei Diskriminierung aufgrund von Geschlecht.

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte wird unterstützt von:

Gleichstellungsrat der Universität

Die Gleichstellungsbeauftragten bilden zur gegenseitigen Abstimmung und Unterstützung den Gleichstellungsrat (§23 Abs. 5 Grundordnung). Die monatlichen Sitzungen werden von der zentralen Gleichstellungsbeauftragten einberufen und geleitet. Der Gleichstellungsrat bieten allen Beteiligten ein Forum zum Austausch, zur Vernetzung und zur universitätsweiten Koordination.

Vernetzung auf Landesebene

Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Göttingen ist Mitglied der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Niedersachsen (lakog niedersachsen, ehemals LNHF), der Vertretung der Gleichstellungsbeauftragten aller niedersächsischen Hochschulen. Sie engagiert sich auf Landesebene und setzt Projekte und Veranstaltungen für die lakog niedersachsen um.