Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Über 30.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.
Aktuelle Meldungen
Wie die magnetischen Kräfte der Sonne Gasteilchen bewegen
Protuberanzen schweben als riesige Wolken über der Sonne, gehalten von einem Stützgerüst aus magnetischen Kraftlinien, deren Fußpunkte in tiefen Sonnenschichten verankert sind. Die dort stets herrschenden Strömungen bewegen das Stützgerüst und damit die Protuberanz. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen und der Institute für Astrophysik aus Paris, Potsdam und Locarno hat beobachtet, dass in den Sonnenprotuberanzen die ionisierte Eisen-Atome um bis zu 70 Prozent schneller sind als neutrale Helium-Atome.
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Wie bestimmte Zellen das Überleben des Pilzes sichern
Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat entdeckt, dass bestimmte Zellen, die die Fortpflanzungsstrukturen versorgen, die für die Überwinterung des Pilzes Aspergillus nidulans im Boden notwendig sind, eine weitere Aufgabe haben. Es fand heraus, dass diese sogenannten Hülle-Zellen eine Schlüsselrolle bei seiner chemischen Verteidigung haben, um hungrige Fressfeinde abzuwehren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift eLife erschienen.
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Informationen zum Coronavirus
Welche Regelungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie gelten zurzeit an der Universität Göttingen? Wie verläuft das Wintersemester? Unter welchen Bedingungen finden Veranstaltungen statt? Und wann darf ich auf dem Campus Gäste empfangen? Sämtliche Informationen für Studierende, Beschäftigte und Gäste sowie unsere regelmäßigen Newsletter finden Sie hier.
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Prof. Dr. Jan Huisken tritt Humboldt-Professur an
Der Physiker Prof. Dr. Jan Huisken hat eine Alexander von Humboldt-Professur an der Universität Göttingen angetreten. Als Mitglied des Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging: Von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen (MBExC)“ stärkt Huisken zukünftig den international renommierten Forschungsschwerpunkt durch seine Expertise im Bereich der modernen Lichtblattmikroskopie.
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Neuartiger Quanteneffekt in hauchdünnem Kohlenstoff entdeckt
Eine Quantisierung von elektrischem Widerstand tritt normalerweise bei hohen Magnetfeldern und tiefen Temperaturen auf, wenn Elektronen sich in einem zweidimensionalen System bewegen. Einem Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen ist es nun gelungen, diesen Effekt in natürlich vorkommendem Doppellagen-Graphen, welches nur zwei Atomlagen dünn ist, in der Abwesenheit eines Magnetfeldes nachzuweisen.
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Göttinger Alumnus erhält Nobelpreis für Physik
Die Universität Göttingen gratuliert Prof. em. Dr. Klaus Hasselmann ganz herzlich zum Nobelpreis für Physik 2021. „Wir freuen uns sehr, dass mit Klaus Hasselmann wieder einmal ein Alumnus der Universität Göttingen diese herausragende Auszeichnung erhält“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Metin Tolan. Hasselmann forschte von 1955 bis 1957 am damaligen Max-Planck-Institut für Strömungsforschung in Göttingen und wurde 1957 an der Fakultät für Physik der Universität Göttingen promoviert.
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