In publica commoda

Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Über 30.000 Studierende verteilen sich auf 212 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Hoher sozial-ökologischer Standard für Schokolade

Die Nachfrage nach Lebensmitteln aus den Tropen, deren Produktion hohen sozial und ökologischen Standards genügt, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Konsumentinnen und Konsumenten treffen oft ethisch fragwürdige Entscheidungen, wenn die Produktion von Kinderarbeit, Hungerlöhnen oder Umweltzerstörungen geprägt ist. Aufbauend auf einem interdisziplinären Projekt in Peru hat nun ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen den Übergang hin zu einer verantwortungsvollen Qualitätsproduktion von Kakao in einem Überblicksartikel thematisiert.

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Vorfahren der Maori kehren nach Hause zurück

Auf Vermittlung des englischen Königshauses erhielt die Universität Göttingen im Jahr 1834 zwei tätowierte Maori-Schädel aus Neuseeland. Dorthin kehren sie nun wieder zurück: Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, wurden die beiden Toi moko im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an der Universität Göttingen den Maori und dem Te Papa-Tongarewa-Museum in Wellington übergeben.

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Informationen zum Coronavirus

Welche Regelungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie gelten zurzeit an der Universität Göttingen? Wie verläuft das kommende Wintersemester? Unter welchen Bedingungen finden Veranstaltungen statt? Und wann darf ich auf dem Campus Gäste empfangen? Sämtliche Informationen für Studierende, Beschäftigte und Gäste sowie unsere regelmäßigen Newsletter finden Sie hier.

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Gentechnik zur Bekämpfung des versteckten Hungers

Über zwei Milliarden Menschen weltweit leiden an Mikronährstoffmangel durch unzureichende Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. Arme Bevölkerungsgruppen in den Entwicklungsländern sind besonders betroffen, weil sie sich häufig überwiegend von Grundnahrungsmitteln ernähren, die zwar viele Kalorien, aber nur wenig Mikronährstoffe enthalten. In einem neuen Übersichtsartikel zeigt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen, wie Gentechnik helfen kann, den Mikronährstoffmangel nachhaltig zu bekämpfen. Der Artikel wurde in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Mehr Diversität in Ölpalmplantagen

Die wachsende globale Nachfrage nach Palmöl hat zu einer rasanten Ausbreitung von Ölpalmmonokulturen in Südostasien geführt, häufig verbunden mit dem Verlust von natürlichen Lebensräumen und Artenvielfalt. Ölpalmmonokulturen sind gleichförmig strukturiert und bieten daher wenig Raum für verschiedene Arten. Eine Diversifizierung mit einheimischen Baumarten kann einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Ein Forschungsteam der Universitäten Göttingen und Jambi (Indonesien) hat nun gezeigt, dass eine solche Diversifizierung mit Hilfe von Informationskampagnen und kostenlosen Setzlingen gefördert werden kann.

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Sicher auf dem Weg in die Tumorzelle

Chemikerinnen und Chemiker der Universität Göttingen haben ein neues Medikament für die Antikörper-Tumortherapie entwickelt. Dem Forschungsteam gelang es, das Naturprodukt Duocarmycin so zu verändern, dass es seine Wirkung erst bei Ankunft in der Tumorzelle entfaltet und auf dem Weg dorthin durch den menschlichen Körper nur wenig giftig wirkt. Über die kommerzielle Nutzung hat die Universität nun einen Lizenzvertrag mit dem Biotechnologie-Unternehmen Iksuda Therapeutics abgeschlossen.

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