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Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Die Erforschung Sibiriens: neue Impulse für die Arbeit mit ethnologischen Sammlungen

So lautet der Titel eines öffentlichen Symposiums der Ethnologischen Sammlung der Universität Göttingen. Experten aus verschiedenen Disziplinen werfen neue Blicke auf die Erforschung dieser Region. Darüber hinaus geht es um die Frage der heutigen Zusammenarbeit mit Herkunftsgesellschaften vor dem Hintergrund von Dekolonisierung und Restitution. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

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Indikatoren für das Ranking sind Publikationen, Zitationen, internationale Zusammenarbeit bei Publikationen und die Qualität der Zeitschrift, in der die Publikation erschienen ist.

Gute Werte für Göttinger Fächer

Im aktuellen Shanghai-Ranking der Fächer belegt der Bereich Ökologie der Universität Göttingen erneut bundesweit den ersten Platz. Ebenfalls ganz vorne listet das Ranking das Fach Agrarwissenschaften (inklusive Forstwissenschaften) bundesweit auf Platz zwei. Geowissenschaften, Statistik und Humanbiologie sind ebenfalls bundesweit unter die Top Ten gelangt.

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Früher Wachstumsvorsprung entscheidet über Zukunft

Der Kampf um Ressourcen im Wald groß. Ob Höhenunterschiede zwischen kleinen Bäumen im ersten Jahr ihres Lebens für ihre künftige Entwicklung relevant sind, war bisher unklar. Forschende der Universität Göttingen konnten nun zeigen: Buchenkeimlinge, die am Ende ihres ersten Lebensjahres etwas größer sind als ihre unmittelbaren Nachbarn, haben auch zwei Jahrzehnte später eine höhere Überlebenschance.

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Alpine Moore unter Druck

Moore in den Alpen sind meist klein, verstreut und schwer zugänglich. Deshalb fehlen häufig aktuelle Angaben zu ihrer Ausdehnung und ihrem Zustand. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun einen länderübergreifenden Ansatz zur Erkennung speziell dieser Moore entwickelt. Der Vergleich mit offiziellen Karten zeigt, dass das Modell viele Moore kleiner abgrenzt als bisher kartiert.

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Ellen Reihl ist neue stellvertretende SUB-Direktorin

Die SUB hat eine neue stellvertretende Direktorin: Ellen Reihl verstärkt seit dem 1. Oktober 2026 das Leitungsteam der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und wird die strategische Weiterentwicklung der Bibliothek mitgestalten. Mit ihrem Amtsantritt ist die Leitung der SUB wieder vollständig besetzt. Ellen Reihl folgt auf Kathrin Brannemann, die Anfang des Jahres an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) gewechselt ist.

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Bessere Bleiberechte statt Abschiebung

Im Juni 2026 beschloss die Europäische Union eine neue Rückführungsverordnung. Ein internationales Forschungsprojekt mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun im Vergleich von acht europäischen Ländern die Ineffizienz von Abschiebepolitiken aufgezeigt. Gleichzeitig identifizieren die Autorinnen Legalisierungsmaßnahmen als effektivere Alternative im Umgang mit Migrationsbewegungen.

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